[Rezension] Danielle Hawkins – „Dinner mit Rose“

9783547711875_coverDanielle Hawkins‚ Debütroman „Dinner mit Rose“ erzählt die bewegende Geschichte von Josie, die kurzerhand von Australien wieder zurück nach Neuseeland zieht, als sie ihren Beinahe-Verlobten Graeme in flagranti mit ihrer besten Freundin erwischt. In Neuseeland findet sie erst einmal Zuflucht bei ihrer etwas eigensinnigen, aber sehr liebevollen Tante Rose, die in einer Kleinstadt eine Farm betreibt. Schnell fühlt sich Josie wieder in ihrer Heimatstadt wohl, arbeitet als Physiotherapeutin und begegnet ihrem Jugendfreund Matt. Doch leider erfahren sie schon bald, dass die immer fröhliche Rose an Krebs erkrankt ist… Während Rose sich einer Chemotherapie unterzieht, kümmern sich Josie, Matt, Matts Schwester Kim und seine Mutter Hazel rührend und gemeinschaftlich um ihre Tante.

Die Autorin erzählt in „Dinner mit Rose“ eine sehr nette Geschichte, um eine Familie, die den schweren Alltag gemeinsam sehr gut meistert – in allen Höhen und Tiefen. So sind die Charaktere alle sehr unterschiedlich, aber doch sympathisch – Josie ist als Protagonistin eine fast schon zu liebevolle Person, die sich immer ausschließlich erst um diejenigen kümmert, die ihr nahe stehen, während Matts Mutter z.B. ausschließlich um ihr eigenes Wohlergehen besorgt ist. Zwar kümmert sie sich auch um ihre kranke Schwester, tut dies aber nie, ohne wenigstens ein wenig zu meckern. Matt hingegen ist wieder sehr sympathisch und positiv eingestellt, während Kim eine kleine Rebellin ist. Die Verschiedenheit der Charaktere trägt glücklicherweise dazu bei, dass die Handlung einigermaßen interessant bleibt. Insgesamt hat diese mir zwar ganz gut gefallen, aber es fehlte doch hin und wieder ein Überraschungsmoment, etwas Neues, ein Höhepunkt. Müsste ich den Handlungsbogen irgendwie aufzeichnen, so wäre dieser eine einzige lineare waagerechte Linie, evtl. mit einem kleinen Schlenker nach oben gegen Ende.

Dafür ist das Cover des Romans wunderschön gestaltet und die Rosen auf dem Cover vorne, sind auch auf dem Buchschnitt wunderschön aufgedruckt. Optisch ist das Buch also eine absoluter Hingucker:

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Eigentlich hat mir der Debütroman ganz gut gefallen, doch von der Leseprobe habe ich mir ein wenig mehr versprochen und der ein oder andere Höhepunkt hätte aus diesem ganz netten Roman ein absolutes Lesehighlight gemacht. 

3Ballerinas

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