[Rezension] Tess Gerritsen – „Abendruh“

660_2578_129006_xxl„Abendruh“ ist bereits der zehnte Fall für Detective Jane Rizzoli des Boston Police Departments und Dr. Maura Isles, die unnahbare Gerichtsmedizinerin. Bestsellerautorin Tess Gerritsen liefert uns wieder einmal einen hochspannenden Fall…

Drei Kinder in drei ganz verschiedenen und entlegenen Städten haben ihre Eltern auf tragische Art verloren. In der heutigen Zeit leider keine Einzelfälle. Doch diese drei Kinder – ein Mädchen und zwei Jungen – entgehen später wieder nur knapp dem Tod. Ihre Pflegefamilien werden grausam ermordet.

Der Fall, der sich in Boston ereignet, wird von Jane Rizzolis Chef schon bald ad acta gelegt, doch Jane lassen die vielen Parallelen keine Ruhe und so ermittelt sie mit ihrem Partner, Detective Frost, weiter. Derweil ist Maura zu Besuch in Maine, auf einer sehr abseits gelegenen Schule. Bald schon wird klar, dass „Abendruh“ ein abgesichertes Internat für Schüler ist, die alle irgendwie mit Mord in Verbinung gekommen sind. Innerhalb des Schlosses soll ihnen Schutz geboten werden.

Mit fesselnden ersten Kapiteln und einzelner Kapitel aus der Sicht des Mörders gelingt es Tess Gerritsen sofort, den Leser zu packen. Die Handlung reißt diesen Leser dann sofort an sich und lässt ihn erst wieder los, wenn er das Wort „Danksagung“ liest – also gute 400 Seiten weiter. Auch nach neun bereits packenden und hochspannenden Fällen – nur innerhalb der Rizzoli & Isles-Reihe – schafft es die Autorin immer noch zu begeistern und sich sowohl einen interessanten, als auch mitreißenden und abwechslungsreichen Fall auszudenken und zu beschreiben.

Die beiden Charaktere, Jane und Maura, sind mir mit der Zeit sehr ans Herz gewachsen und wieder einmal ein kleines bisschen mehr von ihnen erfahren zu dürfen, erfüllt mich schon mit so viel Freude. Es ist bei jedem neuen Rizzoli & Isles-Thriller jedes Mal so, als würde man alte, gute Bekannte treffen. Auch in „Abendruh“ erfahren wir ein wenig mehr aus deren Leben, entwickelt sich etwas weiter…

Der Fall ist diesmal ein bisschen weniger Gerichtsmedizinlastig, aber trotzdem nicht minder spannend – ganz im Gegenteil, die Auflösung bleibt bis zum bitteren Ende völlig unklar. Ungeahnte Wendungen, düstere Szenen machen „Abendruh“ wieder einmal zu einem der besten Psychothriller, die ich je lesen durfte.

Für mich ist und bleibt Tess Gerritsen die absolut fantastische und beeindruckende Königin und Meisterin der Psychothriller, die in den nächsten Jahren wohl kaum von ihrem Thron geschlagen werden kann!

5ballerinas

 

2 Gedanken zu “[Rezension] Tess Gerritsen – „Abendruh“

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