[Rezension] Anna Bell – „Eigentlich bist du gar nicht mein Typ“

Eigentlich bist du gar nicht mein Typ Cover

Hinter dem sehr süßen Buchcover Anna Bells „Eigentlich bist du gar nicht mein Typ“ steckt eine sehr typische romantische Komödie.

Als Abi nach einem Jahr Beziehung aus heiterem Himmel von ihrem Freund Joseph verlassen wird, nistet sie sich drei Wochen lang in ihrem Bett ein. Sie verlässt das Haus nicht, lässt sich ihr Essen und sonstige lebensnotwendigen Mittel nach Hause liefern und erscheint nicht bei der Arbeit.

Doch damit ist Schluss, als sie in einem alten Buch von Joseph eine Liste findet. Diese Bucket-List enthält 10 Dinge, die Joseph mal wohl unbedingt noch machen wollte. Und fast alle 10 Punkte sind Dinge, die Abi sich niemals trauen würde. Die sie nun aber doch in Angriff nehmen möchte – um Joseph zu zeigen, dass sie die richtige Frau für ihn ist.

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[Rezension] Lydia Netzer – „Das Liebes-Projekt“

Das Liebes-ProjektAuf „Das Liebes-Projekt“ von Lydia Netzer bin ich bereits beim Durschauen der Verlagsvorschauen neugierig geworden – die Inhaltsbeschreibung klingt ja auch sehr vielversprechend:

Liebe unter Wissenschaftlern… George, ein verträumter Kosmologe, erforscht den Ursprung des Universums. Irene, die pragmatische Astrophysikerin, erschafft schwarze Löcher im Labor. Als beide sich am bekannten Institut für Astronomie in Toldeo begegnen, passiert es: Die Liebe schlägt ein wie ein Blitz und wirft beide aus ihrer Umlaufbahn. Irene und George scheinen wie füreinander geschaffen. Ein glücklicher Zufall? Daran glauben Astrophysiker prinzipiell nicht. Dann findet Irene auch noch heraus, dass ihre und Georges Mutter einander kannten und ganz eigene Pläne mit den beiden hatten… Steht ihre Liebe unter keinem guten Stern? (btb)

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[Rezension] Sam Gasson – „Gone Cat – Die stumme Zeugin“

Sam Gasson Gone Cat Cover„Gone Cat – Die stumme Zeugin“ ist das Debüt des britischen Autors Sam Gasson und ganz entgegen dem Buchtitel handelt es sich hierbei nicht um einen Katzenkrimi.

Vielmehr ist Brunos Katze Mildred eine wichtige – wenn nicht sogar die wichtigste – Zeugin eines Verbrechens. Brunos Nachbarin, und zugleich Mutter seines besten Freundes, wird eines Tages von Jim, Brunos Vater und ehemaligen Privatdetektiv, tot in der Küche aufgefunden. Ganz in den Fußstapfen seines Vaters, macht sich der 11-jährige Bruno daran, selbst und auch gemeinsam mit seinem Vater in diesem Mordfall zu ermitteln. Dabei gilt es vor allem, die verschwundene Mildred wiederzufinden, denn sie trug eine Kamera um den Hals – und alle Spuren deuten darauf hin, dass sie den grausamen Mord beobachtet hat.

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[Rezension] Michelle Madow – „Diamond Sisters – Las Vegas kennt keine Sünde“

Diamond Sisters Las Vegas kennt keine Sünde Michelle Madow cbtMichelle Madows „Diamond Sisters – Las Vegas kennt keine Sünde“ ist der Auftakt einer Trilogie, die sich um die drei Diamond-Schwestern dreht.

Ich habe die Originalausgabe mit dem Titel „The Secret Diamond Sisters“ gelesen.

Savannah, Courtney und Peyton Diamond sind 15, 16 und 17 Jahre alt und sind in einer Kleinstadt in Kalifornien aufgewachsen. Ohne Vater, mit ihrer Mutter, die mit den Jahren zur Alkoholikerin wurde und von Geldsorgen geplagt. So ist es für die drei Schwestern eine 180-Grad-Wendung, als ihnen auf einmal offenbart wird, wer ihr Vater ist. Adrian Diamond ist nicht nur Milliardär, sondern auch Besitzer der exklusivsten Hotels und Casinos in Las Vegas. Als die Diamond-Schwestern von heute auf morgen nach Las Vegas ziehen, sind sie auf einmal umgeben von Reichtum. Doch jede von ihnen reagiert darauf ganz anders und noch sind sie sich nicht bewusst, welche Regeln und Gefahren mit so viel Geld einher gehen…

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[Rezension] Marie Pellissier – „Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard“

352_35768_164889_xxlNach ihrem Debütroman „Die tödliche Tugend der Madame Blandel“ erschien nun mit „Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard“ der zweite Kriminalroman von Autorin Marie Pellissier.

