[Rezension] Simon Beckett – „Totenfang“

978-3-8052-5001-6Hunter is back! Lange mussten wir auf den 5. Fall von Dr. Hunter warten, aber nun lässt Simon Beckett den forensischen Anthropologen in „Totenfang“ endlich wieder ermitteln.

Seit den letzten Ereignissen ist Dr. David Hunter ein wenig in Ungnade gefallen und so arbeitet er vorwiegend an der Universität, weniger als externer Berater. Doch dann erhält er eines Abends einen Anruf, der ihn in die Backwaters bestellt. Eine Wasserleiche soll geborgen werden und die örtliche Polizei möchte den Anthropologen vorsichtshalber bei sich haben. Als Hunter jedoch in den Backwaters ankommt, wird schnell klar, dass seine Anwesenheit eigentlich unnötig ist – die Polizei meint zu wissen, wessen Leiche sie gefunden haben. Doch dann wird schon bald eine zweite Leiche gefunden, die Fragen über Fragen aufwirft und plötzlich findet sich Hunter mal wieder mittendrin.

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[Rezension] Angela Marsons – „Evil Games: Wer ist ohne Schuld?“

Evil Games Angela MarsonsMit „Silent Scream: Wie lange kannst du schweigen?“ konnte mich Angela Marsons sofort begeistern, nun folgt mit „Evil Games: Wer ist ohne Schuld?“ der zweite Band in der Reihe um die Protagonistin DI Kim Stone.

Diesmal hat es Detective Inspector Stone gleich mit mehreren merkwürdigen Fällen zu tun, die ihr schlaflose Nächte bereiten.

Besonders die Tatsache, dass sie immer wieder der Psychiaterin Dr. Alexandra Thorne begegnet, lässt sie stutzen. Kim ist sich beinahe sicher, dass irgendetwas an der makellosen Frau nicht stimmt, jedoch sind alle anderen vollkommen begeistert von Dr. Thorne. Eigensinnig wie Kim ist, macht sie sich selbst an ihre eigenen Ermittlungen und weiß nicht, dass sie schon längst selbst zum Opfer von Dr. Thorne geworden ist.

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[Rezension] Melanie Raabe – „Die Wahrheit“

DIE WAHRHEIT von Melanie RaabeNach dem grandiosen Debüt mit „Die Falle“ folgt nun mit „Die Wahrheit“ der zweite Thriller von Melanie Raabe.

Sieben Jahre ist es her, dass Sarahs Mann, der vermögende Geschäftsmann Philipp Petersen, auf einer Geschäftsreise in Kolumbien spurlos verschwunden ist. Nachdem Sarah jahrelang getrauert und den gemeinsamen Sohn alleine groß gezogen hat, schaut sie so langsam nach vorne und versucht, sich ein neues Leben aufzubauen. Doch dann bekommt sie plötzlich einen Anruf – Philipp lebt und kehrt schon am darauffolgenden Tag zurück nach Hause. Aber dann folgt der Schock: der Mann, welcher aus dem Flugzeug steigt, sich als Philipp Petersen ausgibt und scheinbar alles über Sarah und ihr Leben mit Philipp weiß, ist ein Fremder.

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[#jdtb16] Mein Taschenbuch-Kauf im Juni

jdtb16 Juni In der Finsternis

„In der Finsternis“ von Sandrone Dazieri gibt es zwar bereits seit einiger Zeit im Hardcover, ich bin auf das Taschenbuch allerdings erst in den Vorschauen des Piper Verlags aufmerksam geworden. Und zugegebenermaßen finde ich das Cover der Taschenbuch schöner als das des Hardcovers, insofern habe ich gerne monatelang darauf gewartet. Es war bereits auf der Wunschliste, als ich dann noch die überaus begeisterte Rezension von Michael gesehen habe – und diese hat die Vorfreude auf diesen Roman verstärkt. Gleich am Erscheinungstag – dem ersten Tag des Monats – wurde deshalb die Buchhandlung gestürmt. Und ich hoffe sehr, dass dieser Thriller meine wie immer hohen Erwartungen erfüllen wird.

