[Rezension] Anna Jonas – „Das Hotel am Drachenfels“

Anna Jonas Das Hotel am Drachenfels Cover Piper VerlagIn „Das Hotel am Drachenfels“ von Anna Jonas dreht sich alles um das Leben im Luxushotel Hohenstein. Dort wohnen nicht nur die edlen Gäste, sondern auch Familie Hohenstein selbst, wie auch ihre Bediensteten und das Hotelpersonal.

Als in der Silvesternacht 1904 ein Unbekannter im Hotel auftaucht und für Aufruhr sorgt, in dem er behauptet, der Bruder von Maximilian von Hohenstein – und damit auch ein weiterer rechtmäßiger Erbe und Eigentümer des Hotels – zu sein, beginnt die umfangreiche Handlung des Romans, welche von den verschiedensten Personen und Aspekten des Alltags im Hotel erzählt.

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[Rezension] Mona Kasten – „Trust Again“

Trust Again Mona Kasten CoverNach „Begin Again“ ist „Trust Again“ nun der zweite Band der Again-Reihe von Mona Kasten.

Seit Monaten versucht Spencer mit seinen lockeren Sprüchen Allies beste Freundin Dawn zu einem Date zu überreden. Dawn aber erteilt ihm jedes Mal eine Abfuhr, dafür sind sie mit der Zeit aber gute Freunde geworden. Dabei fühlt sich auch Dawn von Anfang an zu Spencer hingezogen – doch die Angst, erneut verletzt zu werden, ist stärker als dieses Gefühl und die Freundschaft wichtiger als eine erneute zerbrochene Beziehung.

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[Rezension] Karen Swan – „Winterglücksmomente“

Wintergluecksmomente von Karen Swan„Winterglücksmomente“ ist nicht nur der neueste, sondern auch bereits der fünfte Roman von Autorin Karen Swan, deren Bücher für mich schon längst zur Pflichtlektüre geworden sind.

Auch diesmal ist London wieder der Handlungsort. Hier begleiten wir Protagonistin Nettie dabei, wie sie nach einem unabsichtlichen Stunt während ihrer Arbeit eine gigantische Welle hervorruft und damit eine große Marketingkampagne für ihren Auftraggeber ins Leben ruft. So soll sie sich innerhalb der verbleibenden zwölf Tage bis Weihnachten täglich einer neuen Herausforderung stellen, diese dokumentieren und so Spenden sammeln – und das alles verkleidet, in einem blauen Hasenkostüm, welches sie als #bluebunnygirl bekannt macht.

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[Rezension] Anna Pfeffer – „Für dich soll’s tausend Tode regnen“

Fuer dich solls tausend Tode regnen von Anna Pfeffer
Hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer verbergen sich nicht nur zwei wunderbare Autorinnen, hinter ihrem Debüt „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ verbirgt sich auch ein erfrischend lustiger Jugendroman.

Emi hat ein etwas außergewöhnliches Hobby: sie sammelt skurrile Todesarten. Und nicht nur das, sie überlegt sich auch für alle Menschen um sie herum, die sie gerade nerven, diverse Todesarten aus. So wird sich Alex, der benutzte Kaugummis unter seinem Tisch sammelt, ganz bestimmt einmal an einem seiner Kaugummis verschlucken.

Seitdem Emi mit ihrem Vater und ihrem Bruder Oliver nämlich von Heidelberg ins nass-kalte Hamburg ziehen und ihre beste Freundin zurücklassen musste, ist sie dauerhaft schlechter Laune. Und diese Laune wird auch nicht besser, als ihr Vater ihnen seine neue Freundin vorstellt oder sie sich gleich am ersten Schultag an der neuen Schule mit Erik anlegt, der Schullegende. Und schon bald wünscht sie gerade ihm tausend Tode an den Hals.

