[Rezension] Zoey Dean – „Ein Biest für alle Fälle“

Zoey Dean präsentiert uns mit ihrem zweiten  Roman, „Ein Biest für alle Fälle“, eine Geschichte  über die glitzernde und heimtückische Welt von  Hollywood, verbunden mit einem Hauch von  Liebe und Freundschaft.

Taylor Henning liebt Filme und träumt davon, in  Hollywood ganz weit oben mitmischen zu  können. Doch sie möchte nicht, wie ein Dutzend  anderer, Schauspielern, sondern sie möchte  Filme produzieren.

Als sie bei Metronome, einer großen  Produktionsfirma, angestellt wird, freut sie sich  darauf, Drehbücher zu lesen, diverse Stars zu  treffen und auf Partys gehen zu können. Als zweite Assistentin von Iris Whitaker bestehen ihre Aufgaben allerdings eher aus Kaffee holen, Anrufe annehmen und weiterleiten und Termine organisieren. Aus der Traum. Aber schließlich muss sich jeder seine Position erst einmal erarbeiten, denkt sich Taylor. Und so erduldet sie ihre armseligen Aufgaben, ihre Kollegen, die sie vollends ignorieren, und die erste Assistentin und Taylors neue Erzfeindin, Kylie, die ihr das Leben unnötig schwer macht…Schließlich sieht Taylor ein, dass sie im Showbusiness nicht weiterkommen wird, indem sie zu allen nett ist – sie möchte endlich selbstsicher sein. Deshalb sucht sie Hilfe bei der 16-jährigen Quinn, der Tochter ihrer Chefin Iris. Quinn ist ein verwöhnter Teenager im Stil von „Gossip Girl“ und mit dem Hollywood-Business bestens vertraut. Ihre besten Freunde sind die Olsen-Twins und andere VIPs. Sie weiß, worauf es ankommt und berät Taylor, wie man es „zu etwas bringen kann“. Taylor lernt, nur auf ihre Wünsche und Bedürfnisse zu achten und sie auch durchzusetzen. Sie beginnt, aus eigener Initiative ein Filmprojekt auf die Beine zu stellen und als Kylie befördert werden soll, versucht sie mit allen Mitteln, Kylies Karriere zu zerstören.

Sie wird zu einem anderen Menschen – sie wird gemein und von ihrer Mitbewohnerin wird sie schließlich als „Zicke“ bezeichnet. Taylor merkt leider zu spät, dass sie zu vielen Menschen Leid zugefügt hat und sich dabei auch noch selbst verstellt und verleugnet hat. Schließlich bricht alles, was sie sich in L.A. aufgebaut hat, zusammen und Taylor steht alleine da. Wird es ihr gelingen, das Ruder doch noch umzureißen?

Die Handlung in Deans Roman erinnert ein wenig an Lauren Weisbergers Bestseller „Der Teufel trägt Prada“. Doch auch wenn die Handlung sich ein wenig ähnelt, so ist der Schreibstil von Zoey Dean anderst – leicht und flüssig zu lesen. Die Autorin achtet in diesem Roman besonders auf die Gefühle und Gedanken der Protagonistin. Die Handlung ist sehr gut aufgebaut und für den Leser gut nachvollziehbar.
Die insgesamt 35 Kapitel sind sehr gut aufgebaut; sie tragen dazu bei, dass der Leser von dem Geschehen gefesselt ist und immer weiterlesen möchte. Meiner Meinung nach ein sehr wichtiger Aspekt eines Romans.

Der einzige Kritikpunkt besteht darin, dass die Handlung zu Schluss doch zu sehr vorhersehbar wird. Es wird deutlich, dass es ein „Happy End“ geben wird – wie in schon so vielen Romanen. Der Leser wird in keinster Weise überrascht. Doch das Lesevergnügen ist bei „Ein Biest für alle Fälle“ doch sehr hoch. Schließlich träumt jeder einmal von einer großen, schillernden Karriere in Hollywood – und hier bekommt man ein bisschen von der Welt der Stars zu spüren.

„Ein Biest für alle Fälle“ ist demnach ein perfekter Roman für alle Fans von Titeln wie „Der Teufel trägt Prada“, „Sex and the City“ oder „Gossip Girl“. Und auch für alle anderen, die gerne leichte Unterhaltungsliteratur lesen (möchten), empfehlenswert.

5ballerinas

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