Top 10 der schlechtesten Buchverfilmungen – Teil 1

BuchFilm

Wir lieben und hassen sie alle – Buchverfilmungen. Einerseits freut man sich immer riesig, wenn ein Buch, welches man gerne gelesen hat, verfilmt wird. Doch was ist, wenn die Umsetzung der Geschichte und die Schauspieler, die auf einmal Lieblingsfiguren aus dem Buch verkörpern, so gar nicht dem eigenen Bild im Kopf entsprechen? Diese Vorfreude auf eine Buchverfilmung begleitet immer die Angst, dass der Film dem Buch so gar nicht gerecht wird – und leider ist das relativ oft der Fall.

Als ich letztens mal wieder eine Buchverfilmung gesehen habe, die ich – bezogen auf die Buchvorlage – gar nicht mochte, ist mir die Idee gekommen, euch mal meine persönliche Top 10 der sowohl schlechtesten als auch besten Buchverfilmungen zu zeigen. Den Anfang machen heute erst einmal die fünf schlechtesten Verfilmungen. Ich habe die Top 10 jeweils aufgeteilt, weil ich beim Schreiben bemerkt habe, dass der Post sonst doch etwas ausarten würde.

Übrigens: diese Liste ist natürlich rein subjektiv und basiert ausschließlich auf meinem persönlichen Geschmack – und die Reihenfolge ist absolut willkürlich gewählt. 

„Rubinrot“ (Kerstin Gier)

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Ich bin leider kein Fan dieser Reihe geworden, da ich entgegen dem großen Hype „Rubinrot“ zwar ganz okay fand, mit den folgenden Bänden aber rein gar nichts anfangen konnte. Generell sind Kerstin Giers Bücher nicht unbedingt mein Geschmack, aber auf die Verfilmung von „Rubinrot“ war ich dann doch ganz gespannt. Ich war der Meinung, dass man aus dieser Geschichte – so klischeehaft und kitschig sie manchmal auch war – einen richtig tollen Film machen konnte. Ich meine, Zeitreisen! Als ich dann den Film schließlich angeschaut habe, war ich wirklich mehr als enttäuscht, da die Verfilmung auf mich einen so unglaublich unnatürlichen, künstlichen und einfach nur miesen Eindruck gemacht hat. Dafür, dass mir das Buch gar nicht mal so gut gefallen hat, hat mir die Verfilmung wirklich schlecht gefallen – meistens hat man ja eher was an den Verfilmungen von Lieblingsbüchern etwas auszusetzen.

„Shopaholic“ (Sophie Kinsella)

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Was war ich aufgeregt, dass eine der Lieblingsreihen verfilmt werden sollte – und wie groß war die Enttäuschung danach. Ich weiß noch ganz genau, wie ich im Kino mit der besten Freundin saß und mich ständig gefragt habe, ob mit meinem Gedächtnis etwas nicht stimmt (das Lesen von „Die Schnäppchenjägerin“ war schon eine Weile her) oder ob ich in einem anderen Film sitze. Bis heute frage ich mich, was sich die Drehbuchschreiber oder sonstige dabei gedacht haben, den Inhalt so sehr zu verändern. Dass gerne mal Tatsachen aus dem Buch im Film verdreht, weggelassen oder geändert werden, ist fast schon normal, aber in einem solchen Ausmaß wie hier? Ein No-Go für mich. Die Freundin hat übrigens vor Rührung am Ende des Film geweint – ich hätte auch fast geweint, allerdings eher aus Frust und Enttäuschung. Etwas Positives gab es aber: Isla Fisher ist für mich die perfekte Becky Bloomwood.