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[Rezension] Jodi Picoult – „Die Spuren meiner Mutter“

Die Spuren meiner Mutter von Jodi PicoultJodi Picoult ist die Autorin zahlreicher großartiger Bücher, darunter „Beim Leben meiner Schwester“ und „19 Minuten“. Mit „Die Spuren meiner Mutter“ ist nun ein neuer Roman erschienen, der sich getrost in diese Riege einreihen kann.

Alice Metcalf war eine passionierte Elefantenforscherin, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Thomas ein Elefantenreservat in New Hampshire geleitet hat. Dort hat auch die nun 13-jährige Jenna Metcalf ihre ersten Lebensjahre verbracht. Ihre Familie bestand nicht nur aus ihren Eltern, sondern auch aus den Mitarbeitern des Reservats sowie den dort wohnenden Elefanten.

Doch eines Tages wurde diese große Familie brutal auseinander gerissen: eine Mitarbeiterin wurde tot aufgefunden und Alice wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht, aus welchem sie plötzlich spurlos verschwand. Jahrelang wurde sie nicht einmal für vermisst gemeldet, blieb aber verschwunden und Jenna wuchs bei ihrer Großmutter auf. Jetzt möchte sich aber Jenna endlich auf die Spuren ihrer Mutter begeben und sie wiederfinden.

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[Rezension] Angela Marsons – „Evil Games: Wer ist ohne Schuld?“

Evil Games Angela MarsonsMit „Silent Scream: Wie lange kannst du schweigen?“ konnte mich Angela Marsons sofort begeistern, nun folgt mit „Evil Games: Wer ist ohne Schuld?“ der zweite Band in der Reihe um die Protagonistin DI Kim Stone.

Diesmal hat es Detective Inspector Stone gleich mit mehreren merkwürdigen Fällen zu tun, die ihr schlaflose Nächte bereiten.

Besonders die Tatsache, dass sie immer wieder der Psychiaterin Dr. Alexandra Thorne begegnet, lässt sie stutzen. Kim ist sich beinahe sicher, dass irgendetwas an der makellosen Frau nicht stimmt, jedoch sind alle anderen vollkommen begeistert von Dr. Thorne. Eigensinnig wie Kim ist, macht sie sich selbst an ihre eigenen Ermittlungen und weiß nicht, dass sie schon längst selbst zum Opfer von Dr. Thorne geworden ist.

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[Rezension] Liora Blake – „True Crush: Rockstars lieben heißer“

True Crush Rockstars lieben heißer Cover„True Crush: Rockstars lieben heißer“ ist der Auftakt-Band zur True-Reihe der amerikanischen Autorin Liora Blake und zugleich das erste Buch der Autorin, welches auf deutsch erscheint.

Die sehr beschaulich lebende Schriftstellerin Kate Mosely hasst es, wenn sie für Fernseh-Auftritte ihre Heimat im ländlichen Montana verlassen muss, um nach L.A. zu fliegen. Bei einem dieser Auftritte lernt sie jedoch den Musiker Trax, Trevor Jenkins mit bürgerlichen Namen, kennen und obwohl die beiden so grundverschieden zu sein scheinen, fühlen sie sich sofort zueinander hingezogen.

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[Rezension] Charlie Lovett – „Jane Austens Geheimnis“

Jane Austens Geheimnis CoverDer Buchtitel „Jane Austens Geheimnis“ von Charlie Lovett hat alleine durch den Titel und die Buchbeschreibung meine Aufmerksamkeit gewonnen – denn Jane Austen und Bücher, das kann nur eine gute Geschichte werden.

Sophie Collingwood ist nämlich eine passionierte Buchsammlerin und Jane-Austen-Liebhaberin. Ihre Leidenschaft für Bücher und ihre Geschichte hat sie von ihrem Onkel geerbt, welcher sie bereits in frühen Jahren in die Welt der Bücher eingeführt hat. Als ihr Onkel unversehens stirbt, zieht sie nach London in seine Wohnung und tritt eine Stelle in einem Antiquariat an.

