[Rezension] Sonia Rossi – „Dating Berlin“

„Dating Berlin“ ist der zweite Band des Bestsellers „Fucking Berlin“, der von einer Studentin handelt, die sich ihr Studium durch Prostitution finanziert. Sonia Rossi ist dabei gleichzeitig Autorin, als auch die Protagonistin selbst.

Der zweite Band – umworben mit „Eine Ex-Hure auf der Suche nach Mr.Right“ – handelt um Sonias Suche nach DER großen Liebe, sprich: Mr. Right. Sie arbeitet nicht mehr im Bordell, hat sich von ihrem Ehemann getrennt und wohnt nun mit Sohn Fynn alleine in ihrer Wohnung. Sie sehnt sich nach Sex, nach Liebe, Zuneigung, möchte diese schreckliche Stille nicht mehr ertragen. Also begibt sie sich auf Partnersuch – im Internet. Dort trifft sie auf alle möglichen Männer und verabredet sich auch mit einigen. Aber ist die große Liebe wirklich unter ihnen?

Obwohl ich den ersten Band nicht gelesen habe, konnte ich mich bei „Dating Berlin“ doch sehr gut einlesen – das Buch ist also für „Neuansteiger“ geeignet. Der Schreibstil ist okay, auch wenn klar ist, dass Sonia Rossi keine professionelle Autorin ist. Aber ihr Roman lässt sich flüssig durchlesen, was man durchaus als Pluspunkt bewerten kann. Die Mänersuche allein wird allerdings sehr langwierig beschrieben. Es geht ständig um Sex, um IHR Verlangen, das was SIE möchte. Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass Sonia Rossi eine ziemliche egoistische Frau ist, die es liebt, wenn sich die Welt um ihre Person dreht. Das kann zwar positiv gewertet werden, aber als alleinerziehende Mutter wirkt es doch sehr fehl am Platz.

Die Handlung fesselt demnach den Leser nicht besonders, man möchte einfach nur erfahren, ob Rossi denn nun DEN Mann für’s Leben findet. Das werde ich natürlich nicht verraten, sage aber noch soviel: die Auflösung kommt erst am Ende und wird (ein wenig zu) schnell abgehandelt – so als hätte man Rossi verordnet, noch 3 Seiten und nicht weiter.

Kurzum, man muss sich bis zum Ende durchquälen – oder liest die letzten Seiten gleich durch. Verpassen tut man nicht besonders viel.

Ich möchte jetzt nicht behaupten, dass „Dating Berlin“ ein schlechter Roman ist, merke aber jetzt doch, dass es ein paar negative Aspekte gibt. Trotzdem fand ich es interessant, Rossis Ansichtsweise zu erfahren. Aber ehrlich gesagt: sehr beeindruckend war das nicht.

2Ballerinas

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