„Beim Leben meiner Schwester“ (Jodi Picoult)

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Wenn wir schon am Verdrehen der Tatsachen sind, mache ich gleich hiermit weiter. Jodi Picoults „Beim Leben meiner Schwester“ ist seit Jahren das Buch, welches ich immer wieder empfehle, welches ich nicht nur drei Mal sondern auch in drei Sprachen gelesen habe und welches wahrscheinlich für immer ein Lieblingsbuch bleiben wird. Vor dieser Verfilmung hatte ich eine höllische Angst und als bekannt wurde, dass Cameron Diaz die Mutter spielen sollte, hatte ich fast einen kleinen Nervenzusammenbruch (ich meine, Cameron Diaz? Ehrlich?). Monate nachdem der Film im Kino lief, habe ich mir schließlich die Verfilmung angesehen. Ein einziges Mal und ich werde es nie wieder tun. An sich war die Verfilmung gar nicht mal so schlimm, wie sie hätte sein können. Der Cast war sogar eine nette Überraschung – aber diese Veränderungen. Alle Änderungen, die im Film gemacht wurden, hätte ich vielleicht verkraften können, wäre da nicht die absurde Änderung am Ende des Films. Wer das Buch kennt, wird wissen, dass das Ende besonders ausschlaggebend ist – das fällt im Film einfach weg. Da wird einfach das genaue Gegenteil von dem gezeigt, was im Buch passiert. Ich frage mich bis heute, warum. Aber nun gut – auf jeden Fall hat es das auf diese Liste katapultiert.

 „Plötzlich Prinzessin – 1+2“ (Meg Cabot)

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Die Plötzlich-Prinzessin-Reihe habe ich früher regelrecht verschlungen und so sehr geliebt. Ich habe sie damals auf polnisch angefangen und jedes Mal, wenn ein neuer Band erschienen ist, hat mir ihn meine Oma mit der Post zugeschickt (damals, als ich noch kein Amazon & Co. kannte…). Insgesamt 14 Bücher der Reihe stehen heute immer noch im Regal. Auf die Verfilmung habe ich mich damals sehr gefreut und ich glaube, dies war wahrscheinlich sogar meine erste „richtige“ Buchverfilmung, bei der ich Buch mit Film vergleichen konnte. Ähnlich wie bei „Shopaholic“ wurde bei beiden Filmen die Handlung so sehr verändert, dass man manchmal denken könnte, die Handlung basiert gar nicht auf den Büchern. Mal abgesehen davon, dass sich der erste Film nicht nur auf den ersten Band der Reihe bezieht und der zweite Film mit den Büchern absolut gar nichts zu tun hat, außer dass Anne Hathaway eine Mia Thermopolis spielt. Der größte Schocker für mich war damals die Veränderung von Mias Großmutter. Wie konnte man aus der bösen Großmutter, die man in den Büchern liebt, auf einmal eine nette Oma machen? Ach, da passt so vieles nicht, es wäre sinnlos, alles aufzuzählen. (Hier sind aber schon einmal 23 riesige Unterschiede/Fehler aufgelistet.) Gehört auf jeden Fall auf diese Liste.

„A long way down“ (Nick Hornby)

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„A long way down“ war mein erster Hornby-Roman und ich habe ihn, im Gegensatz zu anderen Büchern und Filmen, recht kurz vor dem Anschauen der Verfilmung gelesen. Deswegen konnte ich mich beim Film auch ziemlich gut an die Handlung erinnern und wusste damit schnell, was passte und was nicht. Der tolle Humor aus dem Buch wird im Film leider gar nicht wiedergespiegelt und dadurch büßt der Filmspaß wirklich viel ein. Auch die Schauspieler passten meiner Meinung nach fast gar nicht zu den Charakteren aus dem Buch. Hinzu kommen eben noch zahlreiche Änderungen, die man wieder einmal nicht nachvollziehen kann. Ganz im Gegensatz zur Vorlage hat mich der Film wahnsinnig gelangweilt und gehört leider eindeutig in diese Aufzählung.

So, jetzt seid ihr dran! Stimmt ihr mir bei diesen Filmen zu oder seid ihr vielleicht der Meinung, dass hier eine für euch gute Verfilmung dabei war? Verratet mir doch, welches denn für euch die schlechtesten Buchverfilmungen sind!

