[Rezension] Damian Dibben – „Jake Djones in der Arena des Todes“

055_3094_134155_xxlNach „Jake Djones und die Hüter der Zeit“ tritt Damian Dibbens Protagonist und junger Geschichtshüter Jake Djones in „Jake Djones in der Arena des Todes“ sein zweites Abenteuer an.

Auf einer Mission mit seinen neu gewonnenen Freunden Nathan, Charlie und dem Papageien Drake wird – durch die Unachtsamkeit von Jake – das für die Geschichtshüter so wertvolle Atomium gestohlen, von einem geheimnisvollen Unbekannten, der sich Leonardo nennt und sich schon bald als Agata Zeldts Verbündeter herausstellt. Als wäre dies an Unglück nicht genug, bedeutet dieser Vorfall auch, dass jemand in den Reihen der Geschichtshüter ein Verräter ist. Denn gelangt das Atomium erst einmal in die falschen Hände – und das ist hiermit geschehen – ist eine Katastrophe nahezu unabdingbar.

Doch kurz darauf können die Geschichtshüter wieder zu hoffen wagen: Topaz lebt und hat ihnen eine verschlüsselte Nachricht zukommen lassen. So machen sich die jungen Abenteurer schnellstmöglich auf ins Reich der Römer und damit ins Jahr 27, wo sie sich mal wieder den schrecklichsten Gefahren stellen müssen, um die gesamte Menschheitsgeschichte zu retten.

Wieder einmal hat sich Damian Dibben mit „Jake Djones in der Arena des Todes“ ein vielschichtiges und waghalsiges Abenteuer ausgedacht – und dieses auf die beste Art und Weise aufs Papier gebracht. Die gsamte Geschichte besteht aus einer Vielzahl von Handlungen und ich finde es absolut bewunderswert, wie die einzelnen Handlungen und Taten in so verschiedenen Epochen aufeinander aufbauen und in sich logisch erzählt werden.Der Autor hält den Leser Seite um Seite an den Seiten fest und schafft es kontinuierlich, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und bindet dazu nicht nur fesselnde Kampfszenen ein, sondern schafft auch viele unterhaltsame Dialoge.

Auch die Charaktere sind alle für sich stehend einzigartig, komplex und ganz und gar nicht langweilig. So ist Jake Djones als Protagonist der Reihe nicht unfehlbar und weit davon entfernt, ein perfekter Geschichtshüter zu sein. Vielmehr ist er ein abenteuerlustiger, manchmal ein hitzeköpfiger und vorschnell handelnder, vierzehnjähriger Junge, was ihn – mir zumindest – wahnsinnig sympathisch macht. Alle Charaktere werden so genau beschrieben, dass es viel Spaß macht, sich diese beim Lesen vorzustellen.

Dafür auch ein Pluspunkt für die Figuren auf dem Cover, die genauso sind, wie in den Büchern beschrieben. Schade nur, dass das jetzige Hardcover anders gestaltet wurde als das erste (ursprüngliche) – so stehen zwei verschiedene Hardcover im Regal.

Wer mal Lust hat auf ein spannendes Abenteuer und eine waghalsige Zeitreise in eine gänzlich andere Zeit, der ist mit der Geschichtshüter-Reihe und besonders mit „Jake Djones in der Arena des Todes“ bestens bedient. Und nicht nur Jugendliche werden hier bestens unterhalten, sondern auch alle jung gebliebenen Erwachsenen.

4Ballerinas

2 Gedanken zu “[Rezension] Damian Dibben – „Jake Djones in der Arena des Todes“

  1. Das klingt doch sehr vielversprechend. Das erste Buch habe ich schon gemocht. Leider habe ich das zweite hier noch ungelesen zu Hause. Es kommt aber, vor allem nach deiner überzeugenden Rezi, auf jeden Fall als nächstes dran :)

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