[Rezension] Cornelia Funke – „Reckless: Steinernes Fleisch“

Cornelia Funke: Eine Autorin vieler bekannter Jugendbücher, unter anderem von „Herr der Diebe“ und „Tintenherz“ – zwei Bücher, die bei mir auf jeden Fall unter „Lieblingsbücher“ fungieren. Ihr neuester Roman, „Reckless: Steinernes Fleisch“, ist zwar kein absoluter Favorit, doch vier von fünf Sternen sind auf jeden Fall drin.

Der Begriff ‚Reckless‘ ist nicht nur der Nachname der Brüder Jacob und Will Reckless, er steht auch für ‚waghalsig‘ – und waghalsig ist Jacob Reckless allemal. Seit sein Vater vor Jahren auf rätselhafte Weise verschwunden ist, schleicht sich Jacob immer mal wieder für längere Zeit in eine geheimnisvolle Welt hinter den Spiegel im Büro seines Vaters. Er hat eine Freundin gefunden und arbeitet als Schatzsucher für die Kaiserin. Doch als eines Tages ihm sein jüngerer Bruder Will und dessen Freundin Clara hinter den Spiegel folgen, ist es für Jacob vorbei mit der Schatzsuche. Denn WIll wächst eine jadefarbene steinerne Haut – er ist dabei, sich in einen Goyl zu verwandeln, noch dazu in einen besonderen Goyl, dessen Verwandlung die dunkle Fee selbst hervorgesagt hat. Um seinen Bruder vor einem grauenvollen Schicksal zu retten, macht Jacob sich Will, Clara und seiner Freundin, dem Fuchs, auf den Weg, nach einem Heilmittel oder einer anderer Lösung gegen den Fluch zu suchen. Dabei begegnen sie zahlreichen diversen Kreaturen, müssen viele Gefahren überwinden und erkennen, wer Freund ist und wer Feind.

„Reckless“ steckt voller Fantasy – und ausnahmsweise nicht mit Vampiren – und ist wie eine Reise in eine gänzlich andere Welt.

Obwohl ich schon so viele negative Meinungen über diesen Roman gelesen habe, hat mich dieses Buch nicht enttäuscht. Nein, mir hat es ehrlich gefallen, nicht nur weil ich Funkes Bücher bisher mochte. Ich fand den Schreibstil ganz angenehm, aber vor allem die Handlung an sich, die detaillierten Beschreibungen aller Fantasywesen, die Verwendung von schon bekannten Märchen – nicht zu vergessen: die zauberhaften Illustrationen der Autorin.

Ich bleib bei meiner Meinung: „Reckless: Steinernes Fleisch“ ist spannend, fesselt und zeigt nochmals eine ganz neue, andersartige Welt.

5ballerinas

Ein Gedanke zu “[Rezension] Cornelia Funke – „Reckless: Steinernes Fleisch“

  1. Mir hat es – im Vergleich zu vielen anderen – auch sehr gut gefallen und ich freue mich rießig auf die Fortsetzung(en) – soll eine Trilogie werden, oder?
    Die Sprache ist, Funke-typisch bildhaft und abwechslungsreich, man wird richtig in diese neue Märchenwelt hineingesogen. Was mir auch besonders gut gefallen hat, ist die Erzählperspektive, mal zur Abwechslung aus der Sicht eines Jungen. Das macht die Geschichte für ein viel breiteres Publikum interessant und unterscheidet sich so von dutzenden anderen Fantasy-Romanen. Schön, dass dir das Buch auch so gut gefallen hat, da können wir uns schon auf den zweiten Teil freuen :)
    Liebe Grüße

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