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[Rezension] Guillaume Musso – „Vierundzwanzig Stunden“

24 Stunden Musso„Vierundzwanzig Stunden“ lautet der Titel des neuesten Romans des französischen Autors Guillaume Musso. Und wie so oft in seinen Büchern, erzählt er auch hier eine außergewöhnliche Geschichte:

Arthur Castello erbt von seinem Vater einen Leuchtturm, welcher sich bereits seit Jahrzehnten im Besitz der Familie befindet. Doch mit dem Erbe sind zwei Bedingungen verknüpft: den Leuchtturm niemals zu verkaufen und niemals die zugemauerte Tür im Keller des Leuchtturms zu öffnen.

Wenn Arthur eines von seinem Vater gelernt hat, dann, dass er niemandem vertrauen kann – auch nicht seinem eigenen Vater. Und so macht sich Arthur daran, sich über das Verbot seines Vaters hinweg zu setzen und die geheimnisvolle Tür zu öffnen.

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[Rezension] Angela Marsons – „Silent Scream“

Silent Scream„Silent Scream“ ist der packende Auftakt zur Krimi-Reihe um die Protagonistin Detective Inspector Kim Stone. Drei Bücher der Reihe sind im Original bereits von Angela Marsons erschienen, nun hat der Piper Verlag das erste davon auch auf deutsch veröffentlicht.

Eisig glitzert der Frost auf der tiefschwarzen Erde des Black Country, als die Geräte der forensischen Archäologen den Fund menschlicher Überreste anzeigen und Detective Kim Stone den Befehl zur Grabung erteilt. Nur wenige Schritte entfernt, aber im Nebel doch kaum sichtbar, liegt das verlassene Gebäude des Kinderheims. Eine der ehemaligen Angestellten ist bereits tot, und auch das Leben der verbliebenen hängt am seidenen Faden. Kim ist überzeugt, dass die Lösung des Falls im lehmigen Boden begraben liegt, doch um ihm auf den Grund zu kommen, muss sie sich den Dämonen ihrer eigenen Kindheit stellen. Und noch ahnt sie nicht, was sich in Crestwood zugetragen hat und mit wem sie sich anlegt … – (c) Piper Verlag

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[Rezension] Fiona Barton – „The Widow“

The Widow Fiona Barton

„The Widow“ ist nicht nur das Debüt von Autorin Fiona Barton, auch die deutschen Leser unter euch können diesen Roman bald lesen – „Die Witwe“ erscheint im Mai bei Rowohlt.

We’ve all seen him: the man – the monster – staring from the front page of every newspaper, accused of a terrible crime. But what about the woman who grips his arm on the courtroom stairs – the woman who stands by him? Jean Taylor’s life was blissfully ordinary. Nice house, nice husband. Glen was all she’d ever wanted: her Prince Charming. Until he became that man accused, that monster on the front page. Jean was married to a man everyone thought capable of unimaginable evil. But now Glen is dead and she’s alone for the first time, free to tell her story on her own terms.

Jean Taylor is going to tell us what she knows. – Penguin Randomhouse

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[Rezension] Jessica Knoll – „Ich. Bin. So. Glücklich.“

Luckiest_Girl_AliveDer Debütroman von Jessica Knoll war bereits im Original („Luckiest Girl Alive“) ein voller Erfolg, nun ist dieser unter dem Titel „Ich. Bin. So. Glücklich“ auch auf deutsch erschienen – und die Neugier auf diese Geschichte war groß.

Ani FaNelli hat alles, was sich eine junge Frau wünschen kann. Einen reichen und gut aussehenden Verlobten, einen glamourösen Job bei einer angesehenen Modezeitschrift sowie eine tolle Wohnung in New York. Dass sie für ihr Aussehen und ihre Figur quasi hungern muss und dass ihr Leben nur oberflächlich so toll erscheint, weiß niemand. Doch bald kann die frühere TifAni Fanelli endlich mit ihrer Vergangenheit abschließen – und es allen zeigen, wie weit sie es gebracht hat.

