[Rezension] Tate Hallaway – „Nicht schon wieder ein Vampir“

„Nicht schon wieder ein Vampir“ ist der Debütroman von Tate Hallaway, die selbst Hobby-Astrologin ist. Der Romantic-Fantasy-Roman ist der Auftakt der Serie um die Hexe Garnet Lacey, die ihren Körper mit der bösartigen Göttin Lillith teilt.

Nachdem Abgeordnete des Vatikans Garnets gesamten Zirkel und somit auch ihre Freundinnen brutal ermordet haben, ist Garnet von Lillith besessen, die sie gerufen hat, um ihren Zirkel zu rächen. Es sind einige Monate vergangen und Garnet lebt jetzt unter neuem Namen, neuem Aussehen in einer anderen Stadt, wo sie in einem Hexenladen arbeitet. Dadurch erhofft sie sich, dass der Vatikan, der alle Hexen und Magier auslöschen möchte, sie nicht finden wird. Denn wer würde eine richtige Hexe in einem Hexenladen und in voller Gothik-Montur erwarten?
Eines Tages betritt ein wahnsinnig gutaussehnder Mann ihren Laden. Garnet ist sofort Feuer und Flamme – bis sie feststellt, dass ihn keine Aura umgibt, er also demnach eine lebendige Leiche ist . ein Vampir. WIe sich bald herausstellt, ist Sebastian von Traum über 1000 Jahre alt, Alchemist und der einzige Vampir, dem Sonnenlicht nicht das Geringste ausmacht. Das alles wegen einer geheimen Rezeptur, die er im 13. Jahrhundert erfunden hat.

Als Garnet und Sebastian sich näher kommen, stiehlt die Göttin Lillith Sebastians Grimoire, wo diese geheime Rezeptur niedergeschrieben ist, weil sie diese für ihre eigenen Zwecke nutzen möchte. Doch dies ist nicht die einzige Komplikation, mit der sich Garnet rumschlagen muss. Ihr Ex-Freund, der zufälligerweise auch ein Vampir ist, taucht unverhofft bei ihr auf und erklärt Garnet siene Liebe zu ihr. Garnet ist hin- und hergerissen zwischen den beiden Vampiren. Vor allem, als sie feststellen muss, das Sebastian erstens einen 100 Jahre alten Sohn hat, einen Dhampir, eine tote Ehefrau, dessen Seele gefangen ist und dass er außerdem von genau den Vatikanabgeordneten gejagt wird, die Garnet so sehr loswerden wollte.

Die Handlung bietet reichlich Abwechslung und ist von Anfang an hochspannend. „Nicht schon wider ein Vampir“ ist keine Kopie der typischen Vampirromane, sondern ein eigenes, spezielles Kapitel. Die Protagonistin ist eine Hexe, trifft aber auch auf andere magische Wesen und hat Menschen zu Freunden.

Hallaways Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und vor allem fesselt sie die Leser vom ersten Satz an. Die Handlung beginnt sofort und nicht erst nach einigen Seiten, wie leider so oft. Man ist gleich mitten drin in der Geschichte.

Die Protagonistin ist eine sympathische Figur, die die Charaktereigenschaften besitzt, mit denen sich die Leser identifizieren können – so bleibt Garnet dem Leser im Gedächtnis. Auch sehr gut sind der Autorin die diversen anderen Charaktere gelungen, die alle ihre eigenen speziellen Eigenschaften besitzen und in den Handlungsverlauf toll hineinpassen.

Kurzum, „Nicht schon wieder ein Vampir“ ist ein toller Romantic-Fantasy-Roman, der sich sehr gut lesen lässt und der sich genug von anderen Serien unterscheidet, um für seine Leser spannend zu bleiben. Meiner Meinung nach ein toller Anfang einer tollen und spannenden Serie.

5ballerinas

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