[Rezension] Alena Coal – „Aria, die Dämonenjägerin“

„Aria, die Dämonenjägerin“ ist das Debüt der jungen Autorin Alena Coal und spielt in einer Welt, in welcher diverse Arten von Dämonen, Ghule und Anderes leider zum Alltag der Menschen gehören. Um die Menschen vor diesen Kreaturen zu schützen, gibt es etliche – staatlich anerkannte – Dämonenjäger, die dafür ausgebildet worden sind, gegen Dämonen zu kämpfen und diese zu vernichten.

Als Arias älterer Bruder vor vier Jahren ganz plötzlich völlig spurlos verschwunden ist, hat sich das ehemalige reiche Partymädchen zur Dämonenjägerin ausbilden lassen – konnte ihre Prüfung jedoch nicht abschließen, da sie (noch) zu jung war. Aria ist nämlich durch immer wiederkehrende Träume überzeugt, dass ihr Bruder noch lebt und von einem Schattendämon entführt wurde.

Seit einiger Zeit macht sie ganz heimlich Jagd auf Dämonen, um irgendwann endlich einen Schattendämonen zu finden. Doch dann macht ihr eines Tages Polizist Dan einen großen Strich durch die Rechnung und möchte sogar, dass Aria mit der Polizei, statt wie sonst gegen sie, zusammenarbeitet.

Wenn man – wie ich – großer Fan der Serie Supernatural ist, horcht man bei solch einem Buchtitel automatisch auf. Denn hinter so einem Titel könnte sich eine ziemlichst coole Dämonenjäger-Story verbergen! Ganz à la Dean & Sam Winchester, nur eben mit weiblicher badass Protagonistin!

Und Aria ist tatsächlich eine toughe Protagonistin, die sich so schnell nichts gefallen lässt und ganz easy mal in einen Abwasserkanal springt, dort blitzschnell drei Ghule erledigt, während ihr – männlicher – Partner legidlich zwei schafft und abschließend ihr kostbares Weihwasser für andere Verletzte abgibt, statt ihre eigenen Wunden zu desinfizieren. Man merkt es schon: ich mochte Aria. Sehr sogar! Ginge es nach mir, dürfte sie direkt in Supernatural mitspielen und sich sogar Dean schnappen…

Doch neben Aria gibt es da noch einen männlichen Part der Geschichte: Dan, der Polizist. Ich meine, natürlich haben wir ja wohl alle irgendwo eine Schwäche für höllisch gut aussehende Polizisten – oder etwa nicht? – und Dan war mir sofort sympathisch. Ich verrate wahrscheinlich auch nicht zu viel, wenn ich sage, dass sich zwischen Aria und Dan auch etwas anbandelt, so ganz neben der gemeinsamen Zusammenarbeit, aber – und es ist ein großes Aber! – deren „Liebesgeschichte“ läuft derart im Hintergrund und ziemlich gemächlich ab, dass es zu keinem Zeitpunkt too much wäre. Das liegt zum großen Teil auch daran, dass sich Aria und Dan mit weitaus wichtigeren Dingen zu beschäftigen wissen, als mit dem jeweils anderen Geschlecht und deren verbale Abschläge sind schlichtweg zum Feiern! Ich habe die beiden sehr geshippt, tatsächlich hätte es für mich sogar gerne doch mehr romantische oder überhaupt heiße Szenen geben können…aber man kann ja nicht alles haben.

Dafür gibt es sehr viel Dämonen-Einmaleins, viele Kampfszenen, Überraschungen, aber auch eine große Portion Humor – was dieses Buch wirklich lesenswert macht! Ich habe „Aria, die Dämonenjägerin“ in einem Rutsch durchgelesen, weil ich gar nicht mehr aufhören konnte und hätte am Ende auch durchaus noch einen zweiten Band lesen können, da ich Aria und Dan nicht verlassen wollte. Zugegeben, es könnte an meiner Supernatural-Liebe liegen, dass ich dieses Buch so sehr mochte, aber ich denke, wer nichts gegen Dämonen auszusetzen hat und auf selbstbewusste Frauen steht, die für sich selbst kämpfen können, wird sich hier gut unterhaltet fühlen!

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Bibliografie:

ISBN: 978-3-95818-225-7 / Verlag: forever

Seiten: 490 / ET: 02.10.2017

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