Dort erreichen sie kurz hintereinander gleich zwei Kundenanfragen für ein Buch, welches weder bekannt noch außergewöhnlich zu sein scheint und welches scheinbar nirgendwo aufzufinden ist. Doch Sophie entdeckt nach und nach die Geheimnisse dahinter auf – und findet sich plötzlich in einem nicht ganz ungefährlichen Abenteuer wieder.

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[Rezension] Daniel Speck – „Bella Germania“

u1_978-3-596-29596-8„Bella Germania“ ist der Debütroman des deutschen Drehbuchautors Daniel Speck und darin erzählt dieser die Geschichte von gleich drei Generationen der Familie Marconi.

Im Jahr 2014 steht die junge Modedesignerin Julia Becker kurz vor einem möglichen großen Durchbruch ihrer Karriere, als sie unerwartet Besuch von einem ihr unbekannten Mann bekommt. Dieser behauptet, ihr Großvater zu sein. Diese unverhoffte Begegnung stellt Julias Welt vollständig auf den Kopf, denn plötzlich erfährt sie die Geschichte einer Familie, von welcher sie nicht einmal wusste, dass diese existiert.

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[Rezension] Adriana Popescu – „Paris, du und ich“

Paris du und ich von Adriana Popescu

Nachdem Adriana Popescu mit „Ewig und eins“ mein Herz gewonnen hat, mir mit „Ein Sommer und vier Tage“ eine tolle Zeit in Italien beschert hat, freute ich mich bereits sehr auf den gemeinsamen Ausflug nach Paris.

Nach Paris fahren wir mit Emma, die ihren Freund Alain mit einem spontanen Besuch überraschen möchte. Dort stellt sie jedoch fest, dass Alain bei sich Zuhause eine Chloé hat – und sie bereits hatte, als er bei Emma in Stuttgart war. Nun befindet sich Emma ganz alleine und am Boden zerstört in Paris, der Stadt, von der sie so lange geträumt hat. Zum Glück trifft sie aber zufällig auf Vincent, der genauso wie sie seinen Herzschmerz in Paris verarbeitet. Und so ziehen die beiden Herzschmerzfreunde gemeinsam los, um die Stadt der Liebe zu erkunden und sich gleichzeitig von Alain und Saskia zu entlieben.

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[Rezension] Sarvenaz Tash – „Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums“

Sarvenaz Tash Buchcover
Eines meiner absoluten Wunschbücher im Juli war definitiv der neue Roman von Sarvenaz Tash und „Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums“. Und was soll ich sagen? Das Warten hat sich gelohnt!

Graham und Roxy sind beste Freunde, seitdem Graham als Kind in das Haus neben Roxy eingezogen ist. Seither lesen sie gemeinsam Harry-Potter-Bücher und Comics, schauen zusammen Kult-Filme von John Hughes und arbeiten bei an einer eigenen Geschichte. Graham textet, während Roxy zeichnet. Nun machen sich die beiden gemeinsam auf zur New Yorker Comic-Convention und für Graham steht eines fest: an diesem Wochenende möchte er endlich seine Chance nutzen und Roxy gestehen, dass er für sie ein bisschen mehr empfindet, als sie denkt… Doch dann kommt natürlich alles anders, als geplant war.

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[Rezension] Grégoire Delacourt – „Die vier Jahreszeiten des Sommers“

9783455600414 CoverDer neueste Roman des französischen Autors Grégoire Delacourt trägt den wunderbar sommerlichen Titel „Die vier Jahreszeiten des Sommers“ und war für mich der erste Roman des Autors. Der erste, aber sicherlich nicht letzte.

Sommer im französischen Badeort Le Touquet. Der 14. Juli. Nicht nur Nationalfeiertag Frankreichs, sondern auch der Tag, an dem uns Delacourt immer wieder nach Le Touquet entführt. Er erzählt die Geschichten von vier Liebespaaren, von vier ganz unterschiedlichen Formen, Entwicklungen und Phasen der Liebe.

