Ein paar Worte zu „Den Mund voll ungesagter Dinge“ von Anne Freytag

Eigentlich würde euch an dieser Stelle eine Rezension zu „Den Mund voll ungesagter Dinge“ von Anne Freytag erwarten, aber beim Schreiben habe ich gemerkt, dass der Text einfach keine Rezension ist.

Ganz ehrlich? Ich hatte mich wirklich sehr auf den neuen Roman von Anne Freytag gefreut, allen voran der LGBT-Thematik wegen. Endlich traut sich auch mal eine deutsche Autorin ran!, hatte ich gedacht und habe einen lesenswerten Jugendroman erwartet. Doch ich sage es gleich – ich habe das Buch nach 218 Seiten abgebrochen und erzähle euch hiermit auch gleich weshalb ich es abgebrochen habe.

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[Rezension] Nicola Yoon – „The Sun is also a Star“

cover-jpg-rendition-460-707Nach „Everything, Everything“ ist mit „The Sun is also a Star“ vor kurzem der neue Jugendroman von Nicola Yoon erschienen.

Darin treffen Natasha und Daniel zufällig aufeinander und verbringen den Tag zusammen, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten und beiden eigentlich wichtige lebensverändernde Ereignisse bevorstehen. Natasha und ihre Familie sollen noch am Abend aus den USA abgeschoben werden, Daniel soll sich die Zulassung in Yale sichern, wo er ein Medizinstudium beginnen soll, um in Zukunft seine koreanische Familie unterstützen zu können. Doch wie so oft kommt es immer anders, als man denkt und ein Zufall führt zum Nächsten…

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[Rezension] Jennifer Niven – „Holding Up The Universe“

9780141357058Mit ihrem Debütroman „All die verdammt perfekten Tage“ konnte mich Jennifer Niven ganz gut von sich überzeugen. Da sie sich schon da einem schwierigen Thema gewidmet hatte, war ich nun natürlich sehr auf ihre neue Geschichte gespannt.

In „Holding Up The Universe“ stehen aufs Neue zwei Charaktere im Vordergrund. Libby soll nun, nach jahrelanger Abstinenz, wieder auf eine Schule gehen. Sie selbst möchte es, freut sich auch darauf, fürchtet sich aber doch vor den Reaktionen ihrer Mitschüler. Denn Libby ist als America’s Fattest Teen bekannt; hat sie als Reaktion auf den sehr plötzlichen Tod ihrer Mutter gegessen. Sehr viel. Und sich dann in ihrem Zimmer verschanzt, bis sie schließlich tatsächlich aus ihrem Bett, aus ihrem Haus, von der Feuerwehr herausgeschnitten werden musste, weil sie es selbst nicht geschafft hätte, das Haus zu verlassen.

Jack dagegen leidet an Prosopagnosie. Das heißt, er kann sich keine Gesichter merken. Er kann sie sehen, sie jedoch nicht zuordnen. Anhand spezieller Merkmale versucht er, sich seine Familienmitglieder und Freunde einzuprägen. Das klappt allerdings nicht immer. Doch Jack mogelt sich irgendwie durch – denn niemand außer ihm weiß etwas von seiner Krankheit.

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[Rezension] Kiera Cass – „Siren“

u1_978-3-7335-0291-1Kiera Cass ist als Autorin der Selection-Reihe bekannt geworden und jetzt hat sie mit „Siren“ einen „neuen“ Roman veröffentlicht, welcher eigentlich bereits vor den Selection-Büchern erschienen ist, nun aber neu überarbeitet und veröffentlicht wurde.

„Siren“ erzählt die Geschichte von Kahlen und ihren Schwestern. Bei einem Schiffsunglück verlor Kahlen vor achtzig Jahren ihre Familie; sie wurden von einem rätselhaften Gesang angezogen und stürzten sich ins Meer. Doch die See bewahrte Kahlen vor dem Tod und machte sie stattdessen zur Sirene. Einhundert Jahre lang soll Kahlen der See dienen und mit ihren neuen Schwestern andere Schiffe zum Kentern bringen, unzählige Menschen ins Wasser stürzen und ertrinken lassen.
Seit achtzig Jahren dient Kahlen also der See und auch wenn es ihr viel zu oft schwer fällt, liebt sie doch die See und ihre Schwestern. Dann lernt sie aber einen Jungen kennen – und kann niemals mit ihm sprechen, weil sie ihn damit umbringen würde. Aber Akinli stört das nicht, er möchte die stumme, hübsche Kahlen trotzdem kennen lernen…

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[Reihenvorstellung] Leigh Bardugo – „Six of Crows“ & „Crooked Kingdom“

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Erst gestern, beziehungsweise heute, um ein Uhr nachts habe ich „Crooked Kingdom“ beendet und da ich einfach loswerden muss, wie fantastisch dieses Buch ist, gibt es direkt eine Reihenvorstellung dazu – denn „Six of Crows“ und „Crooked Kingdom“ von Leigh Bardugo bilden zusammen eine Reihe, eine Dilogie. Nachfolgend also ein paar (spoilerfreie!) Infos zur Handlung und wie mir beide Bücher gefallen haben.