 

31 Gedanken zu “Top 10 der schlechtesten Buchverfilmungen – Teil 1

  1. Liebe Jess,

    ich finde diesen Beitrag echt super und freue mich auf die nächsten Top 5 der schlechtesten und natürlich die Top 10 der besten Verfilmungen :-)
    Den Film zu Rubinrot habe ich noch gar nicht gesehen, da es aber eine deutsche Produktion ist, bin ich da schon eher abgeschreckt. Noch dazu habe ich einige schlechte Meinungen gehört und naja, ich weiß noch nicht, ob ich es wagen werde.
    Beim Leben meiner Schwester habe ich vor vielen Jahren auf englisch gelesen und muss zugeben, dass es mir nicht so gut gefallen hat. Ich fand, dass es sich unglaublich zog. Vielleicht lags einfach daran, dass es auf englisch war – wer weiß. Der Film hat mir jedenfalls super gefallen und ich hab ihn bisher einige Male angeschaut :-) (Auch wenn ich Cameron Diaz überhaupt nicht mag..)
    Plötzlich Prinzessin habe ich leider nicht gelesen, aber kann mich noch erinnern als Teenie total begeistert im Kino gesessen zu haben. Wer wollte danach nicht plötzlich Prinzessin werden?
    A Long Way Down steht noch auf meiner to-see-Liste. Allerdings werde ich, dank dir, wohl lieber erst den Roman lesen.

    Liebe Grüße,
    Deborah

    • Liebe Deborah,

      danke, freut mich, dass es dir gefällt – ich hatte im Vorfeld ein wenig Angst, dass es vielleicht doch keinen interessieren würde. ;-)

      Stimmt, deutsche Produktionen sind generell eher nicht so klasse, kann auch gut sein, dass eine Hollywood-Produktion tatsächlich besser gewesen wäre.

      Ach, vielleicht ist einfach der Schreibstil von Jodi Picoult einfach nicht dein Geschmack – man muss es schon mögen, die Geschichten sind alle ein wenig länger und komplexer, da kann es gut sein, dass es für dich Längen gab – auch wenn ich das natürlich dann nicht so empfand ;-) Der Film an sich ist auch bestimmt toll, aber wenn man das Buch mochte und es damit vergleicht.. du weißt ja wie es ist.

      Genauso ist es mit „Plötzlich Prinzessin“ – als Teenie-Film ist es fast schon ein Klassiker und es wollte wirklich jeder eine Prinzessin werden ;D Wer will das als Teenie aber auch nicht ;-) Der Unterschied zur Reihe war aber wirklich riesig!

      Unbedingt erst das Buch lesen vor dem Film – aber das empfehle ich ja eh immer ;-)

      Liebste Grüße und ein schönes Wochenende dir!
      Jess

  2. Liebe Jess,

    uuuuh, das ist eine spannende Top 10!
    Beim ersten Buch/Film muss ich dir zustimmen. Selten habe ich so etwas Schlechtes gesehen. Unmotivierte Schauspieler, die durch jeden Laien hätten ersetzt werden können. Ganz grausam. Hätte ich den Film im Kino gesehen, hätte ich mich geärgert. Den Fernseher konnte ich glücklicherweise nach 30 Minuten ausschalten.

    Shopaholic fand ich als Film für zwischendurch ganz ok. Seichte Unterhaltung, die man nebenbei mitlaufen lassen kann. Beim Buch bin ich mir gerade gar nicht sicher, ob ich es gelesen habe… *räusper*

    Beim Leben meiner Schwester fand ich als Buch wunderschön! Und auch der Film hat mir gefallen. Aber die Tatsachenverdrehungen fand ich auch nicht besonders gut. Wobei das bei Filmen ja nichts Neues ist…

    Die anderen beiden habe ich weder gesehen, noch gelesen. Entgegen der allgemeinen Begeisterung ist Nick Hornby gar nicht so mein Fall.

