[Rezension] Sharon Griffiths – „Zeitreisen für Anfänger“

„Dieser bezaubernde Roman ist eine großartige  Sommerlektüre.“ – So steht es auf dem  Buchrücken von Sharon Grifftihs‚ Roman,  „Zeitreisen für Anfänger“.

Und in der Tat, es ist eine herrlich leichte  Lektüre, wie geschaffen für den Sommerurlaub,  ob daheim auf dem Balkon oder auf Mallorca am  Strand. Der Leser wird entführt in die Welt der  1950er Jahre und lernt so manches über das  Leben.

Rosie Harford soll für „The News“, der Zeitung,  bei der Rose arbeitet, einen Artikel über den  Stadtteil The Meadows schreiben. Dort soll eine Reality-TV-Show stattfinden, in der die Kandidaten so leben sollen, wie es in den 50er Jahren üblich war. Dazu soll Rosie ein Interview mit der ältesten Bewohnerin von The Meadows führen, einer gewissen Margaret Turnbull.

Als Rosie auf dem Weg zu Mrs. Turnbull ist, plagen sie schreckliche Kopfschmerzen und ihr schlechtes Gewissen nach dem entsetzlichen Streit mit Will, Rosies Freund, am Vorabend. Vor Mrs. Turnbulls Tür bricht Rosie ohnmächtig zusammen…wacht auf…und befindet sich plötzlich inmitten einer Kulisse der besagten Reality-TV-Show – das zumindest vermutet Rosie, denn sie kann es sich nicht erklären, wieso auf einmal alles so altmodisch aussieht, wie in den fünfzigern. Außerdem befindet sie sich gar nicht in Mrs. Turnbulls Haus, sondern in dem von Familie Brown, die behauptet, dass Rosie Amerikanerin ist und für ein paar Wochen bei ihnen wohnen wird. Dabei soll sie für die Zeitung „The News“ arbeiten.

Rosie ist sehr verwirrt, sucht überall nach Anzeichen, dass sie sich wirklich in einer Reality-TV-Show befindet und wird immer verzweifelter, als sie diese nicht findet.

In der Zeitungsredaktion trifft sie dann auch noch ihren Freund Will – der nun aber Billy heißt, mit Carol, die eigentlich Rosies beste Freundin Caz ist, verheiratet ist und drei Kinder hat.
Langsam realisiert Rosie, dass sie auf wundersame Weise wirklich eine Zeitreise oder ähnliches begangen hat und dass sie sich nun wirklich in den 50ern befindet.

In einer Welt ohne Handys, Computern, Internet. Die Kleider sind kratzig und unförmig. Das Kochen gestaltet sich mühsam und abwaschen muss man alles von Hand. In unserer Welt ein eher unvorstellbares Leben. Kann man ohne all die Dinge, die unser Leben so einfacher machen, überhaupt leben? Und wird Rosie es schaffen jemals wieder in das 21. Jahrhundert zurückzukehren?

Eine faszinierende und lustige Geschichte zugleich. Denn Rosie erkennt, was im Leben wirklich wichtig ist und was Will für sie bedeutet. Und sie lernt die Menschen, die sie in der „neuen“ Welt kennenlernt, zu mögen, ihnen zu helfen und glücklich zu sein – doch sie möchte trotzdem wieder zu ihrer Familie und zu ihrem Freund. Doch wie soll sie es anstellen?

Dieser Roman ist zugleich witzig, spannend, lehrreich und doch flüssig und leicht zu lesen – daher meiner Meinung nach, für jeden geeignet, egal ob Mann oder Frau, jung oder alt. Er wird jeden berühren.

4Ballerinas

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