[Rezension] Neil Gaiman – „Niemalsland“

32604996Neil Gaiman dürfte jedem als einer der bekanntesten Fantasy-Autoren bekannt sein. Nun ist vor kurzem sein Roman „Niemalsland“ erstmals in der ungekürzten Version erschienen.

Richard Mayhew führt ein unaufgeregtes Leben in London, bis ihm eines Tages ein verletztes Mädchen direkt vor die Füße fällt und ihn um Hilfe bittet. Richard willigt ein und gerät dadurch in ein Abenteuer, das er sich in seinen Träumen nicht hätte vorstellen können. Denn Door ist kein gewöhnliches Mädchen, sondern gehört zum verborgenen Reich von „Unter-London“. Mit ihr landet Richard in einer Welt, die weit seltsamer und gefährlicher ist, als alles, was er vorher kannte.

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[Rezension] Antoine Laurain – „Das Bild aus meinem Traum“

9783455650457Nach den Bestsellern „Liebe mit zwei Unbekannten“ und „Der Hut des Präsidenten“ ist mit „Das Bild aus meinem Traum“ nun ein neuer Roman des französischen Autors Antoine Laurain auf deutsch erschienen.

Monsieur Chaumont ist seit Jahren ein leidenschaftlicher Sammler und nichts bringt ihm mehr Freude, als eine erfolgreiche Auktion. Als er eines Tages ein Porträt entdeckt, welches einen Mann zeigt, das ihm selbst wie aus dem Gesicht geschnitten zu sein scheint, ist er sich sicher: er muss dieses Gemälde besitzen, egal wie viel es kostet. Schon bald macht sich Monsieur Chaumont also daran, die Geschichte hinter diesem Bild zu erforschen…

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[Rezension] Jennifer Niven – „Holding Up The Universe“

9780141357058Mit ihrem Debütroman „All die verdammt perfekten Tage“ konnte mich Jennifer Niven ganz gut von sich überzeugen. Da sie sich schon da einem schwierigen Thema gewidmet hatte, war ich nun natürlich sehr auf ihre neue Geschichte gespannt.

In „Holding Up The Universe“ stehen aufs Neue zwei Charaktere im Vordergrund. Libby soll nun, nach jahrelanger Abstinenz, wieder auf eine Schule gehen. Sie selbst möchte es, freut sich auch darauf, fürchtet sich aber doch vor den Reaktionen ihrer Mitschüler. Denn Libby ist als America’s Fattest Teen bekannt; hat sie als Reaktion auf den sehr plötzlichen Tod ihrer Mutter gegessen. Sehr viel. Und sich dann in ihrem Zimmer verschanzt, bis sie schließlich tatsächlich aus ihrem Bett, aus ihrem Haus, von der Feuerwehr herausgeschnitten werden musste, weil sie es selbst nicht geschafft hätte, das Haus zu verlassen.

Jack dagegen leidet an Prosopagnosie. Das heißt, er kann sich keine Gesichter merken. Er kann sie sehen, sie jedoch nicht zuordnen. Anhand spezieller Merkmale versucht er, sich seine Familienmitglieder und Freunde einzuprägen. Das klappt allerdings nicht immer. Doch Jack mogelt sich irgendwie durch – denn niemand außer ihm weiß etwas von seiner Krankheit.

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[Rezension] Antonia Hayes – „Die relative Unberechenbarkeit des Glücks“

Die relative Unberechenbarkeit des Gluecks von Antonia HayesAntonia Hayes‚ Debütroman mit dem so vielversprechenden Titel „Die relative Unberechenbarkeit des Glücks“ hat mich gleich neugierig gemacht.

Ihr Buch handelt nämlich vom zwölfjährigen Ethan, welcher die Welt etwas anders sieht, als alle anderen – dabei ist das keinem so richtig bewusst. Für Physik und Astronomie hat er sich zwar schon immer besonders interessiert, doch dass das mehr als nur ein Interesse ist, wird ihm erst nach einem Unfall bewusst, als er plötzlich auf seinen Vater trifft, ihn endlich kennen lernt und Dinge über seine Vergangenheit erfährt, die seine Welt auf den Kopf stellen.

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[Rezension] Liora Blake – „True Bliss: Rockstars lieben länger“

True Bliss Liora Blake CoverNach dem Reihenauftakt „True Crush: Rockstars lieben heißer“ von Liora Blake, geht es weiter mit „True Bliss: Rockstars lieben länger“.

Hier treffen wir auf Trevors Schwester Devon und den Gitarristen von Trax, Simon Cole. Seitdem sich die beiden begegnet sind, ist eigentlich klar, dass sie die Finger voneinander lassen werden, auch wenn sie sich nunmehr zwei Jahre lang verbale Schlachten liefern. Und irgendwann ist es schließlich soweit – Devons Abwehr gegenüber Simon fängt an zu bröckeln, zumal sie merkt, dass Simon doch kein so übler Kerl ist, wie er vorzugeben scheint…

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[Rezension] Monika Peetz – „Ausgerechnet wir“

9783462049398Monika Peetz ist die Autorin mehrerer Romane, darunter „Sieben Tage ohne“ und „Die Dienstagsfrauen“. Ihr neuester Roman trägt den Titel „Ausgerechnet wir“ und war mein erstes Buch der Autorin.