    Hab einen schönen Tag!
    Liebste Grüße

    Sabrina

    • Liebe Sabrina,

      schön, dass wir uns mal wieder einig sind! ;-) Hornbys Schreibstil ist aber auch etwas Spezieller, das ist bestimmt nicht der Geschmack von vielen, du bist auf alle Fälle nicht alleine.

      „Shopaholic“ ist halt eine typisch romantische Komödie – da war das (erste) Buch den Produzenten wahrscheinlich einfach zu langweilig, weshalb so viel erfunden wurde. :D

      Liebste Grüße!
      Jess

  3. Oh, Buchverfilmungen ist ein tolles Thema! Ich habe bei den von dir genannten Büchern/Filmen immer nur das eine oder das andere gelesen/gesehen, daher kann ich sie nicht beurteilen. Aber ich bin eigentlich meistens von Buchverfilmungen enttäuscht, denn sie können eine Geschichte irgendwie nie so gut rüberbringen wie ein Buch. Ich versuche mittlerweile einfach Buch und Film als komplett verschiedene Werke zu betrachten… auch wenn das nicht immer klappt, vor allem bei Büchern, die ich sehr mag. ;)

    • Liebe Sarah,

      das mache ich mittlerweile auch – ich bewerte eine Buchverfilmung einmal als Buchverfilmung und einmal als Film an sich. Es heißt schließlich nicht umsonst, „don’t judge a book by its movie“ ;-)

      Liebe Grüße,
      Jess

  4. Liebe Jess,

    zwar habe ich nur drei der fünf gezeigten Bücher gelesen, aber bei denen stimme ich dir aus ganzem Herzen zu!

    „Rubinrot“ hat es zwar nie über den ersten Band hinaus geschafft, allerdings habe ich mich beim Buch nicht mal annähernd so gelangweilt wie beim Film! Letzteres habe ich sogar abgebrochen und durfte mich tagelang von meinem Freund damit aufziehen lassen (den ich genötigt hatte, den Film mit mir anzuschauen ;) ).

    Von „Shopaholic“ und „Plötzlich Prinzessin“ kenn ich nur die Filme, die ich auch ganz lustig fand. Deinen Frust über die verdrehten Tatsachen kann ich aber sehr gut nachfühlen!
    Das beste Beispiel hast du dafür ja auch gleich genannt – „Beim Leben meiner Schwester“.
    Was ging da in den Köpfen vor? Für was dreht man eine Buchverfilmung, wenn man sich nicht ans Buch hält?!
    Das ist ein absolutes No-Go!

    Bei „A long Way down“ hast du es auch auf den Punkt gebracht! Ich bin absichtlich nicht ins Kino gegangen und habe abgewartet, bis er auf DVD erscheint. Erst letzte Woche habe ich ihn in der Bibliothek ausgeliehen und bin froh, dass ich den Film wieder zurück geben kann.
    Langweile pur. Das Buch dagegen gefällt mir!

    Ich bin schon sehr gespannt, welche Buchverfilmungen du uns noch vorstellst :)

    Liebste Grüße,
    Kasia

    • Liebe Kasia,

      dann sind wir uns ja weitestgehend einig – schön, dass du es gerade bei „Beim Leben meiner Schwester“ verstehst! Aber auch witzig, dass du bei diesen Verfilmungen so ziemlich genauso empfunden hast :-) Ich bin gespannt, ob es bei den noch folgenden auch noch so sein wird ;-)

      Liebe Grüße,
      Jess

  5. Jen schreibt:

    Liebe Jess,

    wirklich eine tolle Idee mal so eine Liste zu erstellen! Es gibt leider viel zu viele schlechte Literaturverflimungen. Zwar ist es echt schwierig die hohen Erwartungen der Leser zu erfüllen, doch was dann gestrichen wird, ist wirklich unverständlich.

    Da ich selbst die o. g. Bücher nicht gelesen habe, fällt mir ein Urteil schwer. Ich würde daher mal „Love, Rosie“ beisteuern. Die Romanvorlage „Für immer vielleicht“ von Cecilia Ahern war irgendwie ganz anders und der Film war einfach nur platt und angefüllt von Klischees. Selbst die süße Lily Collins konnte da nichts mehr retten. Wie auch, bei einer deutschen Produktion….

