[Rezension] Lynsay Sands – „Ein Vampir und Gentleman“

„Ein Vampir und Gentleman“ ist nun schon der siebte Band der Argenau-Reihe von Lynsay Sands.

Diesmal geht es um Victor Argenau, einer der ältesten Argenaus – geboren wurde er bereits 230 v. Chr. Victor arbeitet sozusagen als Jäger für den Rat, d.h. er jagt Abtrünnige Unsterbliche, die gegen das Gesetz der Unsterblichen verstoßen haben.

So macht er sich mit seinem Freund DJ auf den Weg zu einer Frau, die vorgibt, eine Vampirin zu sein und per Kontaktanzeige in einer Zeitung nach anderen Vampiren sucht. Das allein macht sie schon zu einer Abtrünnigen, da das wichtigste Gesetz lautet, die Existenz von Unsterblichen möglichst nicht so offen herauszuplaudern.

Bald stellt sich zwar heraus, dass Elvie die Kontaktanzeige zwar nicht selbst aufgegeben hat, aber dass sie tatsächlich eine Unsterbliche ist, die aber ihren Schöpfer nicht kennt – was quasi unmöglich ist. So konnte ihr auch keiner von den Gesetzen der Unsterblichen erzählen und so hat Elvie sich ihr gesamtes Wissen über Vampire aus Stokers „Dracula“ angeeignet. Kurzum, sie schläft in einem mit Erde ausgelegten Sarg, isst nichts, meidet die Sonne und denkt sie habe keine Seele und kein Spiegelbild. Das Schlimmste jedoch – das gesamte Dorf, in dem Elvie wohnt, weiß über sie Bescheid und sie selbst beißt Sterbliche – das ist ein Verstoß gegen das zweitwichtigste Gesetz.


Victor hat nun die Aufgabe, zusammen mit den anderen Konkurrenten um Elvies Gunst, ihr das Leben als Unsterbliche beizubringen und sie davor zu bewahren, von dem Rat – den sein Bruder Lucian leitet – getötet zu werden. Das erweist sich jedoch als höchst kompliziert, da sich Elvie erstens als Victors Lebensgefährtin erweist und sie zweitens Irgendjemanden tot sehen will…

Der siebte Band unterscheidet sich nicht besonders von den vorherigen – der Schreibstil ist wie immer fantastisch und die Handlung purer Genuss. Neue und bekannte Charaktere tauchen auf und man ist wieder von Anfang an mit gefesselt und fiebert bis zum glücklichen Ende mit. Besonders amüsant ist die Tatsache, dass Elvie alle typischen Vampir-Klischees verkörpert, die dann erst nach und nach widerlegt werden.

Fazit: Lynsay Sands versteht es, sich immer wieder neue Handlungen auszudenken, schwächelt aber nicht in ihrem Schreibstil – was leider so oft der Fall bei so langen Reihen ist. Man kann sich demnach getrost auf Band 8 freuen.

5ballerinas

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