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[Rezension] Bianca Iosivoni – „Was auch immer geschieht“

cover_9783736302877Diesen Monat erschien das – von mir längst erwartete – eBook von „Was auch immer geschieht“, dem neuesten Roman von Bianca Iosivoni. Wer lieber das Print-Buch bevorzugt, kann sich dieses Buch aber trotzdem schon einmal vormerken – das Taschenbuch erscheint nämlich im November.

Sieben Jahre ist es her, dass Callie in einen Autounfall verwickelt war, welche ihre Familie für immer auseinander gerissen hat. Callies Vater ist dabei gestorben und Keith, welcher den Unfall verursacht hat, ist kurz darauf geflohen. Seitdem hat Callie ihren Stiefbruder nicht mehr gesehen und ihm dieses tragische Ereignis nie verziehen. Jetzt kehrt Callie nach längerer Zeit für ganz drei Monate nach Hause zurück – ihrer kleinen Schwester zuliebe. Als sie Zuhause ankommt, trifft sie plötzlich auch auf Keith. Und mit seinem Erscheinen kehren auch alle möglichen unterdrückten Gefühle zurück…

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[Rezension] Roald Dahl – „The BFG“

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Die Kinderbücher von Roald Dahl sind absolute Klassiker und auch „The BFG“ ist ein ganz besonderes Kinderbuch. Pünktlich zum Kinostart der dazugehörigen Buchverfilmung durfte ich diese Geschichte nun endlich einmal selbst lesen.

Auf deutsch ist das Buch übrigens unter dem Titel „Sophiechen und der Riese“ bekannt.

Sophie lebt in einem Waisenhaus, als sie eines nachts plötzlich einen Riesen erblickt, der durch die dunklen und leeren Straßen Londons stapft und in diverse Fenster blickt. Als er Sophie entdeckt, schnappt er sie sich und rennt mit ihr davon. So findet sich Sophie auf einmal im Land der Riesen wieder und ist überzeugt davon, dass sie gleich gefressen wird. Doch dann stellt sich ihr Entführer als der BFG, der Big Friendly Giant, vor – er ist der einzige Riese, der keine Menschen frisst. Da ihn Sophie aber gesehen hat, musste er sie mit zu sich mitnehmen. Als Sophie dann erfährt, dass es im Land der Riesen neun weitere, noch größere Riesen gibt, die jede Nacht in die Welt hinaus stapfen und tatsächlich Menschen fressen ist sie entsetzt und möchte unbedingt etwas dagegen unternehmen.

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1. Halbjahr 2016 – meine Buch-Highlights

Schon liegt wieder ein halbes Jahr hinter uns – und es ist jedes Jahr auf’s Neue erstaunlich, wie schnell die Zeit zu vergehen scheint, oder? Auf jeden Fall möchte ich euch, wie bereits letztes Jahr, auch dieses Mal meine Buch-Highlights der ersten sechs Monate vorstellen. Aus 83 gelesenen Büchern habe ich wieder 10 Bücher ausgesucht – und normalerweise würde ich sagen, dass mir die Auswahl schwer fiel, aber das tat sie nicht. Tatsächlich waren mir beim Durchschauen der Leseliste die absoluten Highlights ziemlich schnell klar. Ohne große Reden geht es nun also direkt mit den Lobpreisungen weiter:

(die folgende Reihenfolge richtet sich nach Lesezeitpunkt, nicht nach Wertung)

Marissa Meyer: „Winter“

LunarChronikenStellvertretend für die gesamte Reihe habe ich mich hier für den Abschlussband der Lunar-Chroniken entschieden. Diese Reihe hat sich rasant schnell zu einer absoluten Lieblingsreihe entwickelt und „Winter“ bietet mit seinen über 800 Seiten eine absolut fantastische Unterhaltung und alles, was das Leserherz nur begehren könnte.

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