[Rezension] Susan Elizabeth Phillips – „Wer ja sagt, muss sich wirklich trauen“ (Hörbuch, gelesen von Rike Schmid)

688_1972_137447_xxl

Den treuen Lesern von Susan Elizabeth Phillips wird die Handlung von „Wer ja sagt, muss sich wirklich trauen“ zumindest oberflächlich bekannt sein – dies ist nämlich die Gegengeschichte zum vorherigen Band der Reihe, „Der schönste Fehler meines Lebens“.

Nachdem wir die Geschichte von Meg Koranda und Ted Beaudine kennen, erfahren wir hier die Geschichte aus der Sicht von Lucy Jorik. Diese flüchtet nämlich, ermutigt durch ihre beste Freundin Meg, vor dem Traualtar und lässt ihren perfekten Verlobten, Ted, stehen. Hals über Kopf flüchtet die älteste Tochter der ehemaligen US-Präsidentin mit einem Fremden auf einem Motorrad vor Familie, Freunden und Presserummel. Getarnt als „Viper“ mit gefärbten Haaren und Dreadlocks taucht sie unter mit „Panda“ – einem geheimnisvollen Mann, der Lucy, ohne sie zu kennen, hilft, aber nichts von sich preiszugeben scheint…

Im Vorfeld waren mir die Zusammenhänge der Charaktere gar nicht klar – erst nach den ersten Minuten kam die Erinnerung. Lucy Jorik kennt man beispielsweise aus „Wer will schon einen Traummann“, wo Neily Case auf Lucy und ihre Schwester trifft und auch ihren späteren Ehemann, Matt Jorik kennen lernt. Und die Ausgangssituation im Buch ist aus „Der schönste Fehler meines Lebens“ bekannt. Doch auch wenn es die „Gegengeschichte“ ist, gibt es außer einer Szene keinerlei Parallelen zum vorherigen Band – es ist also eine eigenständige Geschichte.

Lucy Jorik als Protagonistin war mir im Laufe der Handlung nicht immer ganz sympathisch – es gab Situationen, in denen man ihrem Verhalten einfach nicht folgen konnte. Dafür war Panda als Charakter wahnsinnig interessant und vor allem auch vielfältig. Bei Lucy war mir die „Viper“-Seite immer ein wenig „too much“. Dafür trifft man – wie so oft in den SEP-Romanen – auf weitere Charaktere, die eine eigene, nebensächliche Handlung entwickeln. So hier mit Mike, Bree und Toby. sowie Temple. Dies bildete einen ganz netten Ausgleich zwischen dem Haupthandlungsstrang, so dass man auch jederzeit weiterhören wollte.

Rike Schmid als Sprecherin hat mich nämlich leider nicht vollständig überzeugen können. Anfangs fiel es mir doch sehr schwer, mich auf das Hörbuch zu konzentrieren, da Schmid recht monoton vorliest und ich es vielleicht auch einfach von den männlichen Hörbuchsprechern gewohnt bin, dass sie schlichtweg „interessanter“ sprechen. Es spricht sehr für die Handlung, da man bei einer langweiligeren Handlung wohl nicht so gern und gut weiterhören könnte.

Für SEP-Liebhaber ist „Wer ja sagt, muss sich wirklich trauen“ definitiv ein Muss. Aber auch für all diejenigen, die Lust auf einen unterhaltsamen, leichten Frauenroman verspüren, ist dieser absolut empfehlenswert – die vorherigen Bände muss man davor keinesfalls gelesen haben, da alles eigenständige, abgeschlossene Geschichten sind.

4Ballerinas

3 Gedanken zu “[Rezension] Susan Elizabeth Phillips – „Wer ja sagt, muss sich wirklich trauen“ (Hörbuch, gelesen von Rike Schmid)

  1. Ich habe das Buch gelesen und fand es auch super!
    Schade, dass die Freude an einem Hörbuch durch einen schlechten Sprecher getrübt wird… :(

    Hab nen schönen Tag!
    SaCre von den Bookwives

Ich freue mich, wenn ihr meinen Beitrag kommentiert!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s