Ein paar Worte zu „Den Mund voll ungesagter Dinge“ von Anne Freytag

Eigentlich würde euch an dieser Stelle eine Rezension zu „Den Mund voll ungesagter Dinge“ von Anne Freytag erwarten, aber beim Schreiben habe ich gemerkt, dass der Text einfach keine Rezension ist.

Ganz ehrlich? Ich hatte mich wirklich sehr auf den neuen Roman von Anne Freytag gefreut, allen voran der LGBT-Thematik wegen. Endlich traut sich auch mal eine deutsche Autorin ran!, hatte ich gedacht und habe einen lesenswerten Jugendroman erwartet. Doch ich sage es gleich – ich habe das Buch nach 218 Seiten abgebrochen und erzähle euch hiermit auch gleich weshalb ich es abgebrochen habe.

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[Rezension] Karen Swan – „Winterglücksmomente“

Wintergluecksmomente von Karen Swan„Winterglücksmomente“ ist nicht nur der neueste, sondern auch bereits der fünfte Roman von Autorin Karen Swan, deren Bücher für mich schon längst zur Pflichtlektüre geworden sind.

Auch diesmal ist London wieder der Handlungsort. Hier begleiten wir Protagonistin Nettie dabei, wie sie nach einem unabsichtlichen Stunt während ihrer Arbeit eine gigantische Welle hervorruft und damit eine große Marketingkampagne für ihren Auftraggeber ins Leben ruft. So soll sie sich innerhalb der verbleibenden zwölf Tage bis Weihnachten täglich einer neuen Herausforderung stellen, diese dokumentieren und so Spenden sammeln – und das alles verkleidet, in einem blauen Hasenkostüm, welches sie als #bluebunnygirl bekannt macht.

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[Rezension] Janet Evanovich – „Ziemlich beste Küsse“

Ziemlich beste Kuesse Plum 22 von Janet Evanovich„Ziemlich beste Küsse“ ist mittlerweile Band 22 der berüchtigten Stephanie-Plum-Reihe von Janet Evanovich. Für mich als großer Plum-Fan natürlich ein absolutes Must-Read.

Kopfgeldjägerin Stephanie ist mal wieder auf der Jagd nach NVGlern, Lula leistet ihr dabei Gesellschaft, im besten Fall unterstützt sie Stephanie sogar. Viele Autos werden im Zuge dessen zerstört, viel zu oft müssen Morelli und Ranger eingreifen. Diesmal geht es vorrangig um einen Studenten und eine Studentenverbindung, mit der irgendwas nicht zu stimmen scheint.

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[Rezension] Antonia Hayes – „Die relative Unberechenbarkeit des Glücks“

Die relative Unberechenbarkeit des Gluecks von Antonia HayesAntonia Hayes‚ Debütroman mit dem so vielversprechenden Titel „Die relative Unberechenbarkeit des Glücks“ hat mich gleich neugierig gemacht.

Ihr Buch handelt nämlich vom zwölfjährigen Ethan, welcher die Welt etwas anders sieht, als alle anderen – dabei ist das keinem so richtig bewusst. Für Physik und Astronomie hat er sich zwar schon immer besonders interessiert, doch dass das mehr als nur ein Interesse ist, wird ihm erst nach einem Unfall bewusst, als er plötzlich auf seinen Vater trifft, ihn endlich kennen lernt und Dinge über seine Vergangenheit erfährt, die seine Welt auf den Kopf stellen.

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[Rezension] Anna Pfeffer – „Für dich soll’s tausend Tode regnen“

Fuer dich solls tausend Tode regnen von Anna Pfeffer
Hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer verbergen sich nicht nur zwei wunderbare Autorinnen, hinter ihrem Debüt „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ verbirgt sich auch ein erfrischend lustiger Jugendroman.

Emi hat ein etwas außergewöhnliches Hobby: sie sammelt skurrile Todesarten. Und nicht nur das, sie überlegt sich auch für alle Menschen um sie herum, die sie gerade nerven, diverse Todesarten aus. So wird sich Alex, der benutzte Kaugummis unter seinem Tisch sammelt, ganz bestimmt einmal an einem seiner Kaugummis verschlucken.