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[Rezension] Alex Gino – „George“

u1_978-3-7373-4032-8 (1)Auf „George“ von Alex Gino war ich im Vorfeld schon sehr gespannt – erzählt es mal eine ganz andere Geschichte.

Die 10-jährige George wurde nämlich zwar als Junge geboren, aber bereits in ihrem doch recht jungen Alter ist sie sich schon sicher: sie ist eigentlich ein Mädchen. Sie möchte nicht als Junge bezeichnet werden, schon gar nicht als junger Mann, stattdessen möchte sie gemeinsam mit ihrer besten Freundin Kelly Röcke anziehen und sich schminken. Deswegen möchte George im kommenden Theaterstück der Schule die Rolle der Charlotte spielen – damit auch allen anderen bewusst wird, dass George eigentlich ein Mädchen ist.

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[Rezension] Antonia Hayes – „Die relative Unberechenbarkeit des Glücks“

Die relative Unberechenbarkeit des Gluecks von Antonia HayesAntonia Hayes‚ Debütroman mit dem so vielversprechenden Titel „Die relative Unberechenbarkeit des Glücks“ hat mich gleich neugierig gemacht.

Ihr Buch handelt nämlich vom zwölfjährigen Ethan, welcher die Welt etwas anders sieht, als alle anderen – dabei ist das keinem so richtig bewusst. Für Physik und Astronomie hat er sich zwar schon immer besonders interessiert, doch dass das mehr als nur ein Interesse ist, wird ihm erst nach einem Unfall bewusst, als er plötzlich auf seinen Vater trifft, ihn endlich kennen lernt und Dinge über seine Vergangenheit erfährt, die seine Welt auf den Kopf stellen.

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[Rezension] Anna Pfeffer – „Für dich soll’s tausend Tode regnen“

Fuer dich solls tausend Tode regnen von Anna Pfeffer
Hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer verbergen sich nicht nur zwei wunderbare Autorinnen, hinter ihrem Debüt „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ verbirgt sich auch ein erfrischend lustiger Jugendroman.

Emi hat ein etwas außergewöhnliches Hobby: sie sammelt skurrile Todesarten. Und nicht nur das, sie überlegt sich auch für alle Menschen um sie herum, die sie gerade nerven, diverse Todesarten aus. So wird sich Alex, der benutzte Kaugummis unter seinem Tisch sammelt, ganz bestimmt einmal an einem seiner Kaugummis verschlucken.

Seitdem Emi mit ihrem Vater und ihrem Bruder Oliver nämlich von Heidelberg ins nass-kalte Hamburg ziehen und ihre beste Freundin zurücklassen musste, ist sie dauerhaft schlechter Laune. Und diese Laune wird auch nicht besser, als ihr Vater ihnen seine neue Freundin vorstellt oder sie sich gleich am ersten Schultag an der neuen Schule mit Erik anlegt, der Schullegende. Und schon bald wünscht sie gerade ihm tausend Tode an den Hals.

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[Rezension] Ulla Scheler – „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“

Es ist gefaehrlich bei Sturm zu schwimmen von Ulla SchelerMit „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“ hat die junge Autorin Ulla Scheler ihren Debütroman veröffentlicht, einen Jugendroman der etwas anderen Art.

Ben und Hanna sind seit Jahren die besten Freunde. Und Hanna ist Bens einzige Freundin, denn Ben ist anders als die anderen Jungen. Tollkühner, mutiger, außergewöhnlicher. Er liebt es, die verbotenen Dinge zu tun, Graffitis an Wände zu sprayen, Geschichten zu erzählen und sich von der Masse abzuheben. Doch bald trennen sich die Wege von Hanna, wenn Ben nach Berlin geht und Hanna nach Regensburg. Deswegen packen sie nach dem Abitur ihre Sachen und fahren mit dem Auto Richtung Norden, bis ans Meer. Dort gehen sie schwimmen, lernen eine Legende kennen und erstellen eine Liste, mit all den Sachen, die sie noch tun möchten.