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[Rezension] Karin Slaughter – „Cop Town: Stadt der Angst“

043_0551_157681_xxlMit ihrer Gran-County-Serie ist Bestseller- und Thrillerautorin Karin Slaughter bekannt geworden, nun folgt nach vielen Reihen-Bänden ein Einzeltitel. Slaughters neuester Thriller trägt den Titel „Cop Town: Stadt der Angst“ und entführt den Leser nach Atlanta, ins Jahr 1974.

Im Jahr 1974 stehen sich die Farbigen und Weißen immer noch sehr kritisch gegenüber, es gelten sehr strenge, wenn auch ungeschriebene, Gesetze, was das Verhalten und die Rechte beider Seiten angeht. Auch Frauen haben es zu dieser Zeit nicht leicht – weibliche Polizistinnen sind zwar üblich, werden jedoch in keinster Weise gleichwertig behandelt.

Seit einiger Zeit treibt in Atlanta – einer Stadt der Polizisten, Cop Town, der Shooter sein Unwesen. Bereits mehrere Polizisten hat dieser nachts erschossen, fast schon hingerichtet. Als Jimmy Lawsons Partner nun Opfer des Shooters wird, entsteht eine wahre Hetzjagd auf den Shooter. Mittendrin: Maggie Lawson, Jimmys Schwester, sowie Kate Murphy, die an genau diesem Tag ihren Dienst in Atlanta antritt.

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[Rezension] Tess Gerritsen – „Playing with Fire“

Playing with FireDie Bestseller- und meine Lieblingsautorin im Genre der Psychothriller, Tess Gerritsen, veröffentlichte nun ihr neuestes Werk. „Playing with Fire“ ist ein alleinstehender Roman, welcher sich völlig von der Rizzoli-&-Isles-Reihe unterscheidet – nicht nur was die Charaktere betrifft, sondern auch thematisch und vom Stil her.

In einem Antiquitäten-Geschäft in Rom entdeckt Julia eines Tages ein altes Buch voller unbekannter Musikstücke – darunter das Stück von einem nicht bekannten Komponisten, einen außergewöhnlichen Walzer, betitelt mit „Incendio“ – Feuer. Als sie Zuhause mit ihrer Violine versucht, das Stück zu spielen, geschehen grauenvolle Dinge – ihre eigene, dreijährige Tochter versucht, sie zu töten, davon ist Julia überzeugt. Sie beginnt, die Geschichte hinter dem geheimnisvollen Stück aufzuspüren – mit fatalen Folgen.

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[Rezension] Anna Carey – „Deadfall“

DeadfallNach „Blackbird“ ist „Deadfall“ nun der zweite und letzte Teil der Dilogie von Anna Carey.

Sunny ist nun tatsächlich dem Jungen aus ihren Träumen begegnet. Mit ihm hat sie sich auf der Insel verbündet, gemeinsam sind sie vor ihren Jägern geflohen. Doch während Rafe bereits den größten Teil seiner Erinnerungen wieder erlangt hat, weiß Sunny immer noch nur sehr wenig über sich. Doch sie weiß, dass Ben sie verraten hat und sie nun zusammen mit Rafe schleunigst verschwinden muss. Gemeinsam reisen sie nach New York – doch dort beginnt nun die eigentliche Jagd….

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[Rezension] Paula Hawkins – „Girl on the Train“

043_0522_157375_xxlSchon bevor „Girl on the Train“ in Deutschland erschienen ist und die ersten deutschen Leserstimmen das Internet bevölkerten, sind mir ausnahmslos begeisterte Meinungen begegnet. Da ich immer auf der Suche nach guten Thrillern bin, war ich also sehr gespannt auf den zugegebenermaßen sehr gehypten Roman von Paula Hawkins. Selbstverständlich ist das mit den Hypes immer so eine Sache, doch ich dachte mir – so viele positive Bewertungen und das auch von Lesern, auf deren Meinung ich vertrauen kann – das kann ja nur gut werden. Schließlich klang auch die Inhaltsangabe durchaus vielversprechend.

