[Rezension] Sarah Crossan – „Breathe – Flucht nach Sequoia“

Breathe2Der Nachfolgeband zu „Breathe – Gefangen unter Glas“ gehört eindeutig zu den am meisten erwarteten Neuerscheinungen des Monats, doch das Warten auf „Breathe – Flucht nach Sequoia“ von Sarah Crossan aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Nachdem der Rebellenhain im vorherigen Band zerstört wurde und nur wenige der Rebellen überlebt haben, ist eine Gruppe – darunter Alina und Silas – auf der Flucht nach Sequoia, wo sie Schutz erwarten. Bea und Quinn dagegen ziehen gemeinsam mit Jazz ins Ödland. Doch schon bald trennen sich durch ein Unglück Beas und Quinns Wege und auch Alina und Silas müssen erkennen, dass sich hinter den Mauern von Sequoia nicht das verbirgt, was die Überlebenden erwartet hätten. Ganz im Gegenteil – sie müssen sich bald entscheiden, was die geringere Gefahr darstellt: die Kuppel oder Sequoia.

[! Die offizielle Inhaltsangabe spoilert übrigens sehr !]

Wow – ich war ja schon vom ersten Band wider Erwarten sehr begeistert, aber was Sarah Crossan dem Leser hier bietet, ist absolut u m w e r f e n d ! Hochspannung von der ersten bis zur letzten Seite an und das ist wirklich nicht übertrieben. Genauso vergeht kein Kapitel, in dem sie den Leser nicht komplett überraschen würde. Die Autorin hält die ganze Handlung über den Spannungsbogen konstant ganz weit oben. So ist es wirklich keine allzu große Überraschung, dass man atemlos Seite um Seite umblättert ohne sich um solche belanglosen Dinge wie essen oder trinken (oder Uni!) zu kümmern.

Die zahlreichen Perspektivenwechsel garantieren, dass man als Leser hundertprozentig im Geschehen ist, da man wirklich alles von der so umfassenden Handlung mitbekommt. Man fiebert gemeinsam mit den Protagonisten und ringt selbst beim Lesen nach dem so kostbaren Sauerstoff. Auch die schon bekannten Protagonisten Bea, Quinn, Alina und Oscar durchlaufen viele interessante Änderungen während dem Versuch, in Sequoia zu erleben. Es ist deutlich erkennbar, dass sich die Autorin die größte Mühe gegeben hat, ihre Figuren und deren Charaktereigenschaften sowie Merkmale noch weiter auszubauen, sie entwickeln zu lassen und sie immer wieder an ihre Grenzen kommen zu lassen.

Kurzum: für mich ist „Breathe – Flucht nach Sequoia“ nicht nur eine ungewohnte Steigerung zum ersten Band, sondern auch eine der allerbesten Dystopien, die ich bisher lesen durfte. Während mir beispielsweise bei „Die Tribute von Panem“ die zwei Folgebände nicht mehr so gut gefallen haben, haben mir beide Breathe-Bücher außerordentlich gut gefallen – nicht zuletzt wegen der überaus realistischen Thematik und der Art und Weise, wie Crossan die Handlung entwickelt hat.

Wem der erste Band auch nur ansatzweise gefallen hat, wird von diesem Buch absolut begeistert sein! Nehmt euch am besten genügend Zeit und sorgt für so viel Ruhe, so dass ihr diese Dystopie in einem Rutsch durchlesen könnt – glaubt mir, ihr werdet euch das wünschen!

5ballerinas

2 Gedanken zu “[Rezension] Sarah Crossan – „Breathe – Flucht nach Sequoia“

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