[Rezension] Lynsay Sands – „Wer will schon einen Vampir?“

„Wer will schon einen Vampir“ ist bereits der achte Band der Argenau-Reihe und wurde von seinen Fans bereits seit Band 7 lang ersehnt. Seine neugierigen Leser befriedigt der neue Roman auch – handelt er von Thomas, der den Lesern bereits seit dem ersten Band bekannt sein dürfte.

Thomas reist nach London, um nach Tante Marguerite zu suchen, die scheinbar spurlos verschwunden ist, da sie sich nicht mehr täglich bei ihren Kindern meldet, so wie sie es die ganze Zeit über getan hat, seit sie nun als Privatdetektivin arbeitet. Dabei stellt ihm Bastien die Vize-Präsidentin von Argenau-Enterprises, Inez Urso, zur Verfügung, die ihm auch bei der Suche nach Marguerite behilflich sein soll. Inez weiß zwar nichts davon, dass die Argenaus Unsterbliche sind, doch nachdem Thomas sie im Notfall beißen musste und danach feststellen muss, dass er ihre Erinnerung daran nicht löschen kann, weil er sie nicht lesen kann, erfährt Inez von dem großen Geheimnis um die Argenaus. Dass Thomas Inez nicht lesen kann, kann nur eines bedeuten: Inez ist Thomas‘ Lebensgefährtin. Nachdem er zuschauen musste, wie seine Cousins mit der Zeit ihre Lebensgefährten fanden, darf nun auch er erfahren, was das bedeutet und wie es sich anfühlt.

Es ist sehr erfreulich, dass die Argenau-Reihe mit der Zeit gar nicht am Lesevergnügen abnimmt – ganz im Gegenteil: man freut sich nach jedem Band nur noch mehr auf den nächsten. Obwohl eigentlich keine „neuen“ Argenaus mehr vorkommen, ist es immer noch spannend zu erfahren, wie sich manche Beziehungen weiterentwickeln – auf keinen Fall langweilt man sich dadurch. Thomas ist in fast jedem Band immer mal wieder vorgekommen, wodurch man mit der Zeit schon ein wenig über seinen Charakter erfährt – umso erfreulicher ist es dann, wenn endlich ihm ein ganzer Roman gewidmet wird. Auch die Angelegenheit mit den Lebensgefährten, die sich bisher in jedem Band wiederholt hat, gestaltet Lynsay Sands jedes Mal anders, weshalb man auch im achten Band nicht recht wissen kann, was einen nun auf der nächsten Seite erwartet.

Auch wird hier ein Ortswechsel vollführt – die Geschichte spielt nicht in Kanada, sondern in Europa: in London und in Amsterdam, was mir wiederum sehr gut gefallen hat, da Amsterdam meine Lieblingsstadt ist. Allgemein kann man sagen, dass auch durch diesen Ortswechsel nach Europa eine gewisse Abwechslung reinkommt, die es den Lesern nciht ermöglicht, sich in irgendeiner Art und Weise zu langweilen.

Als Fazit kann man nur sagen, dass „Wer will schon einen Vampir?“ ein perfekter Lynsay-Sands-Roman ist. Während andere Reihen von Band zu Band immer schwächer werden, hält sich die Argenau-Reihe konstant bei fünf Sternen!

5ballerinas

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