Seitdem Emi mit ihrem Vater und ihrem Bruder Oliver nämlich von Heidelberg ins nass-kalte Hamburg ziehen und ihre beste Freundin zurücklassen musste, ist sie dauerhaft schlechter Laune. Und diese Laune wird auch nicht besser, als ihr Vater ihnen seine neue Freundin vorstellt oder sie sich gleich am ersten Schultag an der neuen Schule mit Erik anlegt, der Schullegende. Und schon bald wünscht sie gerade ihm tausend Tode an den Hals.

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[Rezension] Jodi Picoult – „Die Spuren meiner Mutter“

Die Spuren meiner Mutter von Jodi PicoultJodi Picoult ist die Autorin zahlreicher großartiger Bücher, darunter „Beim Leben meiner Schwester“ und „19 Minuten“. Mit „Die Spuren meiner Mutter“ ist nun ein neuer Roman erschienen, der sich getrost in diese Riege einreihen kann.

Alice Metcalf war eine passionierte Elefantenforscherin, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Thomas ein Elefantenreservat in New Hampshire geleitet hat. Dort hat auch die nun 13-jährige Jenna Metcalf ihre ersten Lebensjahre verbracht. Ihre Familie bestand nicht nur aus ihren Eltern, sondern auch aus den Mitarbeitern des Reservats sowie den dort wohnenden Elefanten.

Doch eines Tages wurde diese große Familie brutal auseinander gerissen: eine Mitarbeiterin wurde tot aufgefunden und Alice wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht, aus welchem sie plötzlich spurlos verschwand. Jahrelang wurde sie nicht einmal für vermisst gemeldet, blieb aber verschwunden und Jenna wuchs bei ihrer Großmutter auf. Jetzt möchte sich aber Jenna endlich auf die Spuren ihrer Mutter begeben und sie wiederfinden.

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[Rezension] Melanie Raabe – „Die Wahrheit“

DIE WAHRHEIT von Melanie RaabeNach dem grandiosen Debüt mit „Die Falle“ folgt nun mit „Die Wahrheit“ der zweite Thriller von Melanie Raabe.

Sieben Jahre ist es her, dass Sarahs Mann, der vermögende Geschäftsmann Philipp Petersen, auf einer Geschäftsreise in Kolumbien spurlos verschwunden ist. Nachdem Sarah jahrelang getrauert und den gemeinsamen Sohn alleine groß gezogen hat, schaut sie so langsam nach vorne und versucht, sich ein neues Leben aufzubauen. Doch dann bekommt sie plötzlich einen Anruf – Philipp lebt und kehrt schon am darauffolgenden Tag zurück nach Hause. Aber dann folgt der Schock: der Mann, welcher aus dem Flugzeug steigt, sich als Philipp Petersen ausgibt und scheinbar alles über Sarah und ihr Leben mit Philipp weiß, ist ein Fremder.

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[Rezension] Charlie Lovett – „Jane Austens Geheimnis“

Jane Austens Geheimnis CoverDer Buchtitel „Jane Austens Geheimnis“ von Charlie Lovett hat alleine durch den Titel und die Buchbeschreibung meine Aufmerksamkeit gewonnen – denn Jane Austen und Bücher, das kann nur eine gute Geschichte werden.

Sophie Collingwood ist nämlich eine passionierte Buchsammlerin und Jane-Austen-Liebhaberin. Ihre Leidenschaft für Bücher und ihre Geschichte hat sie von ihrem Onkel geerbt, welcher sie bereits in frühen Jahren in die Welt der Bücher eingeführt hat. Als ihr Onkel unversehens stirbt, zieht sie nach London in seine Wohnung und tritt eine Stelle in einem Antiquariat an.

Dort erreichen sie kurz hintereinander gleich zwei Kundenanfragen für ein Buch, welches weder bekannt noch außergewöhnlich zu sein scheint und welches scheinbar nirgendwo aufzufinden ist. Doch Sophie entdeckt nach und nach die Geheimnisse dahinter auf – und findet sich plötzlich in einem nicht ganz ungefährlichen Abenteuer wieder.

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[Rezension] Ulla Scheler – „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“

Es ist gefaehrlich bei Sturm zu schwimmen von Ulla SchelerMit „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“ hat die junge Autorin Ulla Scheler ihren Debütroman veröffentlicht, einen Jugendroman der etwas anderen Art.

