Laura Whitcomb – „Silberlicht“

Helen ist seit über 100 Jahren tot und spukt seitdem als Silberlicht, eine Art Geist, auf der Erde – mehreren Bewahrern ist sie gefolgt, hat sie verloren, wieder neue gefunden. Ihrem jetzigen Bewahrer, Mr Brown, ist sie eine Muse, die ihm die Worte einflüstert – sie ist jedoch unsichtbar für die Menschen. Bis die dem Jungen Billy begegnet und der sie direkt anschaut und anlächelt. Für Helen ein Schock, sieht sie doch zum ersten Mal seit so langer Zeit wirklich jemand an. Doch es ist nicht Billy, der sie anschaut, sondern James, ein Geist, genau wie Helen, im Körper eines Jungen.
Fasziniert davon, jeweils den anderen der gleichen Art gefunden zu haben, verlieben sich die Beiden ungestüm ineinander – Helen ist jedoch immer noch ein Geist. Körperliche Berührungen sind daher nicht möglich. So beschließen sie gemeinsam einen hohlen Körper für Helen zu suchen, um ihre Liebe ausleben zu können.

Ein wunderschönes, geheimnisvolles Cover und ein vielversprechender Klappentext – meine Erwartungen waren zugegebenermaßen sehr hoch an das Buch. Umso mehr war meine Enttäuschung bereits nach den ersten Kapiteln. Der Anfang ist sehr verwirrend beschrieben und man weiß nicht so recht, was die Autorin nun aussagen möchte. Die Handlung beginnt allmählich, bis es gegen Mitte auch relativ interessant wird. Doch dann geschehen so viele Dinge auf einmal, dass man einfach komplett den Überblick verliert und die ganze Handlung absolut keinen Zusammenhang mehr ergibt.
Die Liebe von Helen und James, sowie deren Verhalten erscheinen mir mehrmals mehr als fragwürdig und ehrlich gesagt, verstand ich oft nicht, was die Autorin nun ihren Lesern eigentlich übermitteln möchte.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich nur als chaotisch beschreiben. Zwar spricht sie viel in Bildern, doch diese helfen leider nicht aus der Verwirrung heraus, die bei mir das gesamte Buch über geherrscht hatte.

Ich habe mir von „Silberlicht“ einen leichten und bezaubernden Fantasyroman vorgestellt, doch letztendlich ist es ein Märchen ohne Sinn und Vernunft, welches nur Verwirrung bei mir hinterlässt. Sehr schade.

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