[Rezension] Guillaume Musso – „Vielleicht morgen“

produkt-10114„Vielleicht morgen“ lautet der Titel des neuesten Romans vom französischen Bestsellerautor Guillaume Musso, der mich bereits mit „Nachricht von dir“ vollkommen begeistern konnte.

Seit dem schrecklichen Unfalltod seiner Frau und großen Liebe lebt Matthew Shapiro, einer der beliebtesten Professoren in Cambridge, gemeinsam mit seiner vierjährigen Tochter sowie einer Untermieterin in seinem Haus in Boston.

Die sehr sensible und emotionale Emma ist Sommelière im Imperator, einem der bekanntesten und angesagtesten Restaurants New Yorks, und versucht gerade, über die Trennung von einem verheirateten Mann zu kommen.

Eines Tages kauft Matthew auf einem Flohmarkt Emmas alten Laptop und ahnt noch nicht, was er mit diesem Kauf alles bewirkt…

Vielleicht morgen Guillaume Musso

Nachdem mich mein erster Roman des Autors so positiv überrascht und begeistert hat, war ich diesmal eigentlich noch neugieriger auf das, was mich in „Vielleicht morgen“ erwarten würde. Das wirklich Spannende ist ja, dass sowohl das Buchcover als auch der Buchtitel nie darauf schließen lassen, was den Leser im Inneren erwartet. Deswegen kann und möchte ich auch nicht weiter auf den Inhalt eingehen – das sollte jeder für sich entdecken.

So viel kann aber bereits „verraten“ werden: die Handlung ist in sechs Teile gegliedert, die alles jeweils betitelt sind, genauso die jeweiligen Kapitel. Desweiteren wird abwechselnd aus Matthews und Emmas Sicht erzählt, was Musso besonders gut gelungen ist, da die Handlungs trotz der Wechsel eigentlich kontinuierlich weiter verläuft – man hat nicht den Eindruck, dass man auf einmal von einer Handlung zu einer ganz anderen springt. Gefesselt hat mich die Geschichte übrigens schon nach nur wenigen Seiten und auch der gesamte Handlungsverlauf konnte mich auch diesmal wieder überraschen, allerdings fand ich es schade, dass mir die jeweiligen „Überraschungen“ und Wendungen kurz davor zu vorhersehbar waren – ich war dann zwar überrascht, dass es nun so oder so kommt, aber da es wenige Seiten vorher bereits mehr oder weniger angedeutet wurde, war es dann im tatsächlichen Moment nicht mehr groß überraschend. Trotzdem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, was ja immer schon für sich spricht.

Vielleicht morgen Guillaume Musso

Mussos „Vielleicht morgen“ erzählt wieder einmal eine fesselnde Geschichte zweier grundverschiedener Menschen und steckt voller Überraschungen, womit sie mich wieder sehr begeistern konnte. Sowohl für Fans des Autors als auch Neuentdecker eine klare Leseempfehlung!

4Ballerinas

5 Gedanken zu “[Rezension] Guillaume Musso – „Vielleicht morgen“

  1. Ich hab bislang zwei Bücher des Autors gelesen und keines konnte ich vollkommen überzeugen. Ich komme mit dem GEnre-Mix nicht zurecht. Das neue hatte ich schon in der Hand, hab aber aus genau dem Grund gezögert, es zu kaufen. Obwohl ich neugierig bin und mir eigetnlich wünsche, dass mich Musso auch mal packen kann…

Ich freue mich, wenn ihr meinen Beitrag kommentiert!

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