Hier treffen wir auf Tom Mohrbach, einen großen Liebhaber von Zahlen und Ordnung. Allerdings wünscht er sich auch eine Frau für’s Leben, die perfekt zu ihm passt. Unverfängliches Dating kommt für Tom jedoch nicht in Frage, also meldet er sich in einem Online-Datingportal an, welches dank diverser Algorithmen ausrechnen soll, welche Frau perfekt zu Tom passt. Zahlen kann man schließlich vertrauen. Und mit etwa 94 Prozent scheinen Tom und Lisa auch perfekt zu einander passen – jetzt müssen sich die beiden nur noch im realen Leben kennenlernen.

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[Rezension] Melanie Raabe – „Die Wahrheit“

DIE WAHRHEIT von Melanie RaabeNach dem grandiosen Debüt mit „Die Falle“ folgt nun mit „Die Wahrheit“ der zweite Thriller von Melanie Raabe.

Sieben Jahre ist es her, dass Sarahs Mann, der vermögende Geschäftsmann Philipp Petersen, auf einer Geschäftsreise in Kolumbien spurlos verschwunden ist. Nachdem Sarah jahrelang getrauert und den gemeinsamen Sohn alleine groß gezogen hat, schaut sie so langsam nach vorne und versucht, sich ein neues Leben aufzubauen. Doch dann bekommt sie plötzlich einen Anruf – Philipp lebt und kehrt schon am darauffolgenden Tag zurück nach Hause. Aber dann folgt der Schock: der Mann, welcher aus dem Flugzeug steigt, sich als Philipp Petersen ausgibt und scheinbar alles über Sarah und ihr Leben mit Philipp weiß, ist ein Fremder.

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[Rezension] Jessie Ann Foley – „Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm“

978-3-7325-2943-8-Foley-Das-Jahr-in-dem-sich-Kurt-Cobain-das-Leben-orgJessie Ann Foleys Debütroman verspricht mit dem Titel „Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm“ nicht nur eine gedankliche Rückkehr in die Neunziger, sondern auch einen Bezug zur Musik. Zwei Aspekte, die mich sehr neugierig auf die Geschichte dahinter machten.

Es ist 1993 und Maggie muss gemeinsam mit ihrer Schwester, ihrer Mutter und deren frischgebackenen Ehemann von Chicago nach Irland ziehen. Von der amerikanischen Großstadt in ein beschauliches Dorf am Meer. Die Umstellung ist riesig und ohne ihre Freunde sowie ihren Onkel Kevin füllt sich Maggie mehr als verloren.

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[Rezension] Kiera Cass – „The Crown“

26074181Mit „The Crown“ ist vor wenigen Tagen nun der fünfte Band der Selection-Reihe von Kiera Cass erschienen und dieser bildet gleichzeitig – hoffentlich – das endgültige Ende der Serie.

Die Reihe sollte eigentlich eine Trilogie werden, allerdings folgten mit „The Heir“ und „The Crown“ zwei weitere Bücher, indem die Geschichte von Eadlyn Schreave erzählt wird, der Tochter von America und Maxon aus der ursprünglichen Trilogie.

Nach der Auflösung des sehr bösen Cliffhangers am Ende von „The Heir“ wird Eadlyn vorläufig zur Königin von Illéa ernannt und muss nun nicht nur ihre eigene Selection weiterführen, sondern zudem auch ein Land regieren und dessen Bevölkerung irgendwie von sich überzeugen.

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[Rezension] Helena Steegmann – „Tage wie Chili und Honig“

978-3-426-51878-6_Druck.jpg.34676950„Tage wie Chili und Honig“ ist der kulinarische Debütroman von Helena Steegmann. Hinter diesem Pseudonym verbergen sich gleich zwei Autorinnen: Anke Bracht und Antonia Schulemann. Die Geschichte gibt es bereits als eBook von feelings, als Taschenbuch erscheint sie im Juni bei Droemer Knaur.

In dieser Geschichte geht es um Nana, welche bereits seit ihrer Kindheit leidenschaftlich gerne kocht und isst. Gemeinsam mit ihrer Mutter führte sie auch einen italienischen Feinkost-Laden, den sie nun jedoch nach dem Tod ihrer Mutter schließen muss. So kommt es, dass sie ausgerechnet an Weihnachten ganz alleine ist und dazu nichts zum Essen hat. Also setzt sie sich kurzerhand in ihr Auto und fährt nach Hamburg. Dort führt ein Zufall zum nächsten und auf einmal schreibt sie Gastrokritiken für die angesagteste Zeitschrift Hamburgs – bis sie plötzlich ihr Geschmackssinn verlässt und sie Restaurants bewerten muss, in denen sie das Essen weder schmecken noch riechen kann.

