[Rezension] Ally Taylor – „Make it count – Gefühlsgewitter“

978-3-426-51811-3_Druck.jpg.33814045Nachdem die Make-it-count-Reihe im Selfpublishing sehr erfolgreich war, erscheint sie nun beim Droemer Knaur Verlag. Den Anfang machte diesen Monat der erste Band der Reihe, „Gefühlsgewitter“ von Ally Taylor aka Anne Freytag.

Nach dem plötzlichen Unfalltod ihres geliebten Vaters bleibt Katie keine Wahl, als nach Oceanside zu ihrer Mutter zu ziehen. Nicht nur hatte Katie bisher kaum Kontakt mit ihrer Mutter, diese hat zudem neu geheiratet, lebt mit ihrem reichen Mann und deren Söhne in einem großen Haus. Katie ist sich sicher – in Oceanside wird sie sich niemals zu Hause fühlen und so zählt sie Tage, bis sie ihren Abschluss hat, aufs College gehen und wieder wegziehen kann. Doch dann lernt sie Dillen kennen und verliebt sich sofort in ihn. Er jedoch zeigt nicht das geringste Interesse…

Von den Make-it-count-Geschichten habe ich bereits im Vorfeld sehr viele, überaus begeisterte Meinungen gelesen – überhaupt sind die Autorinnen Anne Freytag und Adriana Popescu (welche diese Reihe als Carrie Price schreibt) vor allem mit diesen Geschichten so erfolgreich geworden. Ich weiß auch gar nicht, weshalb ich die Bücher nicht bereits gelesen habe, denn ich mag die anderen Bücher der Autorinnen sehr gerne und auch das Genre der Make-it-count-Reihe – New Adult – ist absolut meins. Aber jetzt bin ich endlich dazu gekommen, habe mich auch sehr darauf gefreut… und wurde dann doch etwas enttäuscht.

Make it count Gefühlsgewitter Ally Taylor

Dass sich die NA-Romane im Großen und Ganzen sehr ähnlich sind, dürfte mittlerweile jedem bewusst sein und ich erwarte von der Handlung auch nichts spektakulär Überraschendes. Grundlegend hat mir die Handlung in „Gefühlsgewitter“ auch gut gefallen. Allerdings hatte ich während der gesamten Handlung das Gefühl, dass hier schon sehr viel einfach zu übertrieben dargestellt wird. Zumal die Entwicklung wirklich sehr vorhersehbar ist, also noch mehr als eigentlich üblich, und auch sehr schnell vonstatten geht. Da hätte ich mir doch noch gute 100 Seiten mehr gewünscht, die das Geschehen, die Gefühle und einzelne Szenen mehr und expliziter beschreiben.

Mein zweites „Problem“ mit der Handlung gilt den übermäßig vielen Sexszenen. Ja, das Genre zeichnet sich gerade durch etwas ausführlicher beschriebene Sexszenen aus, als es in anderen Genres vielleicht der Fall ist, aber hier hatte ich gerade in der ersten Hälfte das Gefühl, dass Taylor mit allen Mitteln unbedingt welche reinbringen musste oder wollte. Wieso? Weil der Großteil daran gar nicht mal in echt passiert – es sind reine Fantasien von Katie. Da wird gut mal über zwei Seiten lang sehr detailliert ein Kuss beschrieben – welcher nie geschieht. Klar hat man als verliebtes oder auch nur verknalltes Mädchen bzw. junge Frau die ein oder andere Fantasie. Aber sie so genau zu beschreiben empfand ich einfach als unnötig – für mich machte es zu sehr den Eindruck, ein Lückenfüller zu sein.

„Gefühlsgewitter“ ist ein typischer NA-Roman, der deswegen genauso vorhersehbar ist. Im Großen und Ganzen ist die Geschichte super für einen netten Leseabend zum Abschalten, für mich persönlich war es stellenweise schlichtweg zu viel Drama und eine übermäßig schnelle, kaum logische und nachvollziehbare Entwicklung. Trotzdem freue ich mich auf den zweiten Band, „Gefühlsbeben“ von Carrie Price aka Adriana Popescu und hoffe, dass dieser mich dann völlig begeistern kann.

3Ballerinas

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Bibliografie:

ISBN: 978-3-426-51811-3 / Verlag: Droemer Knaur / Übersetzer:

Seiten: 272 / ET: 01.10.2015 / Originaltitel:

5 Gedanken zu “[Rezension] Ally Taylor – „Make it count – Gefühlsgewitter“

  1. Hey Jess :)

    ich hatte die „Make it count“-Reihe schon in der alten Auflage gelesen. Für mich war „Gefühlsgewitter“ das schlechteste Buch der Reihe. Also es war nicht schlecht, aber die anderen haben mir besser gefallen ;) Vor allem „Dreisam“ ist herausragend!

    Ich bin gespannt, wie dir die anderen Bücher gefallen.
    Liebe Grüße
    Tatze

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