[Rezension] Matthias Sachau – „Wir tun es für Geld“

Nach „Kaltduscher“ und „Schief gewickelt“ ist nun „Wir tun es für Geld“ von Matthias Sachau erschienen – ein unterhaltsame Urlaubslektüre mit einem Spritzer Romantik.

Die Geschichte an sich kennen wir eigentlich schon alle: eine Scheinehe, um Steuern, Geld zu sparen. Eigentlich Freunde, doch dann verliebt man sich ineinander. Kennt man alles, da ist Matthias Sachau sicher nicht der erste, der so eine Geschichte niederschreibt.

Die Frischvermählten: Lukas und Ines. Wohnen seit Jahren gemeinsam in einer WG, sie erfolgreiche Karrierefrau, er Herrenunterhosenverkäufer bei Karstadt. Der Lohnunterschied: so groß, dass eine Ehe mit Lukas Ines viel Geld einbringt, da sie nicht mehr so hohe Steuern zahlen muss. Also perfekt. Denkt man. Denn nicht nur dass Ines einen Freund hat, Bernd, mit dem sie jedes einzelne Treffen gezielt planen muss, so hat auch Lukas seine Vanessa, eine Frau, die sich zwar als seine Freundin ausgeben mag, doch eigentlich alle männlichen Wesen bespringt, die bei drei nicht das Weite suchen. Und Lukas weiß das, doch er hofft natürlich, dass Vanessa sich irgendwann zu ihm – nur zu ihm – bekennt. Nein, als wäre das nicht genug, bekommt das frisch in der Bar getraute Ehepaar einen neuen Nachbarn – Ekkehart, ein fanatischer HiFi-Anlage-Freak, der zudem ihr Finanzberater ist.


Man könnte nun meinen, gut, muss man sich von diesem Nachbar eher fernhalten, damit er nichts merkt, dann wird alles gut. Doch Ekkehart ist sehr anhänglich, übernachtet in der ersten Nacht gleich bei Ines und Lukas auf dem Sofa, und muss erst noch lernen, alleine in einer Wohnung zu leben.

Es folgt das Übliche: Ines und Lukas freunden sich mit Ekkehart an, müssen weiterhin das verliebte Ehepaar spielen, bis Lukas merkt, dass er doch schon immer in Ines verliebt war und dass er seinen Job endgültig satt hat.

Trotz der sehr vorhersehbaren und klischeehaften Handlung übertönt Sachaus Schreibstil das Ganze. Mit witzigen Sprüchen, unterhaltsamen Anekdoten und schrägen Charakteren schafft er es, aus „Wir tun es für Geld“ die perfekte Urlaubslektüre zu schaffen. Leicht zum Lesen, nicht zu anspruchsvoll, einfach nur entspannend, ist das Buch eigentlich für jedermann geeignet, der sich einfach mal zurücklehnen und entspannen möchte.

5ballerinas

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