[Rezension] Heinrich v. Kleist – „Michael Kohlhaas“

Heinrich von Kleists Klassiker handelt, wie der Titel  schon treffend aussagt, von Michael Kohlhaas.

Kohlhaas ist Pferdezüchter, Vater zweier Kinder und ist mit Lisbeth verheiratet. Als er eines Tages  die Grenze passieren möchte, um seine Pferde zu  verkaufen, wird er aufgefordert, einen  Passierschein vorzuweisen, den es bisher noch nie  gegeben hat. Als Kohlhaas sich weigert, besteht  der Junker von Tronka darauf, dass er ihm zwei  Pferde als Pfand überlässt. Kohlhaas geht darauf  ein, reitet weiter und kehrt nach zwei Wochen  zurück, mit dem Wissen, dass dieser Passierschein  gar nicht existiert. Er möchte seine Pferde wieder  mitnehmen, doch die wurden von Tronka zur  Feldarbeit benutzt und befinden sich nun in furchtbarem Zustand – abgemagert, krank und ungepflegt. Kohlhaas schwört auf Rache – er versucht auf rechtlichen Wegen Tronka dazuzu zwingen, ihm seine Pferde in makellosen Zustand abzugeben. Doch Tronka weigert sich und die Justiz hilft Kohlhaas nicht weiter. Als dann auch noch seine Frau dabei stirbt, den Kurfürsten in Dresden von Kohlhaas‘ Anliegen zu überzeugen, fängt Kohlhaas an, Tronka zu suchen und Städte in Brand zu stecken.

Was die Sprache angeht, so war diese gar nicht mal so anspruchsvoll, wie ich es vermutet hätte, doch dadurch, dass es keinerlei Abschnitte oder gar Kapitel gab, war die Lektüre sehr anstrengend zu lesen. Die Handlung an sich ist leider sehr vorhersehbar und eintönig.

Aber nun ja, von einer Schullektüre war ja sowieso nicht viel zu erwarten – schon gar nicht, wenn es kleine, gelbe Reclam-Bücher sind….

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