Protagonistin ist wieder die Pariser Gardienne Lucie. Nach einer großen Ballettaufführung zugunsten des Geburtstags des Ballettdirektors in der Pariser Oper erklärt sich Lucie bereit, am Tag darauf bei den Aufräum- und Putzarbeiten behilflich zu sein. So ist sie direkt vor Ort, als der gerade noch gefeierte Direktor – Guillaume Bernard – tot aufgefunden wird. Obwohl zunächst von einem unglücklichen Unfall auszugehen ist, ruft Lucie kurzerhand ihren alten Bekannten, Kommissar Legrand, an, welcher eher aus Langeweile sofort zur Stelle eilt.

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[Rezension] Tobias Elsäßer – „Zwischenlandung“

ZwischenlandungTobias Elsäßer ist Autor zahlreicher Jugendromane, die teilweise auch ausgezeichnet worden sind. „Zwischenlandung“ ist nun nicht nur sein neuestes Werk, sondern gleichzeitig auch mein erstes Buch, welches ich von ihm lesen durfte.

Gregor ist gerade kurz davor, seiner ältesten Freundin und langjährigen geheimen Liebe Mira seine Liebe zu gestehen – als ihn ein Golfball am Kopf trifft. Elf Wochen später befindet sich Gregor in einem Wachkoma. Noch ist er sich nicht bewusst, was mit ihm geschehen ist, er glaubt, üblen Nachwirkungen einer Partydroge ausgesetzt zu sein. Erst nach und nach reimt er sich zusammen, was tatsächlich passiert ist. Währenddessen kümmert sich Mira gemeinsam mit Gregors Bruder Mathis und seinen Eltern liebevoll um Gregor – sie sind noch lange nicht so weit, ihre Hoffnungen auf eine baldige Genesung aufzugeben. Doch die Zeit drängt, denn je länger Gregor keine Fortschritte macht, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Krankenkasse nichts mehr zahlt.

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[Rezension] Ann Jacobus – „Romancing the Dark in the City of Light“

Romancing the Dark in the City of Light„Romancing the Dark in the City of Light“ ist das Debüt der Autorin Ann Jacobus und ist mir vor allem durch das tolle Cover aufgefallen – dabei heißt es doch „don’t judge a book by its cover„…

Summer ist schon aus mehreren Schulen und Internaten rausgeflogen – hauptsächlich wegen ihres Alkoholkonsums. In wenigen Wochen soll sie die Schule abschließen, doch sie ist kurz davor, in allen Fächern durchzufliegen. In Paris versucht sie nun, wieder einmal, einen Neustart. Summer ist zudem die baldige Erbin eines Großunternehmens, doch um ihr Erbe anzutreten sind einige Bedingungen zu erfüllen – unter anderem der Schulabschluss. Summer hat fest vor, sich zusammenzureißen und es zu schaffen – wenn da nicht ihre vielen Ängste wären, der mysteriöse Kurt, der sie zu verfolgen scheint und Moony, der selbst zu kämpfen hat und doch so viel stärker zu sein scheint als Summer.

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[Rezension] Scott Westerfeld – „Afterworlds: Die Welten zwischen uns“

u1_978-3-7373-5222-2„Afterworlds: Die Welten zwischen uns“ ist der neueste Roman von Scott Westerfeld, welcher bereits zahlreiche Jugendbücher veröffentlicht hatte. Für mich war dieses Buch allerdings der erste Roman des Autors, insofern habe ich die Lektüre auch ohne jegliche Erwartungen an die Geschichte begonnen.

Darcy hat in nur dreißig Tagen einen Roman geschrieben – „Afterworlds“ – und hatte auch schon beim ersten Anlauf Erfolg. Die renommierteste Literaturagentur in den USA hat sich ihrer angenommen, ihr Roman wurde bereits erfolgreich verkauft, ein Folgeroman bestellt. Also eröffnet Darcy ihren Eltern, dass sie mit dem geplanten Studium noch warten und nach New York ziehen möchte.

