[Rezension] Britta Sabbag – „Das Leben ist (k)ein Ponyhof“

1-4-3-9-5-7-0-978-3-404-16977-1-Sabbag-Das-Leben-ist-k-ein-Ponyhof-orgNach „Pinguinwetter“ und „Pandablues“ bin ich auf den Geschmack gekommen und sehr froh darüber. Denn der neueste Roman von Britta Sabbag, „Das Leben ist (k)ein Ponyhof“, hat mir wirklich sehr gut gefallen! Aber dazu gleich mehr, erst einmal: worum geht es eigentlich?

Nun, Antonia hat ihrer Meinung endlich alles erreicht, worauf sie bisher hart hingearbeitet hat. Sie hat nicht nur den perfekten Mann fürs Leben gefunden, sondern steht mit Mitte dreißig auch kurz davor, Partnerin in einer der besten Unternehmensberatungen des Landes zu werden. Mehr kann man vom Leben also eigentlich nicht wollen – denkt sie, bis in ihr perfektes Leben eines Tages das absolute Chaos hereinbricht.

Wie auch schon in den vorherigen Büchern der Autorin ist das knallgelbe Cover ein echter Hingucker und sieht in meinen Augen schon so richtig nach einer Lektüre für den Sommer aus. Den Titel finde ich sehr gelungen, zumal ich dazu auch einen persönlicheren Bezug habe – als es bei mir im Studium mal nicht rund lief, größere Projekte anstanden oder einfach nur eine langwierige Vorlesung, sagten wir uns mit einer lieben Kommilitonin „Das Leben ist kein Ponyhof!“. Unsere persönliche Motivation sozusagen.

Das Leben ist kein Ponyhof Britta Sabbag

Anfangs habe ich die Protagonistin sogar beneidet – perfekter Job, perfekter Mann, Antonia hat alles erreicht, was sie vom Leben wollte. Zumindest dachte sie das. Ich dagegen bin absolut planlos und weiß nicht einmal, was ich vom Leben will (außer viele Bücher lesen zu dürfen…). Britta Sabbag zeigt in diesem Roman ganz gut, dass es nicht immer nach einem bestimmten Plan im Leben zugehen muss. Dass man auch loslassen können muss und offen sein für Neues. Klingt zwar auf den ersten Blick nach einem klugen Ratgeber, ist es aber nicht. In „Das Leben ist (k)ein Ponyhof“ geht es richtig unterhaltsam zu, neben Antonia sind auch die anderen Charaktere äußerst sympathische Figuren, die man zu gerne kennen lernen möchte, es ist ein richtiger Wohlfühlroman. Aber eben mit einer überraschenden Tiefgründigkeit bzw. ernsteren Themen dahinter.

Das Leben ist kein Ponyhof Britta Sabbag

„Das Leben ist (k)ein Ponyhof“ ist meiner Meinung nach eine tolle gute-Laune-Lektüre für absolut jeden. Wer auf der Suche nach einer unterhaltsamen, aber dennoch nicht-seichten, Lektüre ist, ist hiermit bestens bedient. Für mich wirklich ein sehr gelungenes Werk von Britta Sabbag, tatsächlich sogar einen Tick lesenswerter als „Pinguinwetter“.

5ballerinas

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Bibliografie:

ISBN: 978-3-404-16977-1  / Verlag: Bastei Lübbe / Übersetzer:

Seiten: 222 / ET: 15.04.2014 / Originaltitel:

 

3 Gedanken zu “[Rezension] Britta Sabbag – „Das Leben ist (k)ein Ponyhof“

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