Sebastian Fitzek – „Der Augensammler“ & „Splitter“ (Hörbücher)

Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Leichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der »Augensammler« keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

Zugegebenermaßen mein erstes (Hör-) Buch von Sebastian Fitzek. Aber ich hatte ja so viel Positives von seinen Büchern und seinem erzählerischen Talent gehört, dass ich es jetzt auch mal ausprobieren wollte. Bei Hörbüchern ist das ja so eine Sache – mich muss erst einmal der Sprecher überzeugen, denn wenn dieser langweilig oder uninteressant spricht, höre ich nicht mehr hin. Aber Simon Jäger überzeugte mich sofort. Und auch die Handlung in „Der Augensammler“ ist vom ersten Moment an fesselnd und hochbrisant. Auch die Idee mit der umgekehrten Reihenfolge der Kapitel fand ich sehr gelungen, auch wenn im Hörbuch im ersten Moment verwirrend. Was ich damit sagen will: „Der Augensammler“ hat die vielen positiven Meinungen über den Autor bestätigt. Es war ein richtiger Psychothriller und bis zum Ende wirklich sehr spannend und nervenzerreißend, sodass ich dann doch sehr froh darüber war, das Hörbuch auf einer 8h-Autofahrt gehört zu haben, mit sehr wenigen Unterbrechungen.

Was wäre, wenn Sie die Erinnerung an die schlimmsten Ereignisse Ihres Lebens für immer aus Ihrem Gedächtnis löschen könnten? Und was, wenn etwas dabei schiefginge?
Viel mehr als der Splitter, der sich Marc Lucas in den Kopf gebohrt hat, schmerzt ihn die seelische Wunde – denn seine Frau hat den Autounfall, an dem er die Schuld trägt, nicht überlebt. Da hört Marc von einem psychiatrischen Experiment, das ihn von der quälenden Erinnerung befreien könnte. Nach dem ersten Test jedoch beginnt ein Alptraum: Marcs Wohnungsschlüssel passt nicht mehr. Ein anderer Name steht an der Tür. Und dann öffnet ihm seine hochschwangere Frau …

Auch hier begeistert mich der Sprecher Simon Jäger. Allerdings fand ich die Handlung anfangs wahnsinnig verwirrend; für mich hat jedes aufeinanderfolgende Kapitel keinen Sinn ergeben und erst nach einigen Titeln habe ich die Handlung einigermaßen verstanden. Zu früh gefreut allerdings, da in „Splitter“ die Handlung derart absurd und unlogisch ist, dass ich während des Hörens wahrscheinlich oft einen sehr verwirrten Ausdruck im Gesicht hatte (habe ich auf dem Weg zu/von der Arbeit gehört…). Eine gewisse Spannung ist zwar vorhanden, aber für mich persönlich war die Handlung zu skuril und unlogisch, zusätzlich war das Ende auch noch mehr als enttäuschend, sodass ich damit leider gar nicht zufrieden war. Hatte mir mehr etwas in der Psychothriller-Art erhofft wie beim vorherigen Hörbuch, insbesondere weil so viele Leser davon geschwärmt haben.

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