Darcys Protagonistin Lizzy ist gerade am Flughafen, um nach Hause zu fliegen, als sie mit anderen Passagieren von Terroristen angegriffen wird. Sie stellt sich tot und überlebt als einzige den Anschlag. Doch als sie sich tot stellt, wandert ihr Geist in die andere Welt, in die Totenwelt, wo sie auf den Seelenführer  Yamaraj trifft – und sich verliebt.

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[Rezension] Paula Hawkins – „Girl on the Train“

043_0522_157375_xxlSchon bevor „Girl on the Train“ in Deutschland erschienen ist und die ersten deutschen Leserstimmen das Internet bevölkerten, sind mir ausnahmslos begeisterte Meinungen begegnet. Da ich immer auf der Suche nach guten Thrillern bin, war ich also sehr gespannt auf den zugegebenermaßen sehr gehypten Roman von Paula Hawkins. Selbstverständlich ist das mit den Hypes immer so eine Sache, doch ich dachte mir – so viele positive Bewertungen und das auch von Lesern, auf deren Meinung ich vertrauen kann – das kann ja nur gut werden. Schließlich klang auch die Inhaltsangabe durchaus vielversprechend.

Täglich fährt Rachel mit dem Zug nach London und wieder zurück. Auf der Strecke bleibt der Zug wegen einer Signalstörung jedes Mal an einer bestimmten Stelle stehen, an der Blenheim Road Nummer 15. Dort wohnen Jess und Jason, ein glückliches Ehepaar, wie Rachel sich die beiden ausmalt. Jeden Tag konzentriert sich Rachel auf dieses Haus, auf dieses glückliche Paar, denn das ist allemal zufriedenstellender als auf das Haus fünf Häuser weiter zu schauen. Dort steht ihr ehemaliges Zuhause, welches sie mit Tom, ihrem Ex-Ehemann bewohnt und eingerichtet hat. Jetzt wohnt er dort mit Anna, seiner neuen Frau und Evie, seiner Tochter. Eines Tages begegnet ihr Jess‘ Gesicht, welches sie bisher nur aus dem Zugfenster gesehen hat, in der Zeitung. Megan – wie Jess tatsächlich heißt – wird vermisst und Rachel stellt fest, dass sie keinerlei Erinnerung an den Abend, an dem Megan verschwunden ist, besitzt.

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[Rezension] Marian Keyes – „Mittelgroßes Superglück“

Mittelgrosses Superglueck von Marian KeyesMit „Mittelgroßes Superglück“ ist nun endlich der neueste Roman von Bestseller-Autorin Marian Keyes erschienen. Mich konnte sie vor Jahren mit „Märchenprinz“ begeistern.

Eigentlich glaubt Stella an das Karma. Wenn sie was Gutes tut, wird auch ihre Gutes widerfahren. Aber so recht will das nicht geschehen. Als sie einem Range Rover Vorfahrt gewähren will, hat das einen Unfall und Totalschaden an ihrem Auto zur Folge, kurze Zeit später eine der seltensten Erkrankungen überhaupt. Monate nach ihrer Genesung scheint sich das Karma wieder erholt zu haben und Stella erfährt jede Menge Glück, ihr Leben scheint perfekt zu sein. Bis das Karma wieder zuschlägt.

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[Rezension] Luana Lewis – „Lügenmädchen“

129_31384_154424_xxl„Lügenmädchen“ ist das Debüt der Autorin und Psychologin Luana Lewis. Die Inhaltsbeschreibung des Psychothrillers versprach viel:

Eines Abends im Winter, als so viel Schnee fällt, dass alle Wege gesperrt und kaum befahrbar sind, klingelt es an Stellas Haustür. Allein das ist schon merkwürdig, da keiner ihre Adresse weiß und ihr riesiges Haus einer Festung gleicht, die man nicht unbemerkt betreten kann. Doch auf einmal steht ein junges Mädchen vor der Tür und bittet um Einlass in der Eiseskälte. Widerstrebend macht Stella schließlich die Tür auf. Damit gewährt sie nicht nur dem Mädchen Einlass, sondern auch vielen, längst verschlossenen Erinnerungen.