Täglich fährt Rachel mit dem Zug nach London und wieder zurück. Auf der Strecke bleibt der Zug wegen einer Signalstörung jedes Mal an einer bestimmten Stelle stehen, an der Blenheim Road Nummer 15. Dort wohnen Jess und Jason, ein glückliches Ehepaar, wie Rachel sich die beiden ausmalt. Jeden Tag konzentriert sich Rachel auf dieses Haus, auf dieses glückliche Paar, denn das ist allemal zufriedenstellender als auf das Haus fünf Häuser weiter zu schauen. Dort steht ihr ehemaliges Zuhause, welches sie mit Tom, ihrem Ex-Ehemann bewohnt und eingerichtet hat. Jetzt wohnt er dort mit Anna, seiner neuen Frau und Evie, seiner Tochter. Eines Tages begegnet ihr Jess‘ Gesicht, welches sie bisher nur aus dem Zugfenster gesehen hat, in der Zeitung. Megan – wie Jess tatsächlich heißt – wird vermisst und Rachel stellt fest, dass sie keinerlei Erinnerung an den Abend, an dem Megan verschwunden ist, besitzt.

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[Rezension] Luana Lewis – „Lügenmädchen“

129_31384_154424_xxl„Lügenmädchen“ ist das Debüt der Autorin und Psychologin Luana Lewis. Die Inhaltsbeschreibung des Psychothrillers versprach viel:

Eines Abends im Winter, als so viel Schnee fällt, dass alle Wege gesperrt und kaum befahrbar sind, klingelt es an Stellas Haustür. Allein das ist schon merkwürdig, da keiner ihre Adresse weiß und ihr riesiges Haus einer Festung gleicht, die man nicht unbemerkt betreten kann. Doch auf einmal steht ein junges Mädchen vor der Tür und bittet um Einlass in der Eiseskälte. Widerstrebend macht Stella schließlich die Tür auf. Damit gewährt sie nicht nur dem Mädchen Einlass, sondern auch vielen, längst verschlossenen Erinnerungen.

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[Rezension] Jenny Milewski – „Skalpelltanz“

Skalpelltanz von Jenny Milewski„Skalpelltanz“ ist das blutige Thriller-Debüt der schwedischen Autorin Jenny Milewski.

„Skalpelltanz“ ist gleichzeitig auch der Buchtitel des Debüts vom erfolgreichen Horrorautor und Protagonisten Jonas Lerman. Mit seinen Büchern um den grausamen Mörder Carl Cederfeldt ist Lerman nicht nur in Schweden berühmt.

Als Lerman eine Schreibblockade befällt, beschließt er, mit den Büchern um Cederfeldt aufzuhören. Doch wenn Bilder in seinem Kopf entstehen, kann er einfach nicht anderes, als zu schreiben – und so schreibt er stundenlang neue Geschichten um die blutrünstigen und grauenvollen Taten seines Protagonisten. Mit der Zeit bemerkt Lerman jedoch beängstigende Parallelen zu seinen Geschichten und echten Erlebnissen rund um ihn herum.

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[Rezension] Tess Gerritsen – „Der Schneeleopard“

9783809026372_CoverMit „Der Schneeleopard“ ist nun nach zwei Jahren Wartezeit der 11. Band der Rizzoli-&-Isles-Reihe von meiner persönlichen Lieblings-Thriller-Autorin Tess Gerritsen erschienen.

In Botswana, tief im Buschwald, ohne Funkkontakt und inmitten hungriger Raubtiere, ist eine Gruppe Urlauber auf Safari, die sie das Leben kosten kann.

In Boston ist scheinbar auch ein Raubtier unterwegs. Zumindest ermitteln Jane Rizzoli und Maura Isles in einem Fall, in dem das Opfer brutal hingerichtet wurde. Er, der selbst verschiedenste Tiere geschossen, ausgeweidet und präpariert hat, wurde selbst aufgehängt und ausgeweidet, wie die vielen Tiere, deren Schädel er in seiner Wohnung an den Wänden hängen hat. Bald wird klar, dass dies kein Einzelfall ist – seit Jahren finden sich in verschiedenen Staaten diverse solcher Fälle.

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