[Rezension] Rose Snow – „Was sich liebt, das rächt sich nicht“

Cover Was sich liebt Am 28. Juli erscheint der Debütroman des Autorenduos Rose Snow – ganz in pink gehalten und unter dem Titel „Was sich liebt, das rächt sich nicht“.

Nachdem sich ihr Ex-Freund Jan als kompletter Lügner und Betrüger entpuppt hat, zieht Maya in ihre neue, eigene Dachgeschosswohnung. Doch erst nach zwei Wochen Probezeit bekommt sie tatsächlich einen Mietvertrag – und der Einzug beginnt bereits mit unsympathischen Begegnungen im Treppenhaus, einem fehlenden Umzugswagen sowie der Begegnung mit zwei scheinbar sehr pingeligen Mietern. Glücklicherweise ist einer der Mieter aber auch Holger, in den sich Maya bald schon verliebt. Leider hat dieser aber nicht nur eine ziemlich gemeine pubertäre Tochter, sondern betrügt Maya auch noch. Für Maya ist klar – das gibt Rache. Gut, dass ihre alte Freundin Rachel so eine Art Racheagentur leitet…

Durch eine ganz liebe Überraschungspost bin ich auf die beiden Autorinnen hinter dem Namen Rose Snow und deren Debütroman aufmerksam geworden – und muss zugeben, dass mir die Handlung richtig gut gefallen hat! Die Charaktere sind zwar nicht unbedingt alle sympathisch, aber dafür sorgen sie für eine jede Menge Abwechslung. So sind insbesondere Schönrichtig und Lady Grazie einfach nur richtig schräge Charaktere, über die man wirklich das ein oder andere Mal schmunzeln muss. Dafür ist die Protagonistin, Maya, eine total sympathische Frau, die sich – wie wohl fast jede Frau – einfach nur wünscht, dass es endlich mal mit einem Mann funktioniert und sie einen findet, der sie nicht nach Strich und Faden betrügt.

Rose Snow Was sich liebt das rächt sich

Die Handlung an sich ist angenehm abwechslungsreich und konnte mich vor allem auch gegen Ende hin überraschen – das schafft ja leider nicht jeder Chick-Lit-Roman. Einziger kleiner Kritikpunkt von mir ist lediglich, dass mir an einigen wenigen Stellen die Handlung fast schon zu unrealistisch, ein wenig zu überzogen ist – aber das ist glücklicherweise eh immer Geschmackssache. Aufgeteilt ist die Handlung übrigens in die Tage vor dem Startschuss der großen Racheaktion und in die Tage danach, was ich aber irgendwie tatsächlich erst ganz am Ende verstanden habe. Lesen lässt sich der Roman aber sehr flüssig und schnell, was man eigentich auch von den meisten Romanen dieses Genres ja gewohnt ist. Aber man kommt gleich gut in die Geschichte rein und vor allem liest es sich schnell – ich war immer überrascht, dass ich mich kaum losreißen konnte und immer ein weiteres Kapitel lesen musste. Vom Schreibstil her erinnerte mich der Roman oft an die Bücher von Jana Voosen oder Anne Hertz und Rose Snow kann mit den beiden auch durchaus mithalten. Dass es ein Selfpublishing-Buch ist, merkt man gar nicht, wenn man es nicht weiß, also großer Pluspunkt dafür!

Das Debüt hat Rose Snow mit „Was sich liebt, das rächt sich nicht“ meiner Meinung nach absolut erfolgreich gemeistert. Mit einer abwechslungsreichen und humorvollen Handlung sowie mit interessanten Charakteren hat das Autorenduo einen für Chick-Lit-Leser absolut lesenswerten Roman geschaffen. 

4Ballerinas

 

7 Gedanken zu “[Rezension] Rose Snow – „Was sich liebt, das rächt sich nicht“

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