[Rezension] Alex Gino – „George“

u1_978-3-7373-4032-8 (1)Auf „George“ von Alex Gino war ich im Vorfeld schon sehr gespannt – erzählt es mal eine ganz andere Geschichte.

Die 10-jährige George wurde nämlich zwar als Junge geboren, aber bereits in ihrem doch recht jungen Alter ist sie sich schon sicher: sie ist eigentlich ein Mädchen. Sie möchte nicht als Junge bezeichnet werden, schon gar nicht als junger Mann, stattdessen möchte sie gemeinsam mit ihrer besten Freundin Kelly Röcke anziehen und sich schminken. Deswegen möchte George im kommenden Theaterstück der Schule die Rolle der Charlotte spielen – damit auch allen anderen bewusst wird, dass George eigentlich ein Mädchen ist.

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[Rezension] Matthias Sachau – „Das Geheimnis von Tylandor“

9783423761277„Das Geheimnis von Tylandor“ ist der erste Roman für Kinder/Jugendliche von Bestseller-Autor Matthias Sachau, der bisher hauptsächlich für Werke wie „Kaltduscher“ oder „Schief gewickelt“ und seinen überragenden Humor bekannt war.

Timur lebt im Jahr 1132 nach dem großem Verschwinden in Tylandor. Genauer gesagt in Halum, obwohl er eigentlich aus Foigor, der Fischerstadt, stammt. Im Jahr des großen Verschwindens sind alle Bewohner beider Städte, mitsamt der bis dahin herrschenden Zauberern, auf einmal und völlig spurlos verschwunden. Seither versuchen einige wenige Mitglieder der magischen Gilde, dem Geheimnis des Zauberns auf die Spur zu kommen – bisher jedoch völlig erfolglos. Bis eines Tages Mag Zagram etwas ganz Besonderes in Timur entdeckt und dessen Leben sowie das seiner beiden Freunde Malakin und Julina auf den Kopf gestellt wird…

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[Rezension] Barry Jonsberg – „Flieg, so hoch du kannst“

441_30964_149874_xxlNachdem mich „Das Blubbern von Glück“ vor einigen Monaten absolut begeistern konnte, war ich umso gespannter auf die nächste deutsche Veröffentlichung von Barry Jonsberg, das Kinderbuch „Flieg, so hoch du kannst“.

Holly Hayley ist ein ganz gewöhnlicher Teenager. Sie hasst nicht nur ihren Namen, sondern vor allem auch ihr Aussehen, ihr „Uncool-Sein“ und verwünscht mindestens einmal täglich ihre Mutter. Ihr Taschengeld spart sie für eine Rundum-Schönheits-Operation und statt ihre Jugend einfach mit ihrer besten Freundin zu genießen, versinkt sie im Selbstmitleid.

Als eines Tages ihre Tante und ihre Cousine vorübergehend in Hollys Haus einziehen, scheint Hollys Unglück vollkommen zu sein. Denn wie soll sie in Demis coole Clique aufgenommen werden, wenn ihre Cousine Cassie, welche an einen Rollstuhl und permanente Pflege gefesselt ist, doch so peinlich ist.

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[Vorweihnachtsfreuden] Weihnachtsbuchtipp von Sabrina / Bookwives

17In der doch sehr stressigen Weihnachtszeit bleibt oft kaum Zeit für sich selbst und Entspannung – deswegen erzählte euch Petzi gestern die Geschichte vom großen Glück und kleinen Entspannung und zeigte viele tolle Dinge, mit denen man es sich selbst ein wenig gemütlich machen kann.

Ich habe mir dafür für das bereits 17. Türchen ein wenig Blogger-Unterstützung geholt, nämlich von Sabrina (SaCre) von den Bookwives, die gemeinsam mit SaFi ihren wunderbaren Blog betreibt, den ich sehr gerne und tatsächlich auch fast täglich lese. Da sich unser Lesegeschmack zwar nicht immer, aber sehr oft überschneidet, finde ich dort immer tolle Buchempfehlungen und deswegen freue ich mich, dass sie euch heute bei mir ihr liebstes Weihnachtsbuch vorstellt, „Das Geschenk der Weisen“ von O. Henry:

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[Vorweihnachtsfreuden] Buchempfehlungen für den Winter: Kinder- & Jugendbuch

11Wann kann man besser spannende Bücher lesen als im kalten Dezember? Gestern hat euch Petzi eine tolle große Auswahl an lesenswerten Krimis und Thriller präsentiert – für euch selbst oder zum Verschenken.

Wenn ihr lieber Kinder- oder Jugendbücher lest oder verschenkt, habe ich heute das Passende für euch. Die Buchempfehlungen für den Winter, also Bücher, welche in der Vorweihnachtszeit oder an Weihnachten spielen, nehmen noch kein Ende – passende ChickLit-Romane habe ich euch bereits vorgestellt, jetzt kommt eine Reihe lesenwerter Kinder- und Jugendbücher – allen voran meine liebste Empfehlung: „Dash & Lilys Winterwunder“:

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KLASSIKER: Mark Twain – „Tom Sawyer“ & „Huckleberry Finn“

Die Abenteuer der beiden Jungen, Tom Sawyer und Huckleberry Finn zählen zu den beliebtesten Kinderbüchern – deswegen wollte ich sie nun auch mal gelesen haben.

