[Rezension] Yann Martel – „Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger“

Yann Martel beschreibt in „Schiffbruch mit Tiger“ eine sehr ungewöhnliche Geschichte: der junge Inder und Sohn eines Zoobesitzers, Pi Patel, treibt nach einem Schiffbruch gemeinsam mit einem bengalischen Tiger in einen Rettungsboot auf dem Ozean.

Pi ist mit seiner Familie auf dem Weg von Indien nach Kanada, als das Schiff mitten in der Nacht überraschend zu sinken beginnt. Er kann sich noch als Einziger retten – gemeinsam mit einem Zebra, einem Orang-Utan, einer Hyäne und dem Tiger. Nach und nach wird getötet, ums Überleben gekämpft, bis schließlich nur Pi und Richard Parker – der Tiger – übrig bleiben. Mehrere Monate treiben sie so auf dem Ozean, erleben hitzige Tage, stürmische Nächte, stehen mehrmals beide kurz vor dem Tod. Gemeinsam  erleben sie beide eine abenteuerliche und unglaubliche, fast schon skurrile, Odyssee.

Nach der Lektüre habe ich dem Roman gegenüber noch immer sehr gemischte Gefühle – einerseits ist es eine sehr spannende und berührende Geschichte, in der sich eine sehr tiefsinnige Moral und sehr wahre Worte über den Glauben verbergen. Andererseits erzählt Martel die Abenteuer von Pi Patel so detailliert und bildhaft, dass ich mir manchmal gewünscht hätte, weniger Fantasie oder Vorstellungsvermögen zu besitzen. Doch auch das spricht für den Schreibstil des Autors und es wird mir doch immer verständlicher, weshalb der Roman schon so viele Leser begeistert hat und dieser mit dem Booker Prize 2002 ausgezeichnet wurde.

Erstmals erschienen ist der Roman vor etwa 10 Jahren, weshalb es wohl nicht verwunderlich ist,  dass dieser mir bis vor ein paar Tagen kein Begriff war. Darauf aufmerksam wurde ich durch die neueste Aktion von LovelyBooks. Pünktlich zum Kinostart der Verfilmung des Weltbestsellers, gibt es in Kooperation mit der Stiftung Lesen und 20th Century Fox ein ganz besonderes Special: zunächst werden 50 Leseexemplare für eine Leserunde zum Buch verlost, dann können 3 glückliche Gewinner je 2 Karten für die exklusive Vorpremiere in Berlin ergattern (inkl. Anreise und Übernachtung!) und als wäre das schon nicht genug, gibt es bei einem Kreativwettbewerb zahlreiche Fanpakete und Kinotickets zu gewinnen!

Als kleinen Vorgeschmack hier der Trailer zur Verfilmung:

Ich kann nur allen wärmstens empfehlen, bei dieser tollen Aktion mitzumachen und euer Glück versuchen – bei so zahlreichen Möglichkeiten und Gewinnen wird bestimmt jeder Einzelne zu einem Gewinn kommen, da bin ich mir sicher! Gespannt bin ich vor allem auf die Leserunde – auch wenn ich das Buch nun schon gelesen habe, werde ich doch eifrig mitdiskutieren, denn noch schwirren mir sehr viele Fragen im Kopf herum, da ist eine Leserunde geradezu perfekt! Allen, die mitmachen werden, schon einmal viel Spaß und Glück!! :-)

 

Ein Gedanke zu “[Rezension] Yann Martel – „Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger“

  1. Du hast mich gerade noch ein wenig neugieriger auf das Buch gemacht, als ich es ohnehin schon war ;)
    Es liegt auf meinem Nachtkästchen und ich komme einfach nicht dazu, allerdings muss ich es jetzt schön langsam wirklich lesen.und den Film dann auch gleich anschauen ;)

    Liebe Grüße

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