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[Rezension] Jessie Ann Foley – „Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm“

978-3-7325-2943-8-Foley-Das-Jahr-in-dem-sich-Kurt-Cobain-das-Leben-orgJessie Ann Foleys Debütroman verspricht mit dem Titel „Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm“ nicht nur eine gedankliche Rückkehr in die Neunziger, sondern auch einen Bezug zur Musik. Zwei Aspekte, die mich sehr neugierig auf die Geschichte dahinter machten.

Es ist 1993 und Maggie muss gemeinsam mit ihrer Schwester, ihrer Mutter und deren frischgebackenen Ehemann von Chicago nach Irland ziehen. Von der amerikanischen Großstadt in ein beschauliches Dorf am Meer. Die Umstellung ist riesig und ohne ihre Freunde sowie ihren Onkel Kevin füllt sich Maggie mehr als verloren.

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[Rezension] Adriana Popescu – „Paris, du und ich“

Paris du und ich von Adriana Popescu

Nachdem Adriana Popescu mit „Ewig und eins“ mein Herz gewonnen hat, mir mit „Ein Sommer und vier Tage“ eine tolle Zeit in Italien beschert hat, freute ich mich bereits sehr auf den gemeinsamen Ausflug nach Paris.

Nach Paris fahren wir mit Emma, die ihren Freund Alain mit einem spontanen Besuch überraschen möchte. Dort stellt sie jedoch fest, dass Alain bei sich Zuhause eine Chloé hat – und sie bereits hatte, als er bei Emma in Stuttgart war. Nun befindet sich Emma ganz alleine und am Boden zerstört in Paris, der Stadt, von der sie so lange geträumt hat. Zum Glück trifft sie aber zufällig auf Vincent, der genauso wie sie seinen Herzschmerz in Paris verarbeitet. Und so ziehen die beiden Herzschmerzfreunde gemeinsam los, um die Stadt der Liebe zu erkunden und sich gleichzeitig von Alain und Saskia zu entlieben.

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[Rezension] Jessica Brody – „Eine Woche voller Montage“

Eine Woche voller Montage CoverJessica Brody hat bereits zahlreiche Romane veröffentlicht, doch erst mit ihrem neuesten Titel, „Eine Woche voller Montage“, bin ich auf die Autorin aufmerksam geworden.

Jeder kennt ihn, den typischen Montag. Alles läuft schief, was nur schief laufen kann und am Montagabend ist man dann einfach nur froh, dass der Tag vorbei ist. So ergeht es auch Ellie, die nach einem katastrophalen Montag sich am Ende des Tages einfach nur wünscht, den Tag noch einmal erleben zu dürfen, um diesmal alles besser zu machen. Und als Ellie am nächsten Morgen aufwacht… ist noch einmal Montag.

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[Rezension] Sarvenaz Tash – „Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums“

Sarvenaz Tash Buchcover
Eines meiner absoluten Wunschbücher im Juli war definitiv der neue Roman von Sarvenaz Tash und „Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums“. Und was soll ich sagen? Das Warten hat sich gelohnt!

Graham und Roxy sind beste Freunde, seitdem Graham als Kind in das Haus neben Roxy eingezogen ist. Seither lesen sie gemeinsam Harry-Potter-Bücher und Comics, schauen zusammen Kult-Filme von John Hughes und arbeiten bei an einer eigenen Geschichte. Graham textet, während Roxy zeichnet. Nun machen sich die beiden gemeinsam auf zur New Yorker Comic-Convention und für Graham steht eines fest: an diesem Wochenende möchte er endlich seine Chance nutzen und Roxy gestehen, dass er für sie ein bisschen mehr empfindet, als sie denkt… Doch dann kommt natürlich alles anders, als geplant war.

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[Rezension] Sarah J. Maas – „A Court of Thorns and Roses“

ACOTAR

„A Court of Thorns and Roses“ ist der Auftakt einer neuen Fantasy-Trilogie von Sarah J. Maas, die bereits mit ihrer Throne-of-Glass-Reihe großen Erfolg hatte. Für mich persönlich war es allerdings der erste Roman der Autorin.

Feyre’s survival rests upon her ability to hunt and kill – the forest where she lives is a cold, bleak place in the long winter months. So when she spots a deer in the forest being pursued by a wolf, she cannot resist fighting it for the flesh. But to do so, she must kill the predator and killing something so precious comes at a price …

Dragged to a magical kingdom for the murder of a faerie, Feyre discovers that her captor, his face obscured by a jewelled mask, is hiding far more than his piercing green eyes would suggest. Feyre’s presence at the court is closely guarded, and as she begins to learn why, her feelings for him turn from hostility to passion and the faerie lands become an even more dangerous place. Feyre must fight to break an ancient curse, or she will lose him forever. – Bloomsbury

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