„Tom Sawyer“ hat mir dabei besser gefallen als der nachfolgende Band, „Huckleberry Finn“. Hier war einfach mehr Abwechslung, mehrere Charaktere kommen zum Vorschein und es liest sich viel schneller weg, da die Handlung kontinuierlich aufrecht erhalten bleibt und stellenweise auch richtig spannend ist und es Spaß macht das Buch zu lesen. „Huckleberry Finn“ hingegen ist für meinen Geschmack etwas zu eintönig. Es geschehen zwar auch viele Abenteuer, keine Frage, aber im Vordergrund geht es eigentlich nur um Huck und Jim, die die meiste Zeit über auf einem Floß treiben und sich verstecken. Der Reiz der Gefahren ist nach ein paar Kapiteln auch vorbei und man ist an der Handlung einfach nicht mehr interessiert – zumindest war es bei mir so.

Und ob sich die beiden Bücher als Kinderbücher eignen? Ja, klar, allerdings eher hauptsächlich  schon etwas ältere Kinder und wahrscheinlich auch eher Jungs als Mädchen.

Trotzdem bin ich froh, die beiden Bücher gelesen zu haben, denn sie gehören einfach zu den Klassikern, die man kennen sollte.

links: Huck und Jim auf ihrem Floß; rechts: meine Lieblinsszene aus „Tom Sawyer“

KLASSIKER: Lewis Carroll – „Alice im Wunderland“

Wer kennt das berühmte Kinderbuchmärchen von Alice im Wunderland nicht? Alice ist mit ihrer Schwester an einem Flussufer, als sie ein rotäugiges Kaninchen entdeckt, dass nicht nur eine Taschenuhr aus seiner Weste zieht, sondern auch noch redet und sehr in Eile ist. Als das Kaninchen im Bau verschwindet, folgt die neugierige Alice ihm kurzerhand – und fällt, und fällt, und fällt – scheinbar eine unendliche Zeit lang, sie schläft währenddessen sogar fast ein. Doch am Ende des Falles befindet sie sich in einem wundersamen Raum mit – na, erraten? – einem Glastisch, einem goldenen Schlüssel, einer kleinen (oder großen, je nach dem!) Tür zu einen wunderschönen Garten, einer „Trink mich“ – Flasche und einem „Iss mich“ – Kuchen. Alice befindet sich im Wunderland, wo sie viele sehr wundersame Dinge erlebt, merkwürdige Wesen sieht, wie die Grinsekatze, die Herzkönigin („Kopf ab, Kopf ab“) und noch viel mehr sieht…

Wer nicht das Buch kennt, der kennt den Zeichentrickfilm; auf jeden Fall kennt fast jeder die Geschichte.

Doch mir hat die Alice im Roman von Lewis Carroll so gar nicht gefallen – ständig steckt sie ihre Nase in Dinge, die sie nicht angesehen, ist unhöflich und hält sich für weiß was ich wie toll und schlau. In unserer Zeit hätte Alice so gut wie keine Freunde, wäre als arrogante Zicke bekannt. Und trotzdem mögen sie so viele Leser – wieso? Ich verstehe nicht, was an der berühmten Geschichte so toll ist – mir hat dieser Klassiker nicht besonders gut gefallen, fand es sehr verwirrend und Alice fand ich schlichtweg nervig.

KLASSIKER: Pamela Travers – „Mary Poppins“

Wer kennt sie nicht? Die berühmteste Nanny der Welt und alle Kinder lieben sie. Die Disneyverfilmung mit Julie Andrews in der Rolle der Mary Poppins ist legendär und hat mir sehr gut gefallen – tut es sogar immer noch. Nachdem ich nun die Vorlage gelesen habe, muss ich sagen, dass mir der Film doch viel besser gefällt. Vieles stimmt nicht überein, eigentlich habe ich kaum etwas aus dem Film im Buch wiedergefunden, doch der Film ist schlichtweg ’schöner‘ gestaltet – im Film ist Mary Poppins wirklich nett zu Jane und Michael, in den Büchern eher distanziert und – vor allem – steht Mary Poppins in den Büchern nicht zu ihren..hmm..’fantastischen Fertigkeiten‘, nennen wir es mal so. Mary Poppins kommt im Film einfach viel sympathischer rüber, die Geschichte hat viel mehr Handlung und wirkt durch die Lieder sehr viel lebendiger.
Aber es ist bei weitem nicht so, dass mir die Bücher nicht gefallen hätten – im Gegenteil, ich finde, dass die Bücher nun mal Klassiker sind, tolle Kinderbücher und die Geschichten sind einfach toll geschrieben. Doch zum Anschauen gefällt mir Mary Poppins einfach besser.