    Liebe Grüße, Jen

    • Liebe Jen,

      das stimmt schon, Buchverfilmungen werden wirklich selten unseren hohen Erwartungen gerecht – aber ich finde, man kann schon etwas Anständiges draus machen ohne zumindest die gesamte Handlung unkenntlich zu machen.

      „Für immer vielleicht“ habe ich gelesen, mir die Verfilmung aber noch nicht angeschauen – ich muss aber gestehen, dass ich von der Handlung im Buch auch fast nichts mehr weiß, da das Lesen schon eine Weile zurückliegt. Ich wusste gar nicht, dass das eine deutsche Produktion ist – das ist bei mir leider eher ein Grund, den Film nicht anzuschauen.. :-(

      Liebe Grüße,
      Jess

  6. Huhu Jess,
    Bis jetzt stimme ich dir voll und ganz zu und bin gespannt, welche weiteren fünf Filme du noch auf Lager hast! A Long Way Down habe ich von dieser Liste zuletzt geschaut und fand ihn zwar an einigen Stellen ganz charmant, aber als Verfilmung irgendwie am Thema vorbei.

    • Danke liebe Cat! :-) Ich glaube „A Long Way Down“ fände ich sogar als Film an sich viel zu langweilig und fad – und dabei ist es doch eigentlich eine ziemlich unterhaltsame Geschichte stellenweise.

      Liebe Grüße,
      Jess

  7. Hey =) Schön finde ich, dass du mal andere Bücher herausgesucht hast. die nicht immer so Standart sind. Bei Rubinrot ist es so eine lsutige Story… das Buch hatte ich gelesen und war mega enttäuscht wurden von. Doch dann habe ich zufällig einfach mal so nachdem der Kinofilm schon lange durch war den Film geschaut und war begeistert. Klar… er war nicht gut, aber er hat mich wieder zu dem Buch und der Story gebracht :D
    Enttäuscht von dem Film war ich von meinem Lieblingsbuch „Eragon“. Total schlecht… und ich war so super traurig… Den Schauspieler habe ich zu der Zeit angehimmelt, aber der Film war ein grauen. Und Gott sei Dank hat man das nicht weiter verfilmt. Und da muss ich noch meinen Senf dazu geben… HP! Aber Teil 4 konnte man sich die Filme nicht mehr als Buchberfilmung anschauen. Als Filme sind sie Klasse und Spannend und alles so, aber als Verfilmung… ein Grauen. =)

    LG Cörnchen

    • Hallo Cörnchen,

      bei „Eragon“ kenne ich leider weder Buch noch Film, aber ich glaube, von der Verfilmung des Lieblingsbuches kann man ja eigentlich nur enttäuscht sein – ging mir ja auch so. Trotzdem schade. Spricht aber auch schon für sich, dass die Reihe nicht weiter verfilmt wurde..

      Bei den Harry-Potter-Filmen bin ich recht unschlüssig – ich hatte hier mal eine eigene Reihe von Posts, bei denen ich das Buch gelesen habe und danach sofort den jeweiligen Film angeschaut habe. Da ist mir dann auch aufgefallen, wie viel weggelassen oder verdreht wurde bei den Filmen. Kann ich also durchaus verstehen.

      Liebe Grüße,
      Jess

  8. Ich wußte gar nicht, dass Plötzlich Prinzessin auf einer Reihe basiert! Ich mag die Filme nämlich sehr gerne. Das sind für mich die perfekten Sonntagsfilme: leicht, unkompliziert und immer mit einem guten Ende. A long way down hab ich zwar gelesen, aber der Film steht für mich noch aus.

    Grundsätzlich finde ich es immer schwierig Film und Buch zu vergleichen. Das sind so unterschiedliche Medien, die so unterschiedlich funktionieren. Aber ich kann dich verstehen, wenn du enttäuscht warst von der ein oder anderen Verfilmung. Besonders, wenn Charaktere so anders sind, als man es sich vorgestellt hatte.

