[Rezension] Rachel Hawkins – „Hex Hall: Wilder Zauber“

Seit ihrem zwölften Lebensjahr hat Sophie magische Zauberkräfte – laut ihrer Mutter, die ein ’normaler‘ Mensch ist, ist Sophie also eine Hexe, da ihr Vater, den sie nie kennengelernt hat, ein Zauberer ist. Mit 16 Jahren wird sie allerdings von dem Rat dazu verurteilt,  Hecate Hall (‚Hex Hall‘ genannt) zu besuchen, bis sie 18 Jahre vollendet hat.

Hex Hall ist ein Internat für  alle Prodigien (Hexen, Zauberer, Feen, Gestaltwandler, u.a. magische Wesen), die mit ihrer Magie umzugehen lernen müssen. So trifft Sophie gleich am ersten Tag auf zahlreiche Elfen, einen Werwolf, auf ihre Zimemrgenossin Jenna, die ein Vampir ist und auf den Zauberer Archer Cross, der sie vor einem Werwolf beschützt und sie sofort als ‚miserable Hexe‘ beschimpft. Außerdem erfährt sie, dass man zwischen dunklen und weißen Hexen unterscheidet – und sie selbst eine dunkle Hexe und somit mächtiger ist. Nur muss sie erst lernen, mit ihrer Kraft umzugehen. Dabei wollen ihr drei andere dunkle Hexen helfen, die Sophie in einen Hexenzirkel  aufnehmen wollen, um ihre dunkle Macht noch mächtiger zu machen. Doch Anna, Cashton und Elodie sind drei äußerst arrogante und bösartige Hexen, wie Sophie bald feststellen muss; beschuldigen sie zudem Jenna als Mörderin, die ihre ehemals beste Freundin und Zimmergenossin, Holly, gebissen haben soll. Als auf einmal Cashton schwer verletzt aufgefunden wird und die gleichen Symptome aufweist, wie Holly damals, kommt es wieder zu Beschuldigungen gegenüber Jenna – doch Sophie glaubt an die Unschuld ihrer Freundin und setzt alles daran, sie auch zu beweisen.

Eine sehr komplexe Handlung voller Spannung erwartet den Leser des Debütromans von Rachel Hawkins. Viele verschiedene Charaktere, mit ganz neuen Eigenschaften, wie z.B. Jenna, der Vampir, der einen Pink-Tick hat – einfach unglaublich schräg und gerade wegen solcher Eigenschaften erscheinen die Figuren in „Hex Hall“ sehr real. Die Protagonistin Sophie war mir sofort sympathisch, da Hawkins sehr viel Sarkasmus reingebracht hat, was ihr einfach etwas Wahres, Lebendiges verliehen hat. Dass sie zudem keine gewöhnliche Hexe ist und ihr Leben bzw. ihre Familie noch einige Geheimnisse verbirgt, macht die gesamte Handlung wahnsinnig spannend. Verbunden mit dem sehr flüssigen und leichten Schreibstil, lässt sich der Fantasyroman in Nu durchlesen; was durchaus traurig ist, da das Buch meiner Meinung nach viel zu schnell vorbei war.

Hawkins ist mit „Hex Hall: Wilder Zauber“ auf jeden Fall ein sehr gelungener Auftakt zu einer neuen Buchreihe gelungen und ich bin schon sehr gespannt darauf, wie es im März mit Sophie weitergehen wird, in „Hex Hall: Dunkle Magie“.

5ballerinas

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