Top 10 der besten Buchverfilmungen – Teil 2

BuchFilm

Die Top 10 der schlechtesten Buchverfilmungen kennt ihr bereits, genauso wie den ersten Teil meiner persönlichen Top 10 der besten Buchverfilmungen – hiermit folgt also Teil zwei und damit (vorerst) auch der letzte Post dieser Reihe.

„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ (John Green)

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Die Verfilmung von John Greens „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ war neben der Hunger-Games-Verfilmung wahrscheinlich der am meisten erwartete und gefürchtete Film des letzten Jahres. Ich habe diesen Film erst gesehen, als er schon auf DVD raus kam, da ich ehrlich gesagt dachte, die Verfilmung und die Schauspieler können der Buchvorlage sowieso nicht gerecht werden. Und Filme, bei denen man nur weinen muss, schaue ich nicht unbedingt gerne an. Irgendwann war ich dann aber doch neugierig und zugegebenermaßen wude ich äußerst positiv überrascht. Ganz im Gegensatz zu meinen Erwartungen passten die Schauspieler ziemlich gut, ganz so viel wurde (glaube ich) nicht verändert und die gesamte Atmosphäre hat mir im Film sehr gut gefallen. Als Bonus gab es noch viel von meiner Lieblingsstadt Nr. 2, Amsterdam, zu sehen. Kurzum, eine ziemlich gelungene Verfilmung.

„Der Herr der Diebe“ (Cornelia Funke)

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„Der Herr der Diebe“ gehört zu meinen Lieblingsbüchern und ich freue mich sehr, dass dieses Buch auch eine recht gelungene Verfilmung bekommen hat. Auch wenn nicht unbedingt alles genau der Vorlage nach übernommen wurde, so passt doch sehr viel zum Buch. Die Stimmung, der Witz und der magische Funke sind sowohl in Buch als auch im Film vorhanden und ich mag den Film sehr gern. Wobei es auch hier wieder einen kleinen Lieblingsstadt-Bonus gibt – Venedig. Seitdem ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, träumte ich nämlich davon, endlich selbst nach Venedig zu reisen und dieser „Traum“ wurde tatsächlich auch erst Jahre später, nämlich vor zwei Jahren, erfüllt. Davor musste ich mich eben durch den Film dorthin träumen. ;-)

„Fremd fischen“ (Emily Giffin)

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Nachdem ich in meiner Top 10 der schlechtesten Buchverfilmungen recht viele Verfilmungen von Chick-Lit-Romanen habe, kommt hier endlich auch ein positives Beispiel. „Fremd fischen“ ist eine wirklich fantastische Verfilmung, die dem Buch vollkommen gerecht wird. Nach anfänglicher Skepsis finde ich auch, dass die vier Hauptcharaktere super und passend besetzt sind. Leider sind sowohl der Roman als auch der Film recht unbekannt, glaube ich, somit gibt es hier auch gleich eine Buch- und Filmempfehlung.

„Jane Eyre“ (Charlotte Brontë)

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Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich „Jane Eyre“ gelesen habe. Nur einige Tage später habe ich dann auch die Verfilmung angeschaut habe – die Neueste aus dem Jahr 2011 mit Mia Wasikowska als Jane Eyre und Michael Fassbender als Edward F. Rochester. Nachdem ich mich mit den wenigen kleinen Änderungen angefreundet habe, muss ich zugeben, dass dies eine durchaus gelungene Buchverfilmung ist. Vor allem aber spielt Mia die Jane Eyre genauso wie ich sie mir vorgestellt habe und Michael Fassbender als Mr. Rochester… dazu muss ich ja wohl nichts sagen, oder? Ein zweiter Mr. Darcy. Wie bei solchen Büchern üblich, gibt es auch hier eine BBC-Version, die ich aber noch nicht kenne, die ich aber bestimmt noch anschauen werde. Und irgendwie haben es diese Romane (wie bei Jane Austen, siehe Teil 1) an sich, dass sie wirklich gelungene Verfilmungen bekommen.

