[Rezension] Ali McNamara – „Tatsächlich Liebe in Notting Hill“

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Der Buchtitel klingt wie ein perfekter Hugh-Grant-Liebesfilm? Nun – ja! Denn „Tatsächlich Liebe in Notting Hill“ ist ein perfekter Liebesroman, der sich um fünf perfekte Liebesfilme dreht!

Scarlett wurde mit ihren schwarzen Haaren und strahlend grünen Augen natürlich nach Filmlegende Vivien Leigh benannt, die bekanntermaßen die dramatische Figur der Scarlett O’Hara in Vom Winde verweht spielte. Wie ihre Mutter, die sie nie kennen gelernt hat, liebt Scarlett Kinofilme über alles. Sie verliert sich in Tagträumereien und hofft auf eine schicksalhafte Begegnung mit etwa Hugh Grant oder Johnny Depp. Oder vielleicht auf eine filmreife Liebesbekundung von ihrem Verlobten David? Denn aktuell ist Scarlett leider nicht wirklich glücklich mit ihrem Leben. David besitzt zwar eine Kinokette und genügend Geld, um das neue Haus professionell renovieren zu lassen, doch dafür ist er viel zu geizhalsig. Und für Scarlett ist er vielleicht doch etwas zu langweilig. Da bietet ihre Arbeit – in einem Unternehmen, welches sie gemeinsam mit ihrem Vater betreibt – nicht viel mehr Abwechslung. Als sowohl David als auch Scarletts Vater ihr vorwerfen, nur in Träumen zu schwelgen und vor lauter Filmen das Leben nicht ernst genug zu nehmen, beschließt sie, eine kleine Auszeit zu nehmen. So kommt es, dass sie eine tolle Villa hüten darf – und zwar ausgerechnet in Notting Hill. Und nachdem sie die Bekanntschaft von Oscar, dessen netten Freunden und ihrem aktuellen Nachbar Sean macht, merkt sie auf einmal wie häufig sich Filmszenen in ihr Leben einschleichen…

Scarletts fünf Lieblingsfilme? Die besten und kitschigsten Liebesfilme! Notting Hill, Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück, Pretty Woman und Tatsächlich…Liebe. Wer sich in Filmen wenigstens ein klein wenig auskennt und liebend gerne romantische Geschichten liest oder schaut, wird mit diesem Roman von Ali McNamara vollends auf seine Kosten kommen! Trotz einigermaßen typischer Chick-Lit-Handlung schafft es die Autorin die Leserin doch hin und wieder zu überraschen. So bleibt das Geschehen zum größten Teil scheinbar vorhersehbar, aber trotzdem spannend! Neben dem leichten, lockeren und flüssigen Schreibstil bildet das wahre Highlight des Romans für mich persönlich die verblüffend passende Verflechtung so vieler Filmszenen in die Handlung. Fans beider Arten von Liebesgeschichten kommen hier also vollends auf ihre Kosten, da sie sozusagen zwei zum Preis von einem bekommen – Buch und Film. Wobei, eigentlich sogar unzählige Filme!

Ach, was kann man eigentlich mehr sagen? „Tatsächlich Liebe in Notting Hill“ ist schlichtweg ein absolut empfehlenswerter und perfekter Liebesroman! Mehr Worte braucht es hier nicht – wer wenigstens tief im Herzen ein wenig auf eine ordentliche Portion Kitsch steht, MUSS dieses Buch lesen!

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3 Gedanken zu “[Rezension] Ali McNamara – „Tatsächlich Liebe in Notting Hill“

  1. Das Cover ist niedlich, das gefällt mir sogar :-) und von den Filmen kenne ich Notting Hill (so schön), Vom Winde verweht (hach, wer kennt den nicht ♥) und Pretty Woman (ohhhhh!) und ich mochte diese Filme sehr. Ob das nun ein Grund ist, das Buch zu lesen hmm.. es ist ja recht kitischig, aber manchmal braucht Frau das für die Seele. Danke für die süße Rezension, ich werde mal drüber nachdenken, über einen Ausflug ins bösä Chicklit :)))) *ducktsich*

    Liebe Lesegrüßle
    Sandra

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