[Rezension] Rainbow Rowell – „Fangirl“

9781447263227

Cath and Wren are identical twins, and until recently they did absolutely everything together. Now they’re off to university and Wren’s decided she doesn’t want to be one half of a pair any more – she wants to dance, meet boys, go to parties and let loose. It’s not so easy for Cath. She’s horribly shy and has always buried herself in the fan fiction she writes, where she always knows exactly what to say and can write a romance far more intense than anything she’s experienced in real life. Without Wren Cath is completely on her own and totally outside her comfort zone. She’s got a surly room-mate with a charming, always-around boyfriend, a fiction-writing professor who thinks fan fiction is the end of the civilized world, a handsome classmate who only wants to talk about words …And she can’t stop worrying about her dad, who’s loving and fragile and has never really been alone. Now Cath has to decide whether she’s ready to open her heart to new people and new experiences, and she’s realizing that there’s more to learn about love than she ever thought possible …

                                                 (c) Waterstones

Nachdem ich bereits von „Eleanor & Park“ begeistert war und ich auf Twitter genauso begeisterte Meinungen zu „Fangirl“ gelesen hatte, wurde auch dieser Young-Adult-Roman von Rainbow Rowell gleich vorbestellt – und was hat mich dieses Buch begeistert!

„Fangirl“ erzählt eine sehr authentische und realitätsnahe Geschichte über Cath, die sich sehr von ihrer Zwillingsschwester unterscheidet, die das neue Studentenleben in vollen Zügen genießt. Cath dagegen ist eher ruhiger, zurückhaltend, ängstlicher und vertraut nicht sofort – aber wenn sie jemandem verfällt oder jemanden mag, dann mit Leib und Seele. Kurzum: sie ist ein wahres „Nerdmädchen“, welches es sich am allerliebsten mit ihrem Laptop auf dem Bett gemütlich macht und Fanfiction verfasst oder liest. Mir war Cath insofern sofort wahnsinnig sympathisch, vor allem weil man teilweise sich selbst in ihr wiederfindet. Auch Levi ist so unglaublich sympathisch – immer am Lächeln, positiv gestimmt und der perfekte beste Freund, das sich jedes Mädchen nur wünschen kann.

Neben der sowieso schon interessanten und total unterhaltsamen Handlung um Cath, hat die Autorin eine zweite Handlung mit verstrickt: die von Cath geschriebene Fanfiction von Baz und Simon über die (eigens erfundene und leider fiktive) Buchserie um Simon Snow. Für mich war diese zweite Handlung nochmal ein zusätzliches Highlight zum sowieso schon tollen Leseerlebnis. Meiner Meinung eine fantastische Idee der Autorin, ihre Handlung auf der Basis einer fiktiven Erfolgsserie aufzubauen – kannte ich bisher noch nicht und so hat es mich nicht nur begeistert, aber auch überrascht. Bei so vielen Neuerscheinungen in diesem (und anderen) Genre finde ich es sehr bemerkenswert, dass man nun doch mal wieder etwas gänzlich Neues zu lesen bekommt und überhaupt noch etwas Neues kreieren kann.

Nach nun zwei gelesenen Büchern der Autorin kann ich behaupten, dass mich der Schreibstil von Rainbow Rowell sehr begeistert! Ihre Geschichten sind mit vielen 0815-(Liebes-)Geschichten nicht zu vergleichen – ihre Geschichten und Handlungen sind sehr realitätsnah, wo Beziehungen oder auch Freundschaften nicht nach dem typischen Schema verlaufen, sondern immer ein wenig aus der Reihe tanzen. So findet sich bestimmt der ein oder andere Leser darin wieder und auch die Charaktere, die sie erschaffen hat, sind zumindest mir bisher immer auf Anhieb supersympathisch. Ich möchte Cath und Levi bitte als beste Freunde! ;-)

„Fangirl“ ist eine wunderbar authentische, liebevolle und unterhaltsame Geschichte über das Erwachsenwerden, familiäre Schwierigkeiten, Freundschaft und das Überwinden der eigenen Ängste. Rainbow Rowell lässt ihre Leser schmunzeln, lachen und mitfühlen. Definitiv eines meiner bisherigen Lieblingsbücher – kann ich absolut jedem empfehlen, ob jung oder alt, Leserin oder Leser.

5ballerinas

11 Gedanken zu “[Rezension] Rainbow Rowell – „Fangirl“

  1. Jetzt wird es fast ein bisschen peinlich, denn der Roman klingt echt gut, aaaaaaaber ich habe seit Ewigkeiten nichts mehr auf Englisch gelesen. Ist die Sprache leicht verständlich? *rotwerd*

    Liebe Grüße
    Katha

    • Liebe Katha,

      ich glaube, du könntest „Fangirl“ gut lesen können! Ich fand es zumindest sehr einfach zum Lesen, deswegen denke ich, dass du auch mit eingerosteten Englischkenntnissen durchkommst – meist muss man sich ja einfach nur an die Sprache gewöhnen. Vielleicht hilft dir eine Leseprobe? :-)

      Einen schönen Abend dir noch!
      Jess

      • Kennst du solche Tage, an denen du nicht auf die einfachsten Ideen kommst? *kopfschüttel* Danke für die kurze Einschätzung und den Anstupser. :)

        Dir auch einen schönen Abend! :)

Ich freue mich, wenn ihr meinen Beitrag kommentiert!

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