[Reihenvorstellung] Tahereh Mafi – „Shatter me“-Series

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Wieder einmal habe ich eine Trilogie förmlich verschlungen, insofern folgt auch wieder eine ausführlichere Reihenvorstellung – diesmal mit der (englisch-sprachigen) „Shatter me“-Reihe von Tahereh Mafi.

(Vorneweg gesagt: ich verrate inhaltlich nichts, was man auch nicht aus der offiziellen Inhaltsbeschreibung vom ersten Band erfährt.)

Wie zuvor schon bei der Selection-Reihe habe ich mich auch vor den „Shatter me“-Büchern lange Zeit gedrückt, obwohl ich so viele begeisterte Stimmen dazu gelesen habe, doch das was ich von der Grundidee der Bücher wusste, gefiel mir irgendwie nie so recht. Eigentlich sollte ich es ja mittlerweile besser wissen und solche Bücher einfach trotzdem gleich lesen. Etwas Gutes hat die Verzögerung allerdings gehabt: ich konnte die Reihe direkt am Stück lesen und musste (glücklicherweise) nicht monatelang auf einen Folgeband warten. Dabei habe ich mich trotzdem schon genug geärgert, da ich ja als Allererstes nur den ersten Band bestellt hatte, um erst einmal herauszufinden, ob ich die gesamte Reihe überhaupt lesen möchte. Als ich nach Beenden von „Shatter me“ natürlich sofort den zweiten Band bestellte, habe ich allen Ernstes nur diesen bestellt, statt gleich den dritten mitzukaufen (fragt mich nicht, wieso). Dies hatte zur Folge, dass ich zwar „nur“ einen Tag Lesepause hatte, in der Zeit aber wirklich kein anderes Buch lesen konnte. Ihr seht also – „verschlungen“ ist das richtige Wort, denn innerhalb (genau) einer Woche wurden alle drei Bücher mitsamt der Kurzgeschichten gelesen.

Worum geht es? Die Protagonistin ist Juliette, die Handlung spielt in einer dystopischen Welt, wobei der Dystopie-Aspekt jedoch eher weniger im Vordergrund steht; der Fokus liegt auf Juliette, ihrem Leben und ihren Gefühlen. Denn Juliette war schon immer anders als alle anderen – ihre Berührung verursacht große Schmerzen, bis hin zum Tod. Deswegen gilt sie, seit sie denken kann, als Ausgestoßene und Monster. Da zahlreiche Ärzte nach unzähligen Untersuchung keine Erklärung finden konnten, haben ihre Eltern sie schließlich weggesperren lassen. Seit 264 Tagen befindet sie sich nun in einer Zelle, ganz alleine für sich, als sie plötzlich Gesellschaft von einem Jungen bekommt, den sie zu kennen glaubt.

Wie oben erwähnt, gibt es neben den drei Bänden auch zwei Kurzgeschichten, die meiner Meinung nach einen wirklich tollen zusätzlichen Einblick in die gesamte Geschichte ermöglichen. Da die (Haupt-) Bücher ausschließlich Juliettes Sicht beschreiben, sind die Kurzgeschichten (aus Warners und Adams Perspektive) die perfekte Ergänzung, welche die Gesamthandlung abrunden. Wenn es euch möglich ist, kann ich euch nur empfehlen, die Kurzgeschichten am besten auch wirklich innerhalb der richtigen Reihenfolge zu lesen – bei mir hat insbesondere die erste Kurzgeschichte nach dem ersten Band dazu geführt, dass ich die Reihe unbedingt und sofort weiterlesen wollte.

Band 1 – „Shatter me“

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Der erste Band hat mich zwar doch manchmal sehr überrascht und mich überzeugt, dass hinter der Geschichte, die die Inhaltsangabe vermuten lässt, noch eine andere steckt, die mir persönlich sehr gut gefällt. Allerdings fand ich Juliette als Protagonistin manchmal recht anstrengend, so wirklich sympathisch war sie mir nicht. Deswegen war der Auftakt meiner Meinung zwar vielversprechend, aber nicht perfekt.