    • Liebe Melissa,

      ich glaube das mit der Prinzessinnen-Reihe wissen auch nicht viele. Soweit ich das mitbekommen habe, war die Reihe in Deutschland anscheinend sowieso nicht so sehr bekannt wie z.B. in Polen oder England. Aber stimmt schon – es ist ein perfekter Sonntagsfilm und als Film an sich mag ich ihn auch sehr gern.

      Wenn ein Film auf einem Buch basiert, finde ich schon, dass man ihn damit auch vergleichen darf – aber ich bewerte Buchverfilmungen tatsächlich immer einmal als solche und einmal als Filme an sich. Diese Liste befasst sich natürlich nur mit dem ersteren.

      Liebe Grüße,
      Jess

  9. Saskia schreibt:

    Huhu Jess,

    ich wusste gar nicht, dass es eine Verfilmung von „Rubinrot“ gibt! Ich glaube, die sehe ich mir heute mal an.

    Ohh, ich kann so gut verstehen, dass dir die „Plötzlich Prinzessin“-Filme nicht gefallen haben! Ich habe die Bücher damals auch mehrfach verschlungen und fand, dass die Filme gar nichts mit den Büchern gemein hatten. Trotzdem hab ich den ersten Film noch recht gern geschaut.

    „A Long Way Down“ fand ich einen tollen Film, trotz der Abweichungen vom Buch. Vielleicht liegt’s auch daran, dass ich so ein „Breaking Bad“-Fan bin, haha.

    Ich fand übrigens die Verfilmung von „Harry Potter“ nicht so toll … Jedenfalls nach dem dritten Film nicht mehr. Ich schau mir die Filme zwar gern an, bin aber immer wieder sauer, wie schlecht die Geschichte zum Teil umgesetzt (und besetzt) wurde.

    Unglaublich gut gefallen hat mir dafür aber die Verfilmung des „Watchmen“-Comics. Einfach genial gemacht!

    LIebe Grüße

    Saskia

      • Mir schwante schon Böses, als ich Veronica Ferres auf der Besetzungliste sah… und mir tat es so leid, weil ich besonders die Autorin so gerne mag und ich den Film wirklich mögen wollte!!

    • Liebe Saskia,

      yaay – jemand, der auch die Prinzessin-Reihe kennt und geliebt hat! ;-)

      Hat „A Long Way Down“ denn was mit Breaking Bad zu tun? Ich kenne die Serie leider noch nicht selbst vom Anschauen.

      Bei den Harry-Potter-Filmen bin ich mir ziemlich unschlüssig – aber dazu kommt auf jeden Fall noch was innerhalb dieser Post-Reihe ;-)

      Und hey – wenigstens warst du bei „Rubinrot“ vorgewarnt ;-)

      Liebste Grüße,
      Jess

  10. Eine sehr interessante Liste. :) Ich hab da ja auch noch so einige Filme, die ich echt schrecklich fand und tatsächlich auch welche, die ich sehr gut fand. Generell sollte man die Medien aber wirklich getrennt betrachten. Wenn ich beispielsweise ‚Beim Leben meiner Schwester‘ als Buch nicht kennen würde, dann hätte mir der Film sicherlich total gut gefallen. Wie auch du schon sagst, stört auch mich das Ende total und nur deshalb bin ich nicht so ein Fan des Films.

    Grundsätzlich ist mir aber schon aufgefallen, dass die deutschen Verfilmungen immer schlechter sind. Bei Rubinrot kenne ich weder Buch noch Film, weil es mich überhaupt nicht interessiert. Aber das ist sicherlich ein Grund. Als Nele Neuhaus‘ ‚Schneewittchen muss sterben‘ verfilmt wurde, habe ich nach 30 Minuten den Fernseher ausgeschaltet, weil es so grauenvoll war. Dazu zählt auch die Verfilmung von ‚Die Wanderhure‘. So was Schlimmes habe ich bisher kaum gesehen.

