[Lesung] Elisabeth Herrmann mit „Schattengrund“ & „Das Dorf der Mörder“

SAM_3295Gestern, am 10. April 2013, fand in der Stadtbibliothek Aalen endlich einmal eine wundervolle Lesung statt: die sehr erfolgreiche Kriminalautorin Elisabeth Herrmann las aus ihren neuesten Büchern – dem Jugendthriller „Schattengrund“ und dem Psychothriller „Das Dorf der Mörder“.

Ein weiteres kleines Highlight gab es bereits vor Beginn der Lesung: vor der Bibliothek durfte ich die liebe und sehr nette Anka von Ankas Geblubber treffen – mal eine sehr erfreuliche Abwechslung, sich mit jemanden „live“ über Bücher, Autoren und Lesungen zu unterhalten! :-)

Nun aber zu Elisabeth Herrmann! Da die Lesung in einem sehr kleinen Rahmen statt fand, plauderte die Autorin noch vor Beginn mit uns Zuhörern bzw. erzählte von ihren beiden historischen Romanen, „Konstanze“ und „Konstanze. Die zwei Könige“ und wie sie auf die Geschichte dazu kam. Auch während der Lesung gab sie kleinere Anekdoten von sich – wie sie zu den verschiedenen Namen kam (z.B. Nico aus „Schattengrund“), wer sie zur Handlung von „Das Dorf der Mörder“ inspirierte und vieles mehr! Dabei kam ihre Liebe und Leidenschaft zu ihren Büchern so wundervoll rüber – wir hätten ihr alle noch ewig weiter zuhören können!

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Die gut 40-minütige Lesung aus „Schattengrund“ hat mich sehr begeistert, vor allem da ich beschämenderweise noch keines ihrer Bücher gelesen hatte. Aber „Schattengrund“ liegt nun frisch signiert neben mir und wartet darauf, gelesen zu werden ;-) Frau Herrmann hat so toll gelesen, dass sie ihre Bücher auch gut selbst einsprechen hätte können.

„Schattengrund. Als die 17-jährige Nicola das Haus ihrer verstorbenen Tante erbt, ahnt sie nicht, wie bedeutsam dieser Name für sie wird. Es ist ein einsames Haus in einem abgelegenen Dorf, in dem sie als Kind oft zu Gast war. Ein Haus, in dem die Vergangenheit schlummert. Und ein Haus, das Nicos Eltern auf keinen Fall annehmen wollen. Als die Eltern das Erbe stellvertretend für ihre Tochter ausschlagen, reißt Nico heimlich aus, um Schattengrund wiederzufinden. Und kaum hat sie die Schwelle übertreten, da scheint eine lange verdrängte Wahrheit nach ihr zu greifen. Wie konnte sie das alles bloß vergessen? Die knarrenden Treppen, den staubigen Dachboden – und das Mädchen, mit dem sie hier immer gespielt hat? Fili, ihre allerbeste Freundin. Ihre Seelenschwester. Ihre tote Freundin. Ein grauenhaftes Verbrechen hat die Mädchen damals auseinander gerissen. Aber Nico kann ihren eigenen Erinnerungen nicht trauen. Und der Täter von damals ist noch immer im Dorf.“ [offizielle Inhaltsangabe]


Da die Autorin uns nicht unerschrocken in den Abend entlassen wollte, las sie noch aus ihrem aktuellen Psychothriller „Das Dorf der Mörder“ und präsentierte uns so eine spannende Szene, in der Schweine im Tierpark etwas anderes als Möhren essen… Hier berichtete sie auch von ihrer Zusammenarbeit mit dem Gerichtsmedizinier Michael Tsokos und dass sie früher nie von Leichenteilen und detailierten Beschreibungen schreiben wollte.

Ein grausamer Mord ereignet sich im Berliner Tierpark. Eine der Ersten, die am Tatort eintrifft, ist die junge Streifenpolizistin Sanela Beara: ehrgeizig, voller Tatendrang und entschlossen, dem Fall auch gegen den Willen ihres Vorgesetzten auf den Grund zu gehen. Denn die Schuldige ist schnell gefasst – zu schnell, wie Sanela glaubt. Während der Öffentlichkeit die geständige Mörderin Charlie Rubin präsentiert wird, hat Beara Zweifel. Zweifel, die auch den Psychologen Jeremy Saaler plagen, der ein Gutachten über Charlies Zurechnungsfähigkeit erstellen soll. Unabhängig voneinander haben beide den gleichen Verdacht: Der Mord im Tierpark hängt mit Charlies Kindheit in einem kleinen Dorf in Brandenburg zusammen. Ein dunkles, mörderisches Rätsel lockt sie nach Wendisch Bruch – direkt ins Visier eines Gegners, der die Totenruhe im Dorf um jeden Preis bewahren will … [offizielle Inhaltsangabe]

Am Ende nahm sich die so sympathische und natürliche Autorin für alle Zuhörer Zeit, um die Bücher persönlich mit einigen netten Worten zu signieren, sowie Erinnerungsfotos zu machen – kurzum, es war eine kleine, aber dafür fast schon persönliche Lesung, da man Elisabeth Herrmann ganz nah erleben durfte und vieles über sie selbst und ihre Bücher erfahren durfte. Jetzt bin ich sehr gespannt auf ihr Buch und werde mir auch die vielen anderen Bücher besorgen! :-)

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Update: „Schattengrund“ ist ein großartiger, spannender & märchenhafter Jugendthriller! Auch ohne die eisigen Temperaturen & Schnee im Buch ist Gänsehaut garantiert!

Und hier noch Ankas Lesungsbericht!

5 Gedanken zu “[Lesung] Elisabeth Herrmann mit „Schattengrund“ & „Das Dorf der Mörder“

  1. Schattengrund war supergut, mir hat das Buch unheimlich gut gefallen, erinnerte mich ein wenig an Krabat von der Stimmung her.. düster, Schwarzwald, das Haus.. ganz toll ♥ ich freue mich schon auf „Das Dorf der Mörder“!

    Die Lesung muss toll gewesen sein, ich möchte Elisabeth Herrmann auch irgendwann mal live sehen :)

    *knuddeldrück*
    Sandra

  2. Aber durch die eisigen Temperaturen steigert sich die Gänsehaut noch, die durch die Spannung aufgebaut wird, so dass man sich den packenden Thriller am besten für die kalte Jahreszeit aufhebt.

Ich freue mich, wenn ihr meinen Beitrag kommentiert!

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