„Der Jane Austen Club“ (Karen Joy Fowler)

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Ich muss zugeben, diese Verfilmung passt nicht zu hundert Prozent hier rein. Weshalb? Weil mir die Buchvorlage überhaupt nicht gefallen hat und ich das Buch sogar nach über der Hälfte abgebrochen habe. Insofern kann ich genau genommen gar nicht beurteilen, wie gut die Verfilmung der Vorlage gelungen ist. Aber dafür hat mir der Film umso besser gefallen und deswegen findet sich diese Buchverfilmung auch in dieser Top 10. Nicht nur, dass es um Jane-Austen-Romane und einen Lesekreis geht, auch die Geschichten der so unterschiedlichen Frauen, die auch Freundinnen sind, sind unheimlich toll und deswegen der Film so sehenswert. Und hier gilt die Ausnahme, dass ihr die Verfilmung schauen könnt, ohne das Buch zu kennen.

Inwieweit stimmt ihr mir mit dieser Auswahl zu? Welches sind eure persönlichen Favoriten?

10 Gedanken zu “Top 10 der besten Buchverfilmungen – Teil 2

  1. „The Fault in our Stars“ war so wundervoll ♥ ich habe das Buch schon geliebt, ich hatte ehrlich gesagt vor dem Film ziemlich Sorge, ob er der Vorlage gerecht werden könnte. Und nachdem ich aus dem Kino kam, kann ich sagen: „JA!“ sogar Herr Büchernische war angenehm überrascht, er kannte das Buch ja nicht und war auch einer der wenigen Männer, die ihre Frauen ins Kino begleiteten ♥ das werde ich ihm nie vergessen :-)

    Die anderen Filme kenne ich noch nicht, ich habe mich ehrlich gesagt bisher sehr wenig mit Jane Austen beschäftigt, was mit Sicherheit ein großer literarischer Fauxpas ist. Aber das lässt sich nachholen. „Sinn & Sinnlichkeit“ kenne ich allerdings auch, aber nur als Film.

    Den Herrn der Diebe kennt bisher nur Julia, du hattest ihr das Buch empfohlen, erinnerst du dich noch? :) sie mochte es sehr und deswegen habe ich ihr dann auch die Verfilmung geschenkt, die sie auch klasse fand.

    Eine sehr schöne Zusammenstellung, vielleicht mache ich sowas auch irgendwann mal ;-)

    Liebe Grüße
    Sandra

  2. Saskia schreibt:

    Und noch eine schöne Liste! :)

    „Herr der Diebe“ … mensch, das erinnert mich so an meine Jugend. Ich habe sowohl Buch als auch Film geliebt! Ich glaube, es wird Zeit für einen Reread, ich kann mich kaum noch an etwas erinnern, so lange ist’s her. :D

    Und „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ muss ich so langsam wirklich mal lesen und schauen, hab ich das Gefühl.

    Auf meiner Liste der besten Buchverfilmungen stehen übrigens auch noch alle drei bisher erschienenen Hunger Games-Filme. Ich finde, dass sie wunderbar nah am Buch umgesetzt wurden und ich habe einen riesigen Jennifer Lawrence-Girlcrush, haha. Bin so gespannt auf den letzten Film!

    Liebe Grüße

    Saskia

    • Ach, schön, dass du auch „Der Herr der Diebe“ so mochtest! :-) Haben wir wieder einmal was gemeinsam. So viele kenne ich nämlich gar nicht, die das Buch so sehr mochten. Bei mir hat es sogar einen Ehrenplatz im Regal, da es signiert ist. <3

      Ich muss zugeben, dass ich 1. nicht so ein Fan der Hunger-Games-Reihe an sich bin; so richtig hat mir lediglich der 1. Band gefallen. Und von den Verfilmungen gefällt mir bisher nur die vom zweiten Band.

      Liebste Grüße!
      Jess

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