Ben und Hanna sind seit Jahren die besten Freunde. Und Hanna ist Bens einzige Freundin, denn Ben ist anders als die anderen Jungen. Tollkühner, mutiger, außergewöhnlicher. Er liebt es, die verbotenen Dinge zu tun, Graffitis an Wände zu sprayen, Geschichten zu erzählen und sich von der Masse abzuheben. Doch bald trennen sich die Wege von Hanna, wenn Ben nach Berlin geht und Hanna nach Regensburg. Deswegen packen sie nach dem Abitur ihre Sachen und fahren mit dem Auto Richtung Norden, bis ans Meer. Dort gehen sie schwimmen, lernen eine Legende kennen und erstellen eine Liste, mit all den Sachen, die sie noch tun möchten.

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[Rezension] Adriana Popescu – „Paris, du und ich“

Paris du und ich von Adriana Popescu

Nachdem Adriana Popescu mit „Ewig und eins“ mein Herz gewonnen hat, mir mit „Ein Sommer und vier Tage“ eine tolle Zeit in Italien beschert hat, freute ich mich bereits sehr auf den gemeinsamen Ausflug nach Paris.

Nach Paris fahren wir mit Emma, die ihren Freund Alain mit einem spontanen Besuch überraschen möchte. Dort stellt sie jedoch fest, dass Alain bei sich Zuhause eine Chloé hat – und sie bereits hatte, als er bei Emma in Stuttgart war. Nun befindet sich Emma ganz alleine und am Boden zerstört in Paris, der Stadt, von der sie so lange geträumt hat. Zum Glück trifft sie aber zufällig auf Vincent, der genauso wie sie seinen Herzschmerz in Paris verarbeitet. Und so ziehen die beiden Herzschmerzfreunde gemeinsam los, um die Stadt der Liebe zu erkunden und sich gleichzeitig von Alain und Saskia zu entlieben.

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[Rezension] Lydia Netzer – „Das Liebes-Projekt“

Das Liebes-ProjektAuf „Das Liebes-Projekt“ von Lydia Netzer bin ich bereits beim Durschauen der Verlagsvorschauen neugierig geworden – die Inhaltsbeschreibung klingt ja auch sehr vielversprechend:

Liebe unter Wissenschaftlern… George, ein verträumter Kosmologe, erforscht den Ursprung des Universums. Irene, die pragmatische Astrophysikerin, erschafft schwarze Löcher im Labor. Als beide sich am bekannten Institut für Astronomie in Toldeo begegnen, passiert es: Die Liebe schlägt ein wie ein Blitz und wirft beide aus ihrer Umlaufbahn. Irene und George scheinen wie füreinander geschaffen. Ein glücklicher Zufall? Daran glauben Astrophysiker prinzipiell nicht. Dann findet Irene auch noch heraus, dass ihre und Georges Mutter einander kannten und ganz eigene Pläne mit den beiden hatten… Steht ihre Liebe unter keinem guten Stern? (btb)

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[Rezension] Ernest van der Kwast – „Die Eismacher“

Die EismacherDer neueste Roman des niederländischen Autors Ernest van der Kwast, „Die Eismacher“, erzählt die Geschichte der Familie Talamini, in der sich seit mehreren Generationen die Männer der Familie dem Eismachen widmen.

Jahr für Jahr zieht es die Familie im Frühling vom Norden Italiens nach Rotterdam, wo sie das Eiscafé Venezia betreiben. Ausgeruht wird lediglich in den Wintermonaten, welche die Familie wieder in Italien verbringt. Auch der älteste Sohn, Giovanni Talamani, sollte die Arbeit seines Vaters übernehmen und der neue Eismacher der Familie werden. Doch stattdessen zog es ihn zur Poesie und statt tagtäglich neues Eis zu drehen, nutzt er seine Hände lieber zum Seiten umblättern.

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[Vorschauen] Auf diese Bücher freue ich mich – November ’16 bis Februar ’17

Hier kommt nun auch schon der dritte – und letzte – Teil meiner persönlichen Favoriten aus den aktuellen Herbst-/Winter 2016/17 Verlagsvorschauen. Nach den Vorstellungen der Must-Reads im Juli & August sowie September & Oktober folgen nun also die Bücher für die eher winterlichen Monate: November und Dezember 2016, sowie Januar und Februar 2017. Am Ende gibt es außerdem bereits einen kleinen Ausblick auf das Frühjahr 2017. Auch wenn es bis zum Erscheinen dieser Bücher noch eine ganze Weile hin ist – vielleicht findet ihr ja trotzdem jetzt schon Stoff für die Wunschliste.

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