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[Rezension] Jenny Milewski – „Skalpelltanz“

Skalpelltanz von Jenny Milewski„Skalpelltanz“ ist das blutige Thriller-Debüt der schwedischen Autorin Jenny Milewski.

„Skalpelltanz“ ist gleichzeitig auch der Buchtitel des Debüts vom erfolgreichen Horrorautor und Protagonisten Jonas Lerman. Mit seinen Büchern um den grausamen Mörder Carl Cederfeldt ist Lerman nicht nur in Schweden berühmt.

Als Lerman eine Schreibblockade befällt, beschließt er, mit den Büchern um Cederfeldt aufzuhören. Doch wenn Bilder in seinem Kopf entstehen, kann er einfach nicht anderes, als zu schreiben – und so schreibt er stundenlang neue Geschichten um die blutrünstigen und grauenvollen Taten seines Protagonisten. Mit der Zeit bemerkt Lerman jedoch beängstigende Parallelen zu seinen Geschichten und echten Erlebnissen rund um ihn herum.

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[Rezension] Corey Ann Haydu – „Don’t tell me lies“

Dont_tell_me_lies_Corey_Ann_HayduDieser Jugendroman war bereits als Originalausgabe („Life by Committee“) auf der Wunschliste, insofern habe ich mich sehr gefreut, dass es nun die deutsche Ausgabe, „Don’t tell me lies“ von Corey Ann Haydu ins heimische Regal geschafft hat.

Seit einiger Zeit hat sich die 16-jährige Tabitha verändert – sowohl körperlich, als auch psychisch. Sie hat sich verliebt, in Joe, welcher jedoch bereits mit einer anderen zusammen ist. Ihre Freundinnen haben sich wegen dieser Veränderungen von ihr abwandt und Tabitha vermisst ihre einstige beste Freundin. Auch in ihrer Familie läuft nicht alles rund. Ihre Mutter ist schwanger, ihr Vater kifft und beide widmen sich mehr sich selbst und ihrem Café. In einem Buch voller Anmerkungen trifft sie eines Tages schließlich auf eine geheime Internetseite: LBC – Life by Committee. Dort postet eine Gruppe Fremder ihre Geheimnisse und bekommen zu jedem ihrer Geheimnisse eine Aufgabe gestellt. Diese Aufgabe muss innerhalb von 24 Stunden erfüllt werden, sonst wird man aus der LBC-Gemeinschaft ausgeschlossen. Tabitha postet schließlich ihr größtes Geheimnis – und muss sich nun der Aufgabe stellen.

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[Rezension] Alex Christofi – „Mr. Glas“

978-3-426-30453-2_Druck.jpg.33488578„Mr. Glas“ ist das Debüt des englischen Autors Alex Christofi und machte mich vor allem mit der Inhaltsbeschreibung neugierig.

Günter Glas ist sehr durchschnittlich. Nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter, zu welcher er eine sehr gute Beziehung hatte, scheint er dafür zuständig zu sein, Geld für die Familie zu verdienen. Sein Vater, der tagtäglich über die vielen Schulden der Familie Glas lamentiert, tut nichts anderes, als sich zu betrinken und von Günter Geld zu verlangen. Günters Bruder hingegen ist taubstumm und ist genauso wenig eine Hilfe für Günter.

Also beschließt Günter, den Glas schon immer fasziniert hat, eines Tages der beste Fensterputzer der Welt zu werden. Er besorgt sich die benötigte Ausrüstung und geht in der Nachbarschaft Fenster putzen. Schon bald wird ein großes Putzunternehmen auf ihn aufmerksam.

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[Rezension] Amy Christine Parker – „Gated – Die letzten 12 Tage“

9783423760980„Gated – Die letzten 12 Tage“ der US-Autorin Amy Christine Parker erzählt die Geschichte von Lyla, die nach dem Verschwinden ihrer Schwester gemeinsam mit ihren Eltern in der geschlossenen Gemeinschaft Mandrodage Meadows lebt.

Der Anführer von Mandrodage Meadows ist Pioneer, ein Prophet und Gesandter der Brüder, der dazu auserkoren wurde, die Menschen in Mandrodage Meadows vor dem Tod zu retten. Denn diese kleine Anzahl von Menschen ist bestimmt, den Weltuntergang zu überleben – in dem sie sich unter der Erde im Silo einschließen.

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