[Rezension] Christina Beuther – „Aber so was von Amore“

9783746630397Mit den immer wärmeren Tagen wird es so langsam auch Zeit für das Suchen der perfekten Sommerlektüre – und der Debütroman von Christina Beuther, „Aber so was von Amore“, entführt nicht nur in die malerische Toskana, sondern ist auch eine vielversprechende Sommerlektüre.

Kurz vor der großen Traumhochzeit lässt ihr Verlobter Flo Polly einfach so sitzen und wandert kurzerhand nach Australien aus. Für Polly bricht die Welt zusammen. Doch während sie ihren Liebeskummer vollends ausbadet, kommt ein Anruf ihrer Chefin – Polly soll sofort die Koffer packen und in die Toskana fliegen, um dort die Künstlerin Liv zwei Wochen lang beim Vorbereiten ihrer Vernissage zu begleiten und dann darüber einen Beitrag drehen. Eigentlich ist die Toskana der letzte Ort, an den Polly reisen möchte – hat sie dort doch romantische Tage mit Flo verbracht. Aber es kommt wie immer anders als man denkt…

Polly Sommer ist nicht nur eine sofort sympathische Protagonistin, sie ist zudem eine ganz gewöhnliche Frau, mit Liebeskummer, einigen Macken, ein wenig tollpatschig, aufbrausend und tagträumerisch – also eine Frau, mit der sich jede Leserin identifizieren und so gleich mitfühlen kann. Was ich besonders sympathisch fand: Polly redet mit sich selbst – wie jede Frau. Und die Autorin hat dies zumindest stellenweise auch eingebaut.

Aber so was von Amore

Von der Handlung ist dies selbstverständlich recht typische Frauenunterhaltung – aber dafür habe ich mich tatsächlich auch unterhalten und sehr wohl gefühlt! Die Autorin hat es trotzdem geschafft, mich zu überraschen und die bezaubernde sommerliche Toskana, sowie die absolut liebenswerten Charaktere wie Liv und andere, tragen dazu bei, dass man sich während dem Lesen köstlich amüsiert!

Christina Beuther hat es für mich persönlich definitiv geschafft, sich gegen die vielen Bestsellerautorinnen aus den USA zu behaupten und hat einen interessanten, leichten und unterhaltsamen Debütroman geschrieben, der hoffentlich nicht ihr letzter sein wird. Falls ihr also noch nach einer netten Sommerlektüre seid, kann ich euch „Aber so was von Amore“ bestens empfehlen – so kann man sich den Urlaub auch direkt ins Zuhause holen.

4Ballerinas

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