[Rezension] Ann Pearlman – „Der Christmas Cookie Club“

Ich liebe Bücher, in denen Rezepte abgedruckt  sind. ich liebe Weihnachten. Ich liebe Cookies,  selbstgemachte Plätzchen. Ich liebe Geschichten  über Freundinnen.

Schon allein das Cover von Ann Pearlmans „Der Christmas Cookie Club“ lädt den Leser ein, das  bunte Buch zu öffnen und es sich, im wahrsten  Sinne des Wortes, schmecken zu lassen! Ich hatte große Erwartungen an das Buch – und  sie wurden sogar übertroffen!

Seit 16 Jahren treffen sich die 12 Cookie-Hexen  jedes Jahr, immer am ersten Montag im  Dezember, bei Marnie, der „Ur-Cookie-Hexe“.  Dort tauschen die Freundinnen ihre  selbstgemachten und liebevoll verpackten  Cookies untereinander aus, erzählen ihre Geschichte, was sie in dem letzten vergangenen Jahr erlebt haben, was sie bewegt hat. Sie essen, trinken, lachen, tanzen und weinen miteinander. Sie sind zwar das ganze Jahr über füreinander da, doch an diesem besonderen Abend treffen sie sich alle und genießen diesen Abend besonders. Denn hier müssen sie sich nicht verstellen, hier kann jede sie selbst sein.

Erzählt wird aus Marnies Sicht, sie hat den Cookie-Club gegründet und sie weiß alles über jedes einzelne Cookie-Mitglied. Deshalb erzählt sie die Geschichte von jeder einzelnen, die in diesem Jahr Mitglied des Clubs ist. Denn die Mitglieder gehen und kommen – doch der größte Teil ist seit Anfang dabei.

Viele der Frauen kennen sich schon seit Jugendzeiten, zusammen haben sie so vieles erlebt und haben so vieles durchgestanden. Ehen sind zerbrochen, Angehörige sind verstorben, es gab Streit, Neid, man bekam Kinder, schließlich Enkelkinder. Doch leider starb auch der eigene Sohn, die ungeborenen Enkelkinder.

Es gibt nicht nur schöne Erfahrungen im Leben, dass wissen die Freundinnen genau. Denn jede von ihnen musste schon eine oder mehrere Krisen bewältigen und von neu anfangen. Doch sie hatten immer sich. Jede von ihnen kann auf die Hilfe der anderen zählen und das ist ein sehr starker Rückhalt.

Die Autorin bringt die wahnsinnig starke Freundschaft der Frauen sehr gut rüber. Als Leser kann man sich wirklich in das Geschehen hineinversetzen, man ist selbst eine Cookie-Hexe, man lacht und weint mit ihnen, hörtt ihren Geschichten gebannt zu und spürt und schmeckt die verschiedenen, leckeren Plätzchen. Man sieht einfach alles in einem wundervollen Kopfkino vor sich.

Ich denke, das macht das Buch, zusätzlich zu der wirklich bewegenden Geschichte, so einzigartig – man wird selbst Protagonist des Romans.

„Der Christmas Cookie-Club“ ist ein Roman, der sich wirklich perfekt für die (Vor-)Weihnachtszeit eignet – am besten mit einem Stapel selbstgemachter Plätzchen neben sich.

5ballerinas

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