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[Rezension] Kirsty Logan – „The Gracekeepers“

cover.jpg.rendition.460.707Kirsty Logans neuester Roman,  „The Gracekeepers“, hat mich mit seiner vielversprechenden Inhaltsangabe wie auch dem bezaubernden, strahlend blauen Cover, neugierig gemacht.

North lives on a circus boat with her beloved bear, keeping a secret that could capsize her life.
Callanish lives alone in her house in the middle of the ocean, tending the graves of those who die at sea. As penance for a terrible mistake, she has become a gracekeeper.
A chance meeting between the two draws them magnetically to one another – and to the promise of a new life.
But the waters are treacherous, and the tide is against them. 

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[Rezension] Sabine Both – „Ein Sommer ohne uns“

Ein Sommer ohne uns Sabine Both Loewe VerlagAutorin Sabine Both hat bereits mehrere Jugendromane veröffentlicht, auch unter ihrem Pseudonym Franziska Moll. Ihr neuester Jugendroman „Ein Sommer ohne uns“ war für mich allerdings ein Debüt.

Verena und Tom sind gemeinsam aufgewachsen, kennen sich seit dem Kindesalter an. Sie sind Nachbarn, ihre Eltern miteinander befreundet. Seit Verenas 13. Geburtstag sind die beiden auch „so richtig“ zusammen. Und eigentlich auch mehr als glücklich miteinander.

Doch fünf Jahre später, kurz vor ihren Abschlussprüfungen, mit 18 Jahren, kommen erste Zweifel auf. Kann man wirklich mit der allerersten großen Liebe für immer glücklich sein, ohne andere Optionen ausprobiert zu haben, ohne die Hand eines anderen gehalten zu haben?

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[Rezension] Sophie Jordan – „Infernale“

Infernale Sophie Jordan Loewe Verlag

„Infernale“ bildet den Auftakt zu einer neuen Jugendbuch-Reihe von Autorin Sophie Jordan und hat die USA im Jahr 2021 zum Schauplatz.

2021 werden alle Jugendlichen auf das „Homicidal Tendency Syndrome (HTS)“, auch Mördergen“ genannt, getestet. Da Menschen, die dieses Gen in sich tragen, zu hoher Gewalt neigen, sollen diese von der Regierung nicht nur extrem überwacht und kontrolliert, sondern auch von der restlichen Bevölkerung abgeschottet werden. Davy Hamilton und ihre Familie fällt aus allen Wolken, als ihnen plötzlich verkündet wird, dass Davy – das vorbildliche Wunderkind der Familie – dieses Mördergen in sich trägt. Damit ändert sich von einem Tag auf den anderen Davys Zukunft und Alltag schlagartig. Doch wie schlimm es tatsächlich werden wird, ist ihr (noch) nicht bewusst…

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[Rezension] Mhairi McFarlane – „Es muss wohl an dir liegen“

978-3-426-51795-6_Druck.jpg.34785158Nach „Wir in 3 Worten“ und „Vielleicht mag ich dich morgen“ ist nun ein neuer Roman von Autorin Mhairi McFarlane erschienen: „Es muss wohl an dir liegen“.

Delia und Paul sind nun schon seit zehn Jahren zusammen und wenn es nach Delia geht, werden sie auch für immer zusammen bleiben, gemeinsam in ihrem liebevoll eingerichteten Haus und mit dem gemeinsamen Hund Parsnip. Doch ausgerechnet an ihrem zehnten Jahrestag erfährt Delia etwas, das dieses Zukunftsbild gefährdet.
Um etwas Abstand zu gewinnen und sich über ihre Gefühle klar zu werden, packt sie also kurzerhand ihre Sachen und zieht vom beschaulichen Newcastle nach London zu ihrer besten Freundin Emma. Bald findet sie auch einen recht vielversprechenden Job, der sie jedoch immer mehr ins Chaos stürzt – und ihre Gefühle mit dazu.

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[Rezension] Carrie Price – „Make it count – Gefühlsbeben“

978-3-426-51812-0_Druck.jpg.34744392Mit „Gefühlsbeben“ von Carrie Price geht die Make-It-Count-Reihe nach ihrem Auftakt – „Gefühlsgewitter“ von Ally Taylor – nun weiter und führt die Leser damit wieder nach Oceanside.

Für Lynn ist Oceanside mit vielen Erinnerungen verbunden, da sie dort aufgewachsen ist. Doch die traurigen Erinnerungen überschatten all die schönen, so dass sie ihr Leben dort am liebsten komplett hinter sich lassen würde. Noch kehrt sie jedoch immer einmal im Monat nach Oceanside zurück. Als eines Tages der gut aussehende, aber undurchschaubare Jared Parker sie rettet und ihr seine Hilfe anbietet, werden ihre Gedanken und Gefühle auf einmal nicht mehr ausschließlich von ihrer Trauer überschattet.

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