    Die beste Verfilmung in der letzten Zeit ist eindeutig ‚Schuld‘ von Ferdinand von Schirach. Es handelt sich dabei ja mehr um eine Mini-Serie, als um einen Film. Ich bin aber total begeistert und das sogar, obwohl es eine deutsche Produktion ist. Und natürlich gibt es noch viele weitere gute Verfilmungen. Ich bin auf deine Liste gespannt. :-)

    Liebe Grüße
    Petzi

    • Liebe Petzi,

      das stimmt natürlich – deswegen betrachte ich Buchverfilmungen wirklich einmal als solche und einmal einfach als Filme an sich. Diese Liste gilt dann eben dem ersteren Punkt.

      Ich finde es aber ziemlich schade, dass deutsche Produktionen tatsächlich oft so schlecht sind – aber es ist nun mal wirklich so. Vielleicht kann man bei einer Mini-Serie eher am Buch bleiben und damit eine bessere Produktion machen als bei einem Film?

      Liebe Grüße,
      Jess

  11. ich muss mit Erschrecken feststellen, dass ich keinen einzigen dieser Filme je gesehen habe und auch keines der Bücher gelesen habe, Schande über mich!

  12. Schöne Idee, Jess! Ich glaube, die werde ich auf meinem Blog auch mal aufgreifen. Überhaupt sollte ich mal eine kleine Rubrik für Literaturverfilmungen schaffen. Danke für den Denkanstoß! :-)

    Zu Deiner Auswahl… von Shopaholic war ich auch sehr enttäuscht, dabei finde ich Isla Fisher als Becky eigentlich total bezaubernd, aber die Änderungen sind einfach so doof. Mir war auch klar, dass nach diesem Film keine Fortsetzung kommen wird. Echt schade. Wobei die Buchreihe hat seinen Reiz auch verloren. Das letzte Buch, welches ja erst dieses Jahr erschienen ist, hab ich schon gar nicht mehr gekauft.

    „Rubinrot“ fand ich als Buch eigentlich sehr schön. Ich mag den Gierschen leichten Humor, aber die Verfilmung fand ich auch schwach. Wenn ich schon die Ferres sehe… *augenroll*.

    Bei Picoult kenne ich nur das Buch, weiß aber, dass der Film anders ausgeht. Ich fand allerdings das Buchende auch nicht wirklich gut. Für mich hat sich die Autorin, da aus der Verantwortung gestohlen. Anstatt Stellung zu beziehen, zaubert sie einen Unfall aus dem Hut. Das fand ich irgendwie billig.

    Bei „Plötzlich Prinzessin“ habe ich erst den Film und dann später das Buch gelesen und für mich sind das in dem Film einfach zwei verschiedene Dinge, die kaum etwas miteinander zu tun haben und jedes für sich steht und funktioniert. Die Bücher sind klasse, aber ich liebe den Film auch. Anne Hathaway ist total entzückend und ich liebe Julie Andrews als Omi. Allein die Szene, wo sie Mia zeigt, wie man nicht nur die Gegend läuft: „Wir schlunzen nicht so durch die Gegend“. Ich könnte mich immer wieder totlachen.

    Zu Hornby kann ich nichts sagen. Ich kenne weder Film noch Buch.

  13. Ich stimme dir soo zu! Ich habe die Shopaholic-Reihe geliebt! Den Kinofilm konnte ich kaum erwarten und dann das.. Ich war so so enttäuscht :/
    Die Rubinrot-Reihe wartet noch gelesen und gesehen zu werden :) Da bin ich mal gespannt, ob es mir auch so geht :)

    • Ich glaube, da ging es wohl den meisten so – schließlich sind die Änderungen ja nicht gerade subtil. Aber was soll’s.

      Na dann viel Spaß mit „Rubinrot“ – ich hoffe, dass es dir besser gefällt als mir ;-)

      Liebe Grüße,
      Jess

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