Kurzgeschichte – 1.5 – „Destroy me“

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Diese Kurzgeschichte gibt einen sehr großen und auch notwendigen Einblick in das Leben und die Gedanken von Warner – im Nachhinein verstand und mochte ich dadurch „Shatter me“ besser und nach dieser Geschichte erst setzte bei mir das „Muss ich sofort lesen“-Gefühl ein.

Band 2 – „Unravel me“

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Der zweite Band ist meiner Meinung nach wirklich der beste – mitreißend, spannend, unterhaltsam und voller Wendungen und Überraschungen. Neben Juliette und Adam lernt man hier auch viele andere Charaktere näher kennen, allen voran Kenji, der hier zu meinem absoluten Lieblingscharakter wurde und dessen Dialoge dazu beitragen, dass man bei all der Spannung zwischendurch auch laut loslachen muss.

Kurzgeschichte – 2.5 – „Fracture me“

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Hier wird eine bestimmte Szene aus Adams Sicht erzählt, wodurch einige Geschehen klarer werden, die Juliette im folgenden Band relativ kurz erzählt bekommt. Insofern eigentlich auch ein Muss, wenn man die Reihe liest, aber ich fand sie bei weitem nicht so interessant wie die vorherige Kurzgeschichte.

Band 3 – „Ignite me“

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Der Abschluss der Reihe konnte mich zwar wieder fesseln und gut unterhalten, aber kleinere Aspekte haben mir nicht ganz so gut gefallen – trotzdem hat „Ignite me“ die volle Bewertung erhalten, da ich auch dieses Buch kaum aus der Hand legen konnte. Und der Abschluss ist recht befriedigend.

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Die gesamte Reihe ist auch bereits auf deutsch erschienen, wer nun also neugierig geworden ist, kann die Reihe direkt am Stück lesen und hat – genauso wie ich – keinerlei Wartezeiten. Bessere Bedingungen für den Beginn einer Reihe gibt es nicht.

129_31301_125859_xxl Rette mich vor dir von Tahereh Mafi Ich brenne fuer dich von Tahereh Mafi

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Na, kennt jemand von euch die Reihe schon? Oder hat auch schon mal damit geliebäugelt? 

12 Gedanken zu “[Reihenvorstellung] Tahereh Mafi – „Shatter me“-Series

  1. Hallo Jess,
    ja mit der Shatter me-Reihe liebäugle ich schon seit längerem! Konnte mich bis jetzt noch zu keinem Kauf entschließen! Steht aber auf meiner Wunschliste! :)
    Liebe Grüße, Melli

  2. umblaettern schreibt:

    Ach, große Liebe <3 Hab auch mal einen Beitrag über die Reihe erstellt. Wie fandest du den Plottwist im dritten Buch? Das finden ja viele ganz schlimm…

  3. Sehr schöne Rezi !
    Leider kann mich diese Reihe überhaupt nicht überzeugen :( Ich würde sie so gerne lesen, aber der Schreibstil ist so katastrophal. Konnte nicht mal die Leseprobe zu ende lesen, da ging es mir schon auf die Nerven mit ihren Gedanken, die dann doch durchgestrichen sind. Die Idee ist super, stört mich aber leider total beim Lesen :/
    Liebe Grüße
    Lisa

    • Stimmt, den Schreibstil habe ich ganz vergessen zu erwähnen! Ich habe ein paar Seiten gebraucht um mich daran zu gewöhnen, aber dann mochte ich die Idee dahinter – ich mag aber auch außergewöhnlichere Schreibstile. :-)
      Schade, dass es dir nicht gefallen hat – aber es ist schon recht speziell und eben nicht nach jedermanns Geschmack.

      Liebe Grüße,
      Jess

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