[Rezension] Nicola Yoon – „The Sun is also a Star“

cover-jpg-rendition-460-707Nach „Everything, Everything“ ist mit „The Sun is also a Star“ vor kurzem der neue Jugendroman von Nicola Yoon erschienen.

Darin treffen Natasha und Daniel zufällig aufeinander und verbringen den Tag zusammen, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten und beiden eigentlich wichtige lebensverändernde Ereignisse bevorstehen. Natasha und ihre Familie sollen noch am Abend aus den USA abgeschoben werden, Daniel soll sich die Zulassung in Yale sichern, wo er ein Medizinstudium beginnen soll, um in Zukunft seine koreanische Familie unterstützen zu können. Doch wie so oft kommt es immer anders, als man denkt und ein Zufall führt zum Nächsten…

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[Rezension] Jennifer Niven – „Holding Up The Universe“

9780141357058Mit ihrem Debütroman „All die verdammt perfekten Tage“ konnte mich Jennifer Niven ganz gut von sich überzeugen. Da sie sich schon da einem schwierigen Thema gewidmet hatte, war ich nun natürlich sehr auf ihre neue Geschichte gespannt.

In „Holding Up The Universe“ stehen aufs Neue zwei Charaktere im Vordergrund. Libby soll nun, nach jahrelanger Abstinenz, wieder auf eine Schule gehen. Sie selbst möchte es, freut sich auch darauf, fürchtet sich aber doch vor den Reaktionen ihrer Mitschüler. Denn Libby ist als America’s Fattest Teen bekannt; hat sie als Reaktion auf den sehr plötzlichen Tod ihrer Mutter gegessen. Sehr viel. Und sich dann in ihrem Zimmer verschanzt, bis sie schließlich tatsächlich aus ihrem Bett, aus ihrem Haus, von der Feuerwehr herausgeschnitten werden musste, weil sie es selbst nicht geschafft hätte, das Haus zu verlassen.

Jack dagegen leidet an Prosopagnosie. Das heißt, er kann sich keine Gesichter merken. Er kann sie sehen, sie jedoch nicht zuordnen. Anhand spezieller Merkmale versucht er, sich seine Familienmitglieder und Freunde einzuprägen. Das klappt allerdings nicht immer. Doch Jack mogelt sich irgendwie durch – denn niemand außer ihm weiß etwas von seiner Krankheit.

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[Rezension] Roald Dahl – „The BFG“

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Die Kinderbücher von Roald Dahl sind absolute Klassiker und auch „The BFG“ ist ein ganz besonderes Kinderbuch. Pünktlich zum Kinostart der dazugehörigen Buchverfilmung durfte ich diese Geschichte nun endlich einmal selbst lesen.

Auf deutsch ist das Buch übrigens unter dem Titel „Sophiechen und der Riese“ bekannt.

Sophie lebt in einem Waisenhaus, als sie eines nachts plötzlich einen Riesen erblickt, der durch die dunklen und leeren Straßen Londons stapft und in diverse Fenster blickt. Als er Sophie entdeckt, schnappt er sie sich und rennt mit ihr davon. So findet sich Sophie auf einmal im Land der Riesen wieder und ist überzeugt davon, dass sie gleich gefressen wird. Doch dann stellt sich ihr Entführer als der BFG, der Big Friendly Giant, vor – er ist der einzige Riese, der keine Menschen frisst. Da ihn Sophie aber gesehen hat, musste er sie mit zu sich mitnehmen. Als Sophie dann erfährt, dass es im Land der Riesen neun weitere, noch größere Riesen gibt, die jede Nacht in die Welt hinaus stapfen und tatsächlich Menschen fressen ist sie entsetzt und möchte unbedingt etwas dagegen unternehmen.

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[Rezension] Kirsty Logan – „The Gracekeepers“

cover.jpg.rendition.460.707Kirsty Logans neuester Roman,  „The Gracekeepers“, hat mich mit seiner vielversprechenden Inhaltsangabe wie auch dem bezaubernden, strahlend blauen Cover, neugierig gemacht.

North lives on a circus boat with her beloved bear, keeping a secret that could capsize her life.
Callanish lives alone in her house in the middle of the ocean, tending the graves of those who die at sea. As penance for a terrible mistake, she has become a gracekeeper.
A chance meeting between the two draws them magnetically to one another – and to the promise of a new life.
But the waters are treacherous, and the tide is against them. 

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[Rezension] Sophie Kinsella – „Finding Audrey“

Sophie Kinsella ist bisher nur für ihre ChickLit-Romane, insbesondere die Shopaholic-Reihe, bekannt gewesen, mit denen sie aber auch sehr erfolgreich war. Nun hat sie mit „Finding Audrey“ (dt. „Schau mir in die Augen, Audrey“) ihren ersten Jugendroman veröffentlicht.

Der Roman erzählt die Geschichte von Audrey und ihrer Familie. Audrey geht seit einiger Zeit nicht mehr zur Schule, hat große Angst vor menschlicher Nähe oder Augenkontakt, weshalb sie die ganze Zeit über eine dunkle Sonnenbrille trägt. Lediglich ihrem jüngeren Bruder gegenüber kann sie diese kurz abnehmen, da er sie als Einziger nicht voller Mitleid anschaut. Audrey weiß, dass sie ihre Krankheit irgendwann überwinden muss, auch wenn es ihr noch so schwer fällt – vor allem, wenn sie den Freund ihres älteren Bruders ein bisschen näher kennen lernen möchte…

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Buchliebe am Donnerstag #4

Da ich vorgestern ein Buch ausgelesen habe, auf welches ich nicht nur monatelang gewartet habe und an welches ich recht hohe Erwartungen hatte, sondern es mir dann auch noch unheimlich gut gefallen hat, wurde es heute wieder Zeit für eine neue Buchliebe am Donnerstag. Es ist jedoch wieder ein englisch-sprachiges Exemplar, welches es (noch) nicht auf deutsch gibt: „Simon vs. The Homo Sapiens Agenda“, der